05.06.2026 – #WMDEDGT
#WMDEGT ist eine Aktion von Frau Brüllen
Morgens
Draußen ist noch nicht richtig hell. Die Vögel schon am zwitschern. Zum Aufstehen noch zu früh. Ich stöpsel mir die Kopfhörer ins Ohr und lausche zum zweiten Mal Frau Kuschik und ihren 50 Fragen, die das Leben leichter machen. Sie erinnern mich daran, dass ich meine systemische Beratung ausbauen möchte, meine systemischen Kompetenzen noch mehr in meine Teamfortbildungen und Teamberatungen einbauen möchte. Manchmal gelingt mir das schon ganz gut.
Bevor ich wegnicke stöpsel ich mich wieder ab. Schlafe noch ein wenig. Um 7:00 Uhr stehe ich dann auf. In der Kaffeemühle ist noch Reis drin. Der soll das Mahlwerk reinigen und vom Kaffeefett befreien. Gestern eingefüllt, ein wenig gemahlen, dann weggestellt, weil keine Zeit dazu. Bevor es also Kaffee gibt, erstmal Reis mahlen. Als der durch ist, fülle ich die Mühle mit Kaffeebohnen. Während sich der PC hochfährt, mahle ich Kaffee. Lese die ersten Mails. Freue mich über einen Kommentar von der berühmten Bloggerin.
Beim Lesen eines Buchs, habe ich mir Zitate daraus auf Moderationskarten geschrieben. Zitate mit deren Aussagen sich auch gut in Seminaren arbeiten lässt. Ein Zitat fällt mir ins Auge und sofort habe ich verschiedene Gedanken im Kopf. Während also der frische Kaffee durch den Filter in die Tasse läuft, schreibe ich meine Gedanken dazu auf.
Vor meinem geistigen Auge entsteht gerade ein Seminar. Hui, ganz schön viele Ideen auf einmal.
Ach das Zitat, will ich Ihnen nicht vorenthalten:
„Was wir Kindern vorleben, spricht so laut für sich, dass sie oft nicht hören, was wir sagen.“
Iris van den Hoeven
Ich fange den Blogbeitrag an. Brühe eine weitere Tasse Kaffee auf.
Vor- und Nachmittag
Der begonnene Blogbeitrag pausiert, während ich die angefangene Rezension zu Ende bringe. Eigentlich wäre eine Rezension zu Paardynamiken dran gewesen. Mir fällt die Konzentration auf den Text schwer. Eine andere Rezension, die fast zum gleichen Zeitpunkt abgeben werden soll, ziehe ich daher vor. Gegen 16:00 Uhr ist sie abgeschlossen. Nochmal gelesen, ein wenig hier und dort korrigiert. Ab per Mail zu socialnet. Das Buch zur Paartherapie bleibt erstmal liegen.
Im Zimmer wird es dunkel. Ein wenig wie November statt Juni. Ein kurzer Schauer erfreut die Natur mit Nässe. Die Kartoffelpflanzen entwickeln sich prächtig. Einige von ihnen bilden bereits Blütenansätze. Die Erdbeeren tragen dieses Jahr viele Früchte. Jeden Tag ernte ich fast zwei Handvoll.
Den Rest des Tages verbringe ich mäandert vor dem PC und zwischen Küche, Arbeitszimmer und Wohnzimmer. Ich habe Hunger. Erinnere mich an die Schokobrötchen, die wundersamer Weise in unserer Einkaufstüte statt der Knoblauchecken gelandet sind. Heize den Ofen an, bereite die Backware zu, ab in den Ofen. Als sie fertig sind, treffen MonAmour und ich uns in der Küche, verspeisen gemeinsam die noch warmen Brötchen. Unterhalten uns.
Dann interessiert mich, welche Neuerscheinungen es gibt. Ein Verlag hatte mich auf zwei Bücher aufmerksam gemacht. Ich recherchiere. Finde viele interessante Artikel. Damit könnte ich ein ganzes Jahr füllen. Nachdem ich bereits drei Rezensionen abgegben habe, hätte ich ja wieder Platz. Im Juli und August auch Zeit. Die interessantesten Artikel wandern in eine Wunschliste. Viel Material, auch zur Vorbereitung von Workshops. Die Auswahl wird schwierig.
Zwischendrin kommt der Eismann und bringt Eis und Essen. Das wandert in die Tiefkühltruhe. Danach sitze ich noch eine Weile am PC. Plötzlich ist es 19:00 Uhr. Das Abendessen fällt für heute aus, wir hatten ja Schokobrötchen, die erstaunlich satt machten.
Der begonnene Blogbeitrag muss warten.
Feierabend. Fernsehabend.
