10.07.2026 – Zukunft ungewiss
Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Niemand weiß, wie es in einem Jahr, in zwei, in 10, 20, 50 oder 100 Jahren sein wird. Niemand weiß, ob es die Menschen dann noch geben wird.
Arbeitsplätze, die einst sicher waren, sind unsicher, stehen auf der Kippe. Etablierte Systeme, die seit über 10 Jahren funktionieren, nachgefragt wurden und werden, stehen plötzlich zur Disposition. Wieder werden Menschen, die sich für gute Bildung im frühpädagogischen Bereich einsetzen entlassen, müssen um ihre Jobs bangen.
Warum?
Weil die Politik es so will. Weil gespart werden muss. Weil eine Gesetzesreform zwar endlich das etablierte System im Gesetz verankert und gleichzeitig das bestehende System torpediert.
Worum es geht?
Es geht um die Sprachfachberatungen, die pädagogischen Qualitätsbegleiter*innen, die Kita.Digital.Coaches in Bayern. Die Landesregierung möchte Funktionsstellen schaffen. Die drei Berufsgruppen, die bisher auch bei freien Trägern angestellt waren, sollen jetzt nur noch von Kommunen und Landkreisen angeboten werden.
Das ganze soll wie folgt aussehen (so wie ich es verstanden habe):
Die Landesregierung stellt ein bestimmtes Budget zur Verfügung. Der kommunale Träger bzw. Jugendamt eines Landkreis hat die Möglichkeit aus den drei Berufsgruppen eine Funktionsstelle zu schaffen. Entweder eine Sprachfachberatung, eine PQB oder Kita.Digital Coach. Je nachdem, was er gerade für sinnvoll hält, um seine Kitas zu unterstützen. Je mehr Kitas ein Landkreis hat, desto mehr Geld bekommt er für die Funktionsstelle.
Offen bleibt, wie viele Funktionsstellen geschaffen werden, welche Funktionsstellen geschaffen werden und zu welchen Bedingungen. Diejenigen, die bereits bei Kommunen und Landkreisen Dienst tun, könnten jetzt davon profitieren. Diejenigen, die bei freien Trägern angestellt sind können mit Kommunen und Landkreisen kooperieren und so ihre Dienstleistungen an diese „verkaufen“.
Es wird Entlassungen geben. Viele werden anfangen sich umzuorientieren. Es war jedes Jahr ein Zitterspiel. Jedes Jahr wurden Vertrgäge verlängert, befristet auf ein oder zwei Jahre. Jedes Jahr suchten sich die Menschen andere Stellen, manchmal wurden die Stellen neu besetzt oft jedoch ganz abgeschafft. Jetzt dreht sich das Glücksrad neu. Wieder einmal.
Bis jetzt ist nur eines sicher, ab 01.01.2027 wird es das etablierte System nicht mehr geben, ab da soll es Funktionsstellen geben. Sprich bis Ende 2026 haben alle noch eine Stelle, danach ist die Zukunft ungewiss.
Wieder einmal wird dort gespart, wo Geld am notwendigsten ist: bei der Zukunft. Der Zukunft unseres Landes. Den Kindern.
Und sonst so?
Versuchen MonAmour und ich gerade unser Wochenende zu planen. Vielleicht fahren wir morgen Richtung Odenwald. Vielleicht, aber auch erst am Sonntag. Vielleicht besuchen wir dort das Freilandmuseum.
Werkstattarbeit – erst drin dann draußen
Erst hatte ich bedenken, weil der Juli noch so jungfräulich daherkam. Jetzt hat sich doch noch ein Workshop ergeben. Eigentlich waren es mal zwei, dann waren zu wenig Anmeldungen, dann wurde es einer. Den bereite ich jetzt vor.
Nebenbei schreibe ich noch eine Rezension. Es gibt zu ähnlichen DVD’s bereits Rezensionen. Die machen es einfach, weil eigentlich nicht viel geschrieben werden muss. Das kommt mir entgegen und doch wieder nicht. Mein Anspruch ist es dem Käufer/der Käuferin zu sagen, welche Inhalte er/sie findet und auch, weshalb das Buch, der Film sich lohnt zu lesen, zu kaufen.
Vor einiger Zeit bekam ich die Rückmeldung, dass aufgrund meiner Rezension, einige Menschen, ein Buch kauften. Die Rückmeldung kam von einer Autorin, die ich zufällig persönlich traf. Das ist es, was es sein soll. Nicht weil ich das Buch toll finde, sondern weil der Inhalt überzeugt.
Der Schwieger war zum Nachgeburtstagsgrillen da. Er wünschte sich die Mittagszeit zum dinieren. So kam es, dass ich danach meinen Arbeitsplatz von drinnen nach draußen verlegte und mir während der lesenden, schreibenden und denkenden Tätigkeiten eine Portion Eis sowie eiskalten Kaffee gönnte.
