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07.08.2026 – Sommer mit Pause, ein Tag ging verloren

Frau Mohnblume bloggt 7. August 2026 |
Werkstattarbeit

Mächtig aufgeregt bin ich zu diesem Workshop gefahren. Im Gepäck „Selbstfürsorge“. Das zweite Mal, dass ich diesen Workshop halte. Einmal Online jetzt in Präsenz. Ich hatte ein paar Inhalte aus dem Onlineworkshop dabei. Einige neue Inhalte. Hatte einen roten Faden auf Papier. Die Flipcharts noch bis Abends um Acht geschrieben und gemalt. Eines nicht, dass habe ich dann noch in einer der Pausen erstellt.

Während dem Workshop öfter mal gefragt, was mache ich hier, wie gehe ich jetzt weiter vor. Am Ende dann eine etwas andere Rückmelderunde gemacht. In den Feedbackbögen dann viel gelobt worden. Einige Teilnehmer*innen haben auch noch persönliches Feedback gegeben. Mich darob sehr gefreut. Bestärkt das Thema weiter zu vertiefen. Die Antworten der Teilnehmer lassen vermuten, dass Sommer ein guter Zeitpunkt für das Thema sein könnte. Ich werde das mal prüfen.

In den nächsten Wochen kehrt hier Ruhe ein. Sommerpause. Mir fest vorgenommen, weniger zu arbeiten. Mehr Pause zu machen. Mich zu sortieren. In den letzten Tagen hat sich durch Gespräche, Ideen und Rückmeldungen von Teilnehmer*innen auch mein Profil geschärft. Ein neuer Entwurf meiner Website liegt im Backend. An dem auch in der Sommerpause gearbeitet werden soll. Ein paar Konzepte zu Workshops möchten überarbeitet werden. Blockvarianten bzw. Module der einzelnen Workshops möchte ich überarbeiten. Praxistauglicher. Mehr zum Profil passend. Kein höher schneller lauter.

Die Steuererklärung steht ebenfalls an. Festgestellt, dass mein Stauts sich schon letztes Jahr im November geändert hat. Das hat Auswirkungen auf die Rechnungsstellung.

Nun denn

Die Deutsche Rentenversicherung hat den Widerspruch abgelehnt. Der Anwalt wird Klage einreichen. Der Auftraggeber hat angeblich nichts bekommen. Wenn die Klage eingereicht ist, muss er sich äußern. Vielleicht verliere ich diesen Auftraggeber. Damit wird mein Kalender im Herbst leerer. Und so wie ich diese Zeilen schreibe, kommt auch schon eine Liste mit Kitas rein, die sich Medienkompetenztage wünschen.

Jetzt gibt es zwei Szenarien. Die Aufträge bleiben erhalten, damit wird der Kalender voller. Die Aufträge gehen flöten, der Terminkalender wird nur ein wenig voller.

Nichtsdestotrotz wird es Zeit, dass ich mal wieder Akquise betreiben sollte. Aktiv. Ich werde wieder Postkarten drucken lassen und versenden. Und wenn ich mir den Spaß erlaube diese extra an einem öffentlichen Briefkasten, wie damals bei meiner ersten Postkartenaktion, am Hauptmarkt einzuwerfen, werden wieder einige erstaunte Blicke auf dem Stapel Postkarten gerichtet sein, der dann im Briefkasten verschwindet. Das Staunen und Wundern ist bei den Menschen zu sehen, die klammheimliche Freude über ihre Gesichter, gehört ganz mir.

Es würde mich ehrlich interessieren, was sich wohl das Paar gedacht hat, als sie es mich mit dem Stapel von über 100 Postkarten zum Briefkasten gehen hat sehen. Die Blicke waren unbezahlbar. Mein Grinsen beim Einwerfen wohl auch.

Bekommt ja keiner mit, wie viele Werbebriefe eine Firma versendet, um auf sich aufmerksam zu machen. Das da mehrere Postsäcke in die Briefkästen der einzelnen Verbraucher versendet werden, wenn kümmerts. Jeder sieht ja nur seinen eigenen Werbebrief.

Der verlorene Tag

Keine Ahnung wie das Geschehen konnte. Gestern ein wenig erstaunt darüber, dass der Lebensmitteldealer vor der Tür stand. Ich hätte ihn schon fast gefragt, ob er sich im Tag geirrt hat. MonAmour war nicht überrascht. Ich rätselte noch. Nachdem wir unsere Bestellung erhalten hatten und der Mann wieder weg war, fragte ich MonAmour, warum der Mann jetzt am Mittwoch schon da war. MonAmour meinte es sei schon Donnerstag. Ich hatte schon am Tag davor, also vorgestern, gerätselt, wieso am Dienstag im Vorabendprogramm die Mittwochsserie kommt. Ich war verwirrt, dachte an Sommerloch. Darauf, dass mir ein Tag abhanden gekommen ist, kam ich gar nicht.

Da ich seit einigen Wochen schon keinen Alkohol mehr konsumieren, kann es nicht daran liegen. Vermutlich war der TÜV-Tag schuld daran. Wir waren Montags beim TÜV, das Alltagsauto und eines der fünf Freunde, wollten geprüft werden. Danach folgte eine Ausfahrt mit dem Oldtimer. An den Tag kann ich mich erinnern. An den Dienstag irgendwie so überhaupt nicht. Der Tag ist völlig aus meiner Erinnerung entschwunden. Vielleicht die Hitze, vielleicht die viele Zeit am PC – ich arbeite an neuen Ideen, der Aquise, Rezensionsexemplaren. Oder ich habe aufgrund des TÜV-Tags und der Ausfahrt einfach am Dienstag neu mit der Zeitrechnung begonnen.

Nun denn, seit gestern bin ich jetzt auch bei Freitag angekommen. Wochenende.

Zeit für Urlaub, wenn der Geist nicht mehr mitmacht. Nächste Woche Freitag startet die Auszeit.

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10.07.2026 – Zukunft ungewiss

Frau Mohnblume bloggt 16. Juli 2026 |

Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Niemand weiß, wie es in einem Jahr, in zwei, in 10, 20, 50 oder 100 Jahren sein wird. Niemand weiß, ob es die Menschen dann noch geben wird.

Arbeitsplätze, die einst sicher waren, sind unsicher, stehen auf der Kippe. Etablierte Systeme, die seit über 10 Jahren funktionieren, nachgefragt wurden und werden, stehen plötzlich zur Disposition. Wieder werden Menschen, die sich für gute Bildung im frühpädagogischen Bereich einsetzen entlassen, müssen um ihre Jobs bangen.

Warum?

Weil die Politik es so will. Weil gespart werden muss. Weil eine Gesetzesreform zwar endlich das etablierte System im Gesetz verankert und gleichzeitig das bestehende System torpediert.

Worum es geht?

Es geht um die Sprachfachberatungen, die pädagogischen Qualitätsbegleiter*innen, die Kita.Digital.Coaches in Bayern. Die Landesregierung möchte Funktionsstellen schaffen. Die drei Berufsgruppen, die bisher auch bei freien Trägern angestellt waren, sollen jetzt nur noch von Kommunen und Landkreisen angeboten werden.

Das ganze soll wie folgt aussehen (so wie ich es verstanden habe):

Die Landesregierung stellt ein bestimmtes Budget zur Verfügung. Der kommunale Träger bzw. Jugendamt eines Landkreis hat die Möglichkeit aus den drei Berufsgruppen eine Funktionsstelle zu schaffen. Entweder eine Sprachfachberatung, eine PQB oder Kita.Digital Coach. Je nachdem, was er gerade für sinnvoll hält, um seine Kitas zu unterstützen. Je mehr Kitas ein Landkreis hat, desto mehr Geld bekommt er für die Funktionsstelle.

Offen bleibt, wie viele Funktionsstellen geschaffen werden, welche Funktionsstellen geschaffen werden und zu welchen Bedingungen. Diejenigen, die bereits bei Kommunen und Landkreisen Dienst tun, könnten jetzt davon profitieren. Diejenigen, die bei freien Trägern angestellt sind können mit Kommunen und Landkreisen kooperieren und so ihre Dienstleistungen an diese „verkaufen“.

Es wird Entlassungen geben. Viele werden anfangen sich umzuorientieren. Es war jedes Jahr ein Zitterspiel. Jedes Jahr wurden Vertrgäge verlängert, befristet auf ein oder zwei Jahre. Jedes Jahr suchten sich die Menschen andere Stellen, manchmal wurden die Stellen neu besetzt oft jedoch ganz abgeschafft. Jetzt dreht sich das Glücksrad neu. Wieder einmal.

Bis jetzt ist nur eines sicher, ab 01.01.2027 wird es das etablierte System nicht mehr geben, ab da soll es Funktionsstellen geben. Sprich bis Ende 2026 haben alle noch eine Stelle, danach ist die Zukunft ungewiss.

Wieder einmal wird dort gespart, wo Geld am notwendigsten ist: bei der Zukunft. Der Zukunft unseres Landes. Den Kindern.

Und sonst so?

Versuchen MonAmour und ich gerade unser Wochenende zu planen. Vielleicht fahren wir morgen Richtung Odenwald. Vielleicht, aber auch erst am Sonntag. Vielleicht besuchen wir dort das Freilandmuseum.

Werkstattarbeit – erst drin dann draußen

Erst hatte ich bedenken, weil der Juli noch so jungfräulich daherkam. Jetzt hat sich doch noch ein Workshop ergeben. Eigentlich waren es mal zwei, dann waren zu wenig Anmeldungen, dann wurde es einer. Den bereite ich jetzt vor.

Nebenbei schreibe ich noch eine Rezension. Es gibt zu ähnlichen DVD’s bereits Rezensionen. Die machen es einfach, weil eigentlich nicht viel geschrieben werden muss. Das kommt mir entgegen und doch wieder nicht. Mein Anspruch ist es dem Käufer/der Käuferin zu sagen, welche Inhalte er/sie findet und auch, weshalb das Buch, der Film sich lohnt zu lesen, zu kaufen.

Vor einiger Zeit bekam ich die Rückmeldung, dass aufgrund meiner Rezension, einige Menschen, ein Buch kauften. Die Rückmeldung kam von einer Autorin, die ich zufällig persönlich traf. Das ist es, was es sein soll. Nicht weil ich das Buch toll finde, sondern weil der Inhalt überzeugt.

Der Schwieger war zum Nachgeburtstagsgrillen da. Er wünschte sich die Mittagszeit zum dinieren. So kam es, dass ich danach meinen Arbeitsplatz von drinnen nach draußen verlegte und mir während der lesenden, schreibenden und denkenden Tätigkeiten eine Portion Eis sowie eiskalten Kaffee gönnte.

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08.07.2026 – Sag mal!

Frau Mohnblume bloggt 8. Juli 2026 |

Irgendjemand hier im Haus hatte Geburtstag. Normalerweise nehmen sich dann zwei hier im Haus Zeit und machen einen Ausflug. Diesmal nahmen sich zwei die Zeit und machten einen Ausflug zwei Tage vor dem Geburtstag. Dafür gab es gleich zwei Ausflüge. Ausflug Nummer 1: Wir fahren mit einem der fünf Freunde, der nur von Juni bis August gefahren werden kann, durch die Lande. Ausflug Nummer 2: Ging zu einem Oldtimertreffen, der gehobenen Art. Klein und fein, mit schönem Ambiente, selbstgemachten Eis aus dem Eismobil und griechischem Essen mit schönen Autos. Sehr sehr wenig Gedränge. Ein wunderbares Treffen, sehr nach unserem Geschmack. Gerne wieder.

Da der Geburtstag auf einen Montag fiel, und Montags so ziemlich alles Ruhetag hat (Musseen, Lokale) wurde der Montag zu einem Arbeitstag. Das Geburtstagskind hatte schon angemerkt, dass es darüber nicht ganz unfroh ist, war doch am nächsten Tag ein Workshop zu halten. Anmerkung für mich: keine Termine nach Geburtstagen!

Ein Teil des Tages am Schreibtisch verbracht. Dafür morgens zum Bäcker gelaufen. Dort Brötchen und Kaffee eingekauft, beim Lottoladen eine Tageszeitung, beim Gemüsehändler Salat plus Zutaten für den Salat am Abend. Ein wenig den Kleinkram am Schreibtisch erledigt, der noch nicht erledigt war für den Workshop. Das zog sich leider bis zum Nachmittag. Später dann in den Garten zum Unkraut jäten. Gemerkt wie sehr ich diese Tätigkeit vermisst habe. Ich kann dabei so wunderbar abschalten. Egal wie sehr es mich genervt hat, dass ich mit dem Kleinkram aufgehalten wurde (Flipcharts suchen, Aufgaben ausdrucken, noch nicht vorhandenes Flipchart schreiben, einpacken, Bücher zum Thema dazu, etc.), als ich dann im Garten mit der Erde, den Beikräutern, Blumen und Gemüse befasst war, Enstpannung pur. Anmerkung Nummer 2: Wieder mehr Zeit im Garten verbringen.

MonAmour hat währendessen die Zeit genutzt und einen Kundendienst am Alltagsfahrzeug durchgeführt. Mich dann später für die Verteilung der neuen Flüssigkeiten (Öl) auf Einkaufstour geschickt. Ich kaufte Kleinkram wie für einen Kindergeburtstag, Nüsse, Studentenfutter, Chips und Eis, als auch, weil ja Erwachsen auch Sekt in Picolloform. Sekt am Geburtstag darf dann schon auch sein.

Workshoptag & Oldtimertreffen

Am nächsten Tag brachte mich MonAmour zur Workshopstätte. Der Tag verlief für alle zur vollsten Zufriedenheit. Am Nachmittag holte MonAmour mich wieder ab und wir fuhren in die Studentenstadt zum jährlichen Oldtimertreffen der hiesigen Brauerei. Wir merkten schnell, dass es uns hier viel zu voll war. Zu viele Autos, wenn auch ein paar Höhepunkte darunter. Mit Höhepunkten sind unverbastelte Autos in Originalzustand gemeint. Darunter ein roter Fiesta, ein goldener Scirocco, ein BMW unaufällig verbastelt, das er fast original wirkte (ja, der Experte neben mir sieht sowas). Doch irgendwann war mein Sozialkonto dann verbraucht und ich brachte leise an, dass es reicht. Auch MonAmour hatte genug von Menschen und so machten wir uns früher als sonst auf den Heimweg.

Kuriositäten mit Feldstudie

Während wir so zwischen den verschiedenen Firmenplätzen auf denen die Oldtimer parkten hin- und her flanierten trugen sich mehrere interessante Dinge zu.

Interessantes Ding Nummer 1:

An der Tankstelle vor Ort holten wir uns ein Eis. Dort fuhr ein teueres Neufahrzeug an die Zapfsäule. Daraus entsprangen zwei junge Herren. Einer von ihnen verschloss sein Fahrzeug und beide gingen Richtung Oldtimertreffen. Wir unterhielten uns ob des kuriosen Verhaltens mit der Angestellten, die nur den Kopf schütteln konnte und meinte, wenn jetzt der Chef hier wäre, würde das anders laufen.

Interessantes Ding Nummer 2:

Unser Fahrzeug, inzwischen 31 Jahre alt, durfte auch auf das Gelände. Wir hatten einen Platz am Straßenrand und hatten ganz normal der Straßenlänge nach geparkt. Vor uns ein Oldtimer und hinter uns ebenfalls. Wir waren gerade auf dem Weg von unserem Fahrzeug weg, wir hatten dort kurz Station gemacht um unseren Durst zu löschen, als sechs Vespafahrer ankamen und sich als Parkfläche den Platz neben unserem Auto aussuchten. Sie stellten so geschickt ab, dass wir weder rück- noch vorwärts hätten aus der Parklücke fahren können, geschweige denn die Fahrertür öffnen. Wir beobachteten dies und hörten uns auch deren Kommentare an. Die waren, nun, auch sehr interessant. Derweil hatte ich mein Smartphone gezückt. Als sie sich noch etwas unschlüssig versammelten, um sich Richtung Biergarten zu bewegen, ging ich zu den Motorrädern und fotografierte die Kennzeichen. Nein, ich tat nicht so, als wollte ich die Vespas fotografieren. Die Herren sollten schon merken, dass es um ihre Kennzeichen ging. Nachdem ich alle sechs Kennzeichen auf Bild hatte, entfernte ich mich wieder.

MonAmour beobachteten noch ein wenig das Geschehen. Wir waren allerdings ein wenig weiter gegangen, doch immer noch das Geschehen beobachtend. Dann stellte einer der Jungs laut die Frage an seine Kumpels, ob ich wohl die Kennzeichen fotografiert hätte. Kurzes beratschlagen, es war ihnen dann doch nicht so geheuer. Schließlich ging einer nach dem anderen zu seinem Fahrzeug und siehe da, wie von Zauberhand, entdeckten sie einen Parkplatz an dem sie alle parken konnten und keinen behinderten.

Ja, ich hatte kurz überlegt sie darauf aufmerksam zu machen, dass dies wohl schon sehr ungünstig geparkt ist. Den Kommentaren nach zu schließen, war noch nicht ganz klar wie einsichtig sie sich wirklich gezeigt hätten. Nun, wir mussten sie nicht ausrufen lassen (eine Option, die sie kund taten, falls der Besitzer des Autos doch weg wollte) und auch keine Security holen. Sie hatten von allein den Schluss gezogen, dass das wohl keine gute Aktion war.

Als wir eine halbe bzw. dreiviertel Stunde später nach Hause fuhren, parkten sie noch immer in ihrer Parklücke. Das wäre ein Spaß geworden.

Feldstudie

Interessant war eigentlich die Tatsache, dass ihnen bewusst war, dass sie unser Fahrzeug blockierten. Dies auch kurz beratschlagten, um dann die Vespas doch so stehen zu lassen, aufgereiht, nebeneinander, über die Länge unseres Fahrzeugs. Interessante Verhaltensweise. Ebenso interessant zu beobachten, wie sie später auf die Idee kamen, doch lieber umzuparken. Nachdem ich die Kennzeichen aufgenommen hatte. Im übrigen habe ich die Bilder wieder gelöscht.

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27.06.2026 – Sommer in der Stadt

Frau Mohnblume bloggt 27. Juni 2026 |
Schreibewerkstatt

Letzte Woche war es an zwei Tagen angenehm. Je näher der Workshop kam, desto mehr stiegen die Temperaturen. Am Freitag dann in einer Kita-Turnhalle mit insgesamt 25 Menschen einen Workshop gehalten. Obwohl uns ab Mittag sehr warm wurde, sagte das Raumthermometer noch eine Gradzahl an, in der wir arbeiten durften.

Abschlussveranstaltung

Es endete wie es begann. Mich ehrlich gesagt sehr geärgert. Hinterher noch ein gutes Gespräch geführt. Dafür Lob von Teilnehmerinnen bekommen. Mich sehr gefreut. Noch ein paar Termine vereinbart. Beschlossen eine Karte zu schreiben und ein kleines Geschenk zu senden. Fremdscham bewältigen.

Irgendwann mal im Auto gesessen. Irgendwann lief dann das Lied von der Spider Murphy Gang: Sommer in der Stadt.* Und plötzlich war ich 30 Jahre jünger und sah mich an all den Orten in München. Bei meinem allersten Besuch eines Bekannten dort. Einzig an der Isar waren wir damals nicht.

*Link füht auf YouTube. Barni und Günther Sigl sind bei Schmidtbauer zu Besuch.

Let it be

Wir sind im Freilandmuseum. Dort findet ein Kinderfest statt. Es gibt Crepes. Alte Spiele, einen Traktorparcour (Kinderfahrzeuge) aus Strohballen. Das mobile Fahrradmuseum zeigt einen Teil seiner Sammlung und man darf besonders interessante und ausgefallene Fahrräder fahren. Ein Stück weiter ist der Eingang zum Biergarten. Wir stehen gerad vor dem Schild. Neben uns ein Kind mit seinem Vater. Aus dem Biergarten ertönt Keyboardmusik. Das Kind zum Vater: „Das ist schön.“ Er völlig cool: „Das ist „Let it be“. Sie erstaunt: „Du kennst das Lied???“ Er leicht amüsiert: „Ja, das ist von den Beatles.“ Ich grinse mir eins.

Die Beatles faszinieren noch immer.

Mich hätte wirklich sehr interressiert, wie das Kind auf die Info reagiert hat, als sie erfährt, dass das Lied vor 57 Jahren die Welt eroberte. Also kurz vor meiner Geburt und weit vor der Geburt des Vaters von dem Kind. Doch leider zog es uns weiter. Ich habe keine Ahnung, wie es weiterging.

Miau

Seit Wochen zieht hier eine Katze durch die Gegend, die laut und vernehmlich miaut. MonAmour findet sie hört sich eher wie ein heißeres Schaf an. Jeder/Jede in der Nachbarschaft überlegt, wem gehört das Tier, warum miaut es, was fehlt dem Tier, fehlt ihm was, was ist der Grund?

Ich sitze, oh wunder (kam bisher nur einmal vor oder so), mal frühmorgens als noch Schatten auf die Sitzplätze und die Terrasse fällt, auf der Terrasse mit meinem Morgenkaffee. Ich lese. Aus den Augenwinkeln nehme ich einen schwarzen Schatten wahr.

Es ist die Katze mit ihrem grünen Halsband. Die, die miaut.

Sie sitzt vor dem Wassernapf, den ich vor die Treppen der Terrasse platziert habe, für Igel, Vögel, Katzen, Mäuse eben alles, was Wasser braucht. Insgesamt stehen hier mehrere Gefäße Wasser in verschiedenen Höhen für die Tiere des Gartens und der Luft zur Verfügung. Sie trinkt. Ich versuche still zu bleiben, mich wenig zu rühren. Dann ist sie fertig mit Trinken, setzt sich vor die Stufen schaut mich an, ich schaue sie an, dann schaue ich weg. Sie beobachtet mich, ich gucke wieder, wir schauen uns eine Weile an, dann dreht sie sich um und geht. Irgendwann später miaut sie wieder. Irgendwann ist es still.

Ruhelos durch die Nacht

Irgendwann in der Nacht, wandert sie wieder durch die Gärten. Laut miauend. Ruhelos. Mal ist das miauen direkt vor der Tür, mal weiter weg, mal gar nicht da. Sie dreht ihre Runden, miauend. Klagend. Suchend. Kräftig und doch langsam heiser werdend. Irgendwie.

Mich wundert, dass sie mich so lange gewähren ließ.
Das letzte Mal, als sie laut miauend im Nachbarsgarten saß, versuchte ich mich ihr langsam zu nähern, war sie bereit mit anzugreifen, starrte mich an, bereit zum Sprung, um dann doch abzudrehen und laufend den Rückzug anzutreten.

Die Erfahrung machen alle, die versuchen, sich ihr zu nähern. Niemand weiß, was ihr fehlt. Von außen betrachtet, sieht sie gesund aus. Vielleicht sucht sie einen Partner, vielleicht hat sie ihren Partner verloren, vielleicht ist es auch was ganz anderes.

Beim Optiker

Seit einigen Monaten denke ich darüber nach mir eine Sonnenbrille zu holen, seit einiger Zeit auch, über eine neue Brille. Erster Aufschlag beim Optiker: Brillen raussuchen. Eine Fernbrille. Ein weiteres Gestell für die Sonnenbrille. Von den gängigen Sonnenbrille war keine dabei, die gefiel. Der Berater darf noch keine Sehtests durchführen. Also Termin für Samstag ausgemacht. Heute dann frühmorgens zum Optiker. Ich treffe zusammen mit dem Besitzer des Ladens ein. Zu früh. Ich schlage vor, dass ich warte. Er schlägt vor, dass ich reinkomme, mich hinsetze und einen Kaffee trinke. So ist es dann auch.

Die Beraterin ist schon da. Es folgt der Sehtest, dann das Überlegen, welche Gläser. Bei der Sonnenbrille noch um die Farbe Grün oder Braun. Ich mag ja braun lieber, ist einfach wärmer vom Ton. Entscheide mich auch zuerst dafür. Später entscheide ich um, auf grün. Das Grün verfälscht die Farben nicht so. Kurz scherzen wir, ob vielleicht doch lieber rosarot. Sie hat da was im Angebot. Sie geht an eine Schublade und holt tatsächlich rote Gläser raus. Ich teste. Oha, kann man mal machen, aber wer will schon alles in einem lilarot Ton sehen. Ich teste nochmal Grün und Braun. Am liebsten beides. Entscheide dann spontan für Grün. Sollte ich später doch Braun haben wollen, darf ich es noch ändern. Das ist im Preis mit drin.

Was mich sehr erstaunt, dass ich mit der neuen alten Stärke die kleinste Schrift auf der Probebroschüre lesen kann. Klarer als mit der Lesebrille. Das wird in einem halben Jahr oder so, die nächste Investition.

Gartenzaungeplauder

Das Gemüse stöhnt. Wir entschließen uns am Nachmittag, frühen Abend kräftig zu wässern und setzen das Wasserregengerät ein.

Abendmahl: Salat aus dem Garten.

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16.06.2026 – Was war jetzt nochmal

Frau Mohnblume bloggt 17. Juni 2026 |

Ich lese etwas. Habe einen Gedanken dazu. Möchte Ihnen diesen gerne erzählen. Finde im Backend den Entwurf vom 10.06. und mit dem Veröffentlichen ist dann auch schon der Gedanke weg.

Gartenzaungeplauder

Die Erdbeeren im Garten eskalieren. Gestern eine ganze Schüssel gezupft. Nein, ich mag noch immer keine Erdbeermarmelade.

Ein Teil unseres Salats verwelkt, weil irgendeine Käferlarve die Wurzeln frisst. Inzwischen ist ein Teil des Salats immerhing soweit, dass er geerntet werden kann.

Schreibtischwerkstatt

Gestern bei einem Kunden gewesen. Dort gleich nachgefragt, ob den ein anderer Kunde sich dort melden dürfte zwecks Fragen zu offener Arbeit. Dürfen sie. Schön. Ich darf auch nochmal kommen. Auch schön.

Weitere Bücher bekommen. Selbstgekaufte und Rezensionsexemplare. Viel Lesestoff.

Mein Hirn möchte gerne an dem neuen Thema arbeiten. Die nächste Fortbildung hat jedoch ein anderes Thema. Eines, das ich schon öfter gemacht habe. Das findet mein Hirn gerade nicht so prickelnd, obwohl ich thematisch neue Themen mit drin habe. Mhm.

Meine Workshopvorbereitung und mein Hirn haben sich darauf geeinigt, sich das Leben nicht allzu schwer zu machen. Der Workshop wird alte Komponenten beinhalten, neue Komponenten dazu bekommen. Die TN werden viel selbst erarbeiten. Neue Fallkarten mit Fragen gemacht.

Einen Anruf getätigt. Mit dem Kunden zwei Termine vereinbart. Diese warten jetzt auf Bestätigung. Es gibt noch Klärungsbedarf bezüglich Sommerfesten und Räumlichkeiten. Sehr gespannt.

Gartenzaungeplauder II

Um 17:30 Uhr vom Schreibtisch in den Garten. Johannisbeeren ernten. Für Gelee zu wenig, deshalb eingefroren. Vom Johannisbeerbaum noch viele Blätter abgeschnitten. Pilz und Laus.

Noch ein wenig Unkraut gejätet. Zeit für’s Abendessen.

Gehört

Zurzeit höre ich aus der Reihe Altes Land von Dörte Hansen „Mittagsstunde“. Gelesen von Hannelore Hoger. Wunderbar gelesen. Wunderbare Sprache. Und ein wenig Plattdeutsch ist auch mit dabei.

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