26.02.2026 – Milde Temperaturen
Werkstatt
Am Mittwoch wohnte ich Vorträgen über KI bei. Hörte mir an welche KI-Tools es gibt und wie man KI rechtssicher verwendet. Vieles von dem, was ich hörte betraf nicht mein Business, doch gleich am Anfang bekam ich genau die Informationen, die ich haben wollte. KI ist ein Algorithmus, der von vielen Daten gespeist und trainiert wird. Es ist immer Vorsicht geboten, denn der Mensch vor der KI, ist dazu aufgefordert, dass er, das, was die KI ihm ausspuckt auch überprüft. Urheberrechtsverletzung war das Stichwort. Zudem sollte, wer KI nutzt, dies auch in den AGB’s stehen haben.
Ich erfuhr auch, wie ungefiltert KI genutzt wird und das kann einem richtig Angst machen. Es wurde sehr eindrücklich davor gewarnt. Am Start waren Rechtsanwäle, die beispielhaft aufzeigten, welche Rechte mit unterschiedlichen Szenarien verletzt werden. Ein sehr informativer Tag. Leider konnte ich nicht bis zum Schluss dabei bleiben, die Wahlpost hatte MonAmours Heimatadresse erreicht.
Unterwegs
Wir fuhren sie abholen. Ich hatte meine Unterlagen schon ausgefüllt und mich durch verschiedene Parteien und ihre Mitglieder geklickt bzw. gescrollt. Entdeckte jemanden, die ich aus der Schule kannte. Vergab einen Teil meiner Stimmen an Menschen. Wir werden am 8. März sehen, wie die restlichen Gemeinden wählten.
MonAmour war tagsdarauf damit beschäftigt seine Wahlzettel zu befüllen. Irgendwann kam er etwas entnervt in die Arbeitswerkstatt hier. Der Wahlomat hätte ihm verschiedene Parteien empfohlen. Er hatte die Qual der Wahl sowie die Schwierigkeit sich zu entscheiden. Ich erläuterte meine Vorgehensweise. Er ging wieder. Irgendwann kam er, nachdem er seine Wahlzettel verpackt hatte, ob wir nicht unsere Briefe zum Briefkasten bringen und einen Spaziergang machen wollten. Machten wir.
Kurz bevor wir das Haus verließen und eine Holzbiene sich in den Wohnraum durch die offene Tür verirrte, fiel mir der Schmetterling am Dachboden wieder ein. Wir stiegen hinauf holten den Karton, gingen auf die Terrasse stelten ihn dort ab und öffneten ihn. Der Schmetterling saß auf dem Deckel schlug ein wenig mit den Flügeln, orientierte sich noch ein wenig, und versuchte wohl herauszubekommen, was jetzt geschehen war. Dann hob er ab und landete zunächst in Nachbarswiese. Dort pausierte er ein wenig, flog dann in die Sonne, pausierte wieder. Dann verabschiedeten wir ihn und hoffen, dass er seine Freiheit genießt.
Irgendwann im Januar als draußen noch kalt war, war der Schmetterling ans Fenster geflogen. Die Heizung und die Sonnenstrahlen hatten ihn aus dem Winterquartier gelockt, welche er unter oder hinter dem Regal im Arbeitszimmer gefunden hatte. Ich fing ihn ein, setzte ihn in einen Karton den ich luftig verschloss, stellte diesen an den kältesten Platz im Haus und schrieb mir auf, den Schmetterling bei wärmeren Temperaturen, spätestens im März, in die Freiheit zu entlassen.
Dann spazierten wir zum Briefkasten und wollten runter zum Wiesengrund. Doch die Straße, die dorthin führt, ist wegen einer Baustelle gesperrt und auch für Fußgänger. Wir machten einen kleinen Umweg. Während wir so spazierte wurde es mir in der Winterjacke sehr warm. Ich zog sie alsbald aus. Einige Menschen kamen uns ohne Jacken entgegen, einige Menschen hatten bereits T-Shirts an. Im Wiesengrund selbst, war angenehm wenig los. Wir spazierten zur nächsten Baustelle. Dort hatten sie bereits Feierabend gemacht. Spazierten wieder zurück, denn eigentlich ist auch dort kein durchkommen für Füßgänger.
Nahmen die Fußgängerbrücke über den Fluß am Sportplatz vorbei und liefen wieder zur Straße. Beim Bäcker holte ich noch Brot. Insgesamt waren wir dann doch zwei Stunden unterwegs. Bei Sonnenschein und milden Temperaturen.
Werkstatt, die Zweite
Der PC war noch an und ich setzte mich nochmal ran. Durch das spaßige herumspielen mit der KI, war ich auch die Idee gekommen meine Website dann doch zu überarbeiten. Das hatte ich mir eigentlich für die Sommermonate vorgenommen, doch nachdem mir jetzt drei Fortbildungstage weggebrochen sind, und ich eine kleine Krise spüre, fand ich es einen guten Zeitpunkt, meine Webpräsenz zu überarbeiten. Damit fing ich noch an. Ich hatte da noch eine Seite rumliegen, die ich mal gestaltet hatte, die ich jetzt zur Überarbeitung nutze.
Schließlich war es Zeit für das Abendessen, welches wir in Cowork zubereiteten. MonAmour war für das Grillfleisch zuständig, ich für die Beilagen.
So endete der erste Frühlingshafte Tag, der bereits ein wenig März an sich hatte. Sind ja nur noch ein paar Tage.
