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03.02.2026 – Verwirrende Entwirrung

Frau Mohnblume bloggt 4. Februar 2026 | Kommentare

In meinem Kalender habe ich viele Termine stehen. Der Monat März ist voll und bereitet mir echte Sorge. Die letzten Tage war ich zum einen damit beschäftigt Telefonate mit Kunden zu führen, Telefonate mit Auftraggebern, Geschäftsmails zu schreiben und Termine zu sortieren.

Irgendwo entstand dann Verwirrung. In meinem Kalender standen zwei Termine, im Flyer stand zu den Terminen eine andere Person. Die Termine die safe und sicher waren an den Auftraggeber rückgemeldet zusammen mit „habe Honorarvertrag“ und „ohne Honorarvertrag“. Es kam eine Mail zurück und siehe da, meine Termine waren ok. Denn einen der beiden Doppeltermine übernimmt die Kollegin, den anderen ich. So blieben die Termine im Kalender stehen.

Win 95

Das zweite, was ich tat, MonAmour mit Internet zur Seite stehen.

Der Schwieger hatte irgendwann angerufen, sein PC schnaufe so. Dann noch ein Anruf, ob man denn den nicht reinigen könnte. Also fuhren wir am Samstag los und kümmerten uns. Das Kümmern dauerte länger als gedacht. Ich hatte mir wohlweislich Arbeitszeugs mitgenommen. Der PC war zwar gereinigt, hatte dafür jedoch irgendwie sein CD-Laufwerk verloren.

MonAmour hatte eine Reinigungscd ins Laufwerk gelegt und dann war es geschehen. Ich war zu dem Zeitpunkt noch unten im Haus beschäftigt. Irgendwann kam er mich holen, wegen Support via Smartphone zur eventuellen Fehlerbehebung. Es mag Zufall gewesen sein, jedenfalls ließ sich das CD-Laufwerk nicht mehr installieren und eine Neuinstallation war auch nicht möglich, weil das Laufwerk nicht mehr da war. Irgendwann gaben wir auf und fuhren nach Hause.

Am Sonntag führte der Weg wieder zum Schwieger. MonAmour hatte sich inzwischen schlau gemacht. Ich begleitete ihn direkt zum Ort des Geschehens. Wieder ausgerüstet mit Arbeitszeugs. Er probierte verschiedene Dinge aus. Vergebens. Inzwischen hatten wir auch schon unseren Mann für Notfälle kontaktiert. Der sich dann auch am Montag meldete. Da waren wir jedoch schon wieder wegen Sachen PC unterwegs.

Nun ist es ja so, dass der PC des Schwiegers ein Dinosaurier ist, der im Jahr 1994/95 einmal zu den besten seiner Zunft gehörte. Einer der zwar bereits mit CD-Laufwerk ausgerüstet war, doch das Hauptspeichermedium waren damals Disketten. Zufälligerweise kaufte ich mir 1997/98 einen PC gleicher Bauart. Der hier auch noch Dienst leistet, weil bestimmte Dinge nur auf diesen Altrechnern funktionieren. Darin ein CD-Laufwerk. So kam es, dass wir den Alt-PC mitnahmen sowie diverse Treiberdisketten, Starterdisketten und Installationscds mit Win 95.

Beim herumstöpseln von einem PC zum anderen fanden wir heraus, dass auch damals schon sich die Stecker geändert hatten. Und obwohl Gamer auf PS2-Anschlüsse schwören, war nirgendwo in den Computergeschäften ein Adapter aufzutreiben. Von dem wir dachten, dass wir ihn brauchen. Doch manchmal steckt der Fehler im Detail. Den MonAmour dann auch entdeckte und so konnte doch noch der PC des Schwiegers neuinstalliert werden. Jetzt steckt in seinem PC unser Altlaufwerk. Zwischendrin röchelte die CPU mal wie eine Kaffemaschine und wir überlegten, ob dies wohl auch das erste Gerät für Kaffeenachschub war. Ich warte ja immer noch auf diese Multifunktionsgeräte, die neben Drucken auch noch Kaffeekochen können oder Rechner, die beim Befehl Kaffee auch gleich den gefüllten Latte Macchiato Becher ausschmeißen.

Jedenfalls dauerte es bis fast mitten in die Nacht, bis der Rechner des Schwiegers mit all seinen Gimmicks wieder lief. Auf diesem Rechner ist ein CAD-Programm welches mit einer Maschine verbunden ist, die dann lustige Sachen mit Styropor macht, beispielsweise Flächen für Modellflugzeuge schneidet. Deshalb war es auch so wichtig diesen Rechner wieder zum Laufen zu bringen. Mit einem neuen – der Gedanke war auch im Raum – wäre der Schwieger überfordert. Zudem hätte man diese alte Win 95 – Welt dort installieren müssen, damit die Maschine weiterhin Flugmodelle ausspuckt.

Derweil hatte ich Zeit, neben Internet-Support per Smartphone, einen Teamtag zu planen.

Jetzt ist MonAmour dabei ein CD-Laufwerk zu finden. Sie glauben ja gar nicht, was die Menschen für diese Dinger an Geld haben wollen und zu welchen Bedingungen. Von wegen Altrechner sind out.

Schreibtischarbeit, die Zweite

Derweil lasse ich es noch etwas ruhig angehen, auch wenn mich angesichts der Termindichte im März schon ein wenig Panik überkommt. Die nächste Zeit – viel Lesen, viel recherchieren, Konzepte erarbeiten. Sehr zu meiner Freude, darf ich dieses Jahr auch öfter verreisen. Bereits im März geht es nach Augsburg. Im Mai fast an den Bodensee.

Ente am See – aus vergangenen Tage ohne Zusammenhang
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29.01.2026 – Schon wieder Schnee

Frau Mohnblume bloggt 4. Februar 2026 | Kommentare

Der Wetterbericht meldete etwas von Schnee und Regen. Ich hoffte auf Wetter zum Autofahren. Also gerne trocken, vielleicht Regen, aber bitte ohne Glätte. Besser hätte mir gefallen, wenn der viele Schnee vom Montag in eine Kälteperiode geraten wäre, damit er die vielen Kinder noch lange erfreut und jedes Kind, wirklich jedes Kind mit Erinnerungsvermögen von diesem Schlittenwinter das Vergnügen, die Freude und lustvolle Erfahrung einen Hang herunterzufahren und Rekorde aufzustellen, wie weit man kommt. Bevor der Hang hier gegenüber bebaut und zum „Schuldenhügel“ wurde, war es unser Schlittenberg. Nach der Schule traf sich dort die gesamte Kinder- und Jugendschar des Dorfes. An manchen Tagen hatte ich, wir wohnten direkt gegenüber, diesen Schlittenberg allein. Wenn soviel Schnee lag, dass er auch noch auf der Straße bis zum Gehsteig und darüber hinaus reichte, versuchten wir den Rekord zu brechen und es bis zum gegenüberliegenden Gehsteig zu schaffen. In meiner Erinnerung geland mir dies zweimal. Ein Hochgefühl. Denn das nächste Ziel war bis zum Gartenzaun.

Irgendwann wurden die Äcker und Wiesen verkauft und es entstand eine Neubausiedlung. Doch das Vergnügen, die Freude, diese Bauchgefühl, wenn wir über selbstgebaute Schanzen sprangen, es bis zum Gehsteig schafften oder der Schlitten aufgrund von Glätte schneller wurde, ist noch immer da und manchmal sogar zu spüren. Da im Bauch. Dieses wünsche ich Kindern von Herzen.

Frühstück gibt es heute nicht

Ich traf mich mit einer Kollegin. Der Kollegin, die mir einen Teil ihrer Fortbildungen übertrug, als sie in Rente ging. Wir hatten uns schon Anfang Januar verabredet, doch der Termin klappte nicht, so verschoben wir ihn auf heute. Am Tresen ein junger Mann mit Cochlea Implantat. Ein sehr freundlicher aufgeweckter junger Mann, der es verstand seine Kundschaft zu bedienen und ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Wegen Personalmangel gab es heute kein Frühstück. Er erzählte dies so freundlich und der Bitte um Verständnis, dass es keinen gab der schimpfte, sondern sich des reichhaltigen Angebots in der Theke zuwandt. Als wir vor der Theke standen und unsere Bestellung aufgaben, bestellte meine Kollegin ein Croissant. Er lächelte sie spitzbübisch an und meinte „Oder vielleicht ein Schokocroissant?“ Sie verneinte. Er dann „eine normales oder vielleicht doch ein Laugencroissant, die sind gut.“ Er hatte sie damit eingefangen. Ich bestellte ein „Milchhörnchen“ – Er: „Oh lecker, möchten Sie Gabel und Messer dazu, die sind vielleicht noch heiß.“ Ich lächelte, verzichtete auf Messer und Gabel, denn es würde schon noch abkühlen. Zu jeder Kaffee- und Teebestellung gab es „einen Lolly gegen die Langeweile“.

Anregungen

Die Kollegin und ich brachten uns auf den neuesten Stand, Fachsimpelten, ich profitierte wieder einmal von ihrem Erfahrungsschatz – ich bekam einige Anregungen für meine nächsten Fortbildungen. Und dann fanden wir auch noch heraus, dass wir ähnlich seltsam ticken. Da hat man schon viel arbeit und weiß schon nicht mehr, wie man das zeitlich stemmen soll, und beschafft sich noch mehr Arbeit indem man beim Lesen von etwas sich denkt „oh das passt thematisch zu XYZ“ und statt einen aktuellen Kurs, der ja morgen oder übermorgen stattfindet, die Aufmerksamkeit zu schenken, steckt man auf einmal in der Vorbereitung vom Kurs in fünf Monaten, oder so. Oder man fängt an das Haus von oben nach unten zu putzen oder sich Gäste zum Abendessen einzuladen, obwohl man ja am nächsten Tag einen Workshop zu halten hat. Ach, wie schön, wenn frau erfährt, dass auch andere mit diesem Zeitmangement hadern.

Versprechen

Da MonAmour die letzten Tage Bäume fällte bzw. sich der Schneemassen annahm (okay ich war ja unterwegs) hatte er über körperliche Anstrengungsschmerzen geklagt. Ich versprach ihm beim nächsten Schneefall zu schippen. Just an dem Tag der Verabredung schneite es. Zum Glück keinen Schneemassen, doch begeistert war er nicht, dass ich schon wieder weg war.

Doch bevor ich fuhr, schaufelte ich den Schnee vom Gehweg, aus der Einfahrt und der Einfahrt auf der Straße sowie das Auto frei. Später, als ich das Cafè verließ und es regnete, war ich dann doch froh, dass es nicht noch mehr schneite. Auch wegen MonAmour.

Mein Weg führte mich in die Stadt, um ein Rezept abzuholen und weil ich schon mal im Parkhaus stand ging ich noch einen Besuch in meiner alten Arbeitsstätte machen. Dort bekam ich Kaffee erzählte von meiner Selbständigkeit, erfuhr von den vielen Veränderungen und bin froh Selbständig zu sein. Und so ganz nebenbei regte sich im Gespräch ein Gedanke, den ich weiterverfolgen möchte, der mir ein zweites Standbein oder drittes Standbein gibt oder vielleicht sogar zum Hauptstandbein werden kann.

Denn sie wissen nicht, was sie tun

Denn es ist völlig ungewiss wohin dieses treiben der Rentversicherung mit ihren Prüfungen des Erwerbsstatus die Fortbildungsbranche treibt. Manche Fortbildungsträger arbeiten nicht mehr mit Menschen, die auf selbständiger Basis arbeiten, sondern nur noch mit ihren Hauptamtlichen, die jetzt einige der Fortbildungen übernommen haben. Wie auch immer es ausgeht, die Fortbildungslandschaft wird sich verändern. Unkenrufen und Mutmassungen zufolge, nicht zum Guten, eher zu weniger Qualität.

P.S. Dieser Beitrag lag noch in den Entwürfen. Deshalb leicht verspätet.

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26.01.2026 – Winterwunderland & Grinsend zum Kunden

Frau Mohnblume bloggt 27. Januar 2026 |
Intuition & Bullerbü im Winterwunderland

Vor nicht ganz zwei Wochen schrieb ich einem Kunden wegen der Ankunftszeit. Das war nach dem ersten Wintereinbruch, als das halbe Land ins Winterchaos gestürzt wurde. Da schrieb ich „Sofern das Wetter mitmacht bin ich um 8 Uhr da“. Nicht ganz zwei Wochen später fängt es Sonntagnacht zu schneien an und schneit und schneit und schneit. Das trieb MonAmour und mich, nach dem Tatort, hinaus, um erstens das Auto freizuschaufeln, um zweitens den Gehweg von der 10cm hohen Schicht zu befreien, um drittens das Auto freizuschaufeln. So schnell konnte man gar nicht gucken, wie das wieder zuschneite. Den Wecker stellte ich auf 5:35 Uhr.

Um 5:29 Uhr am nächsten Morgen spricht MonAmour was von Aufstehen, weil eigentlich schon zu spät. Also raus und Morgentoilette. Die Kleidung für den Tag hatte ich schon rausgelegt. Nach dem üblichen Morgengedöns allerdings ohne Kaffee und Essen (Frühstück ist hier im Haus eh eher ein Mittagssnack) raus um Auto und Einfahrt freizuschaufeln, während des Schaufelns der Einfahrt, wieder Auto freimachen. Um 6:15 Uhr versucht den Kunden zu erreichen. Diensthandy. Blöd. Diensthandys haben scheinbar die Angewohnheit in den dafür vorgesehnen Büros rumzuliegen, wo um die Uhrzeit natürlich niemand ist.

Um 6:36 Uhr waren meine Sachen im Auto verladen und ich machte mich auf den Weg Richtung Bamberg. Ca. 65 Kilometer. Bereits am Ende meiner Straße auf die Hauptstraße hinausgeschlingert. MonAmour unkte, ich würde ja doch wieder kommen.

Ich fuhr zwischen 30 und 40 kmh zum Dorf hinaus, mit 50 kmh auf den Frankenschnellweg und irgendwann mit 60 kmh Richtung Bamberg. Kurz vor der Ausfahrt, die mich dann zum Kunden bringen sollte ein Grinsen auf meinem Gesicht. Ich hatte es geschafft, unfallfrei, ohne rutschen und bremsen und Stau. Die anderen Menschen, die ebenfalls auf dem Weg waren, fuhren alle sehr umsichtig. Im Ort des Kunden dann viel viel Schnee und ein sehr verschneiter Parkplatz. Nachdem ich zweimal um die Schule fuhr, stellte ich beim Dritten Mal einfach auf dem Parkplatz für die Lehrer ab. Vor der Tür traf ich einige Menschen, darunter den Kunden. Es war 8:30 Uhr. Nach zwei Stunden Fahrt glücklich beim Kunden angekommen. Ich bekam einen Parkausweis und lud mein Auto aus. Derweil schneite und schneite und schneite es.

Um 16 Uhr, als wir nach einem wunderbaren Tag in einer sehr leeren Schule, das Haus verließen, bot sich ein Teilnehmer an, der mein Auto vom Schnee befreite, sowie das seiner Kolleg*innen. Ein weiterer schaufelte mit einem Schneeschieber den Schnee beiseite. Eine helfende Hand hatte mir eine Tasche getragen. Ich war nicht nur von den Rückmeldungen beseelt, sondern auch von dieser Wertschätzung der Teilnehmer*innen. Wir hatten einen wunderbaren Tag miteinander. Ich bekam eine positive Rückmeldung von einem Teilnehmer, welches eine andere Teilnehmerin veranlasste, mir zu sagen, dass dieses Lob etwas ganz besonderes ist, was den Teilnehmer wiederum zu der Aussage verleitete, er wäre eben sehr kritisch. Ich wuchs in diesem Moment sicherlich um zwei Zentimeter.

Und ja ich fuhr grinsend wieder nach Hause. Zunächst allerdings durch zwei Dörfer, da ich ein wenig Winterlandschaft sehen wollte, ließ das Vorhaben jedoch nach den zwei Dörfern sein über die Landstraße nach Hause zu fahren, da die Straßen noch immer viel zerfahrenen Schnee trugen. So fuhr ich nach den zwei Dörfern doch wieder auf die Autobahn. Während ich jedoch so über Land fuhr, fanden sich immer wieder Stellen an denen viele Kinder und Erwachsene mit Schlitten fuhren, diese den Hügel wieder hochzogen, Schneeballschlachen machten, den Hügel wieder runterfuhren, im Schnee stapften. Es war einfach herrlich anzusehen. Und – verzeihen Sie mir – Es war wie früher, als ich Kind war und wir nach der Schule am Schlittenberg mit unseren Schlitten fuhren. In besonders schneereichen Wintern entstanden dort sogar Iglus neben Schneemännern.

Obwohl die schlittenfahrenden Kinder weit weg waren, konnte ich doch das Vergnügen sehen und, nun ja, fast auch hören. Ein wenig Bullerbü im Winterwunderland.

MonAmour berichtete ich später, nicht ganz ohne stolz, vom Schlingern und am Berg anfahren im Schnee – ich braucht drei Anläufe um aus der Straße des Kundens auf die weiterführende Straße zu kommen. Ja, es war Winter und es war fast wie früher, als so viel Schnee noch zum Winter gehörte und kein außergewöhnliches Ereignis war.

Die älteren unter uns werden sich sicherlich daran erinnern.

Grinsekatze

Das Grinsen ging ein wenig weiter. Herr Fischer schrieb von einem mutigen Angebot. Heute bekam ich einen Anruf, den vor einer Woche hatte ich ein mutiges Angebot abgegeben, welches heute angenommen wurde. Sehr zu meiner Freude.

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16.01.2026 – Fehlentscheidungen und Seltsamheiten

Frau Mohnblume bloggt 16. Januar 2026 |

Etwas ausprobiert, was geklappt hat.

Fehlentscheidungen

Froh darüber, dass ich tagebuchblogge. Es hilft uns jetzt ein wenig ein paar Dinge zu klären. Froh darüber ein Backup gemacht zu haben. Froh darüber die alten Blogartikel aufgehoben zu haben. Eine Subdomain erstellt, das Backup aufgespielt. Alle alten Blogbeiträge da.

Das Jahr ging mit Differenzen zu Ende, die Differnzen ziehen sich noch weiter. Jede Partei kam zu dem Schluss Fehlentscheidungen getroffen zu haben. Es werden gerade fleißig Rabattmarken geklebt. Unblogbar nennt Herr Fischer diese Dinge, die privat bleiben sollen.

Seltsamheiten

Das Einwohnermeldeamt – also zwei Mitarbeiter des Einwohnermeldeamts standen heute vor meiner Tür. Sie müssten überprüfen, wer hier wohnt. Offensichtlich wohnt hier die richtige Person. Sie wollten nur mein Geburtsdatum wissen. Den Namen hatten sie sich schon von einem Brief abgeguckt, der aus dem Briefkasten gefallen war. Der da dann auch noch lag, wie man mir freundlich mitteilte. Die Gründe weshalb sie prüften, ob ich noch hier wohne, konnte nicht geklärt werden.

Diverse Vermutungen dazu habe ich. Vielleicht frage ich auch noch mal nach.

Danach den Briefkasten geleert. Also die Briefe eingesammelt, die aus dem Briefkasten gefallen sind. Darunter einer von der Post. Auch da will man eine Erklärung haben, dass ich Ware empfangen habe. Die Ware habe ich tatsächlich empfangen, die ist auch bezahlt, der Absender hat wohl eine Anfrage gestellt. Dem Schreiben lag ein Freikuvert bei.

Dann war erstmal alles ruhig. Bis es zu diesen unblogbaren Ereignis kam. Das wird uns noch ein wenig beschäftigen.

Schreibtischarbeit

Diese Störung bewirkte, dass ich meine alten Tagebucheintragungen aus den Untiefen der Festplatten holte. Um Dinge klären zu können.

Ansonsten bereite ich zwei Fortbildungen vor. Die Vorbereitung für die Freitagsfortbildung wollte ich eigentlich heute abschließen. Wird wohl erst am Montag so sein.

Bleiben drei Tage für die Montagsfortbildung.

Das wird schon irgendwie gehen.

Auch frische Rezensionsexemplare trudeln ein.

Was gut ist

Wieder mit Bewegung nach dem Feierabend angefangen. Also 17 Uhr Schluss, was hübsches auf den Bildschirm geholt und den Crosstrainer aus Sommerpause als auch Winterschlaf geholt.

Durch das Umstellen vom Schreibtisch habe ich hier jetzt so viel Platz, dass ich hier auch noch Yoga machen kann.

Mir drei Bücher gekauft: Momo. Ja, genau. Momo von Michael Ende. Bisher weder den Film gesehen- außer Trailer und Ausschnitte – noch das Buch gelesen. Die folgenden Links führen zu Thalia. Unbezahlte Wergung sozusagen. Dazu gekauft, „Das Momo-Prinzip“ von Sabine Hertweck. Das dritte Buch: „Die geheimnisvolle Bäckerei“ von Evie Woods – es ist ein Liebes- und Selbstfindungsroman. Leichte Kost mit wenig Denken. Nach den vielen Fachbüchern und Vorbereitungen einfach mal ganz schön. Ich wollt auch keinen Krimi haben – mir reichen die im TV. Selbst da haben wir uns jetzt eine Pause gegönnt und uns ein paar Filme angeguckt, die einfach nur eine Geschichte erzählen ohne dass jemand rumzickt oder eine Viertelstunde vor dem Film noch irgendwelche Verwicklungen passieren, wo dann irgendwer beleidigt ist.

Haben Sie eine gute Zeit.

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06.01.2026 – Bestellt und Geschlossen

Frau Mohnblume bloggt 16. Januar 2026 |

Gestern hatte der Schwieger Geburtstag. Er bat zum Geburtstagsessen mit Schäufele und Kloß mit Soß. Salat gab’s auch. Das Essen war bestellt für 11:30 Uhr zum Abholen. Wir waren um 11:15 vor der Wirtshaustür. MonAmour: „Mach halt auf“. Da hatte ich jedoch schon an der Tür gerüttelt und festgestellt, dass diese Pforte verschlossen war. Auch Klingeln half nichts. Die gesonderten Öffnungszeiten sprachen auch nichts Gegenteiliges. Eigentlich hätte offen sein müssen. Ans Telefon wollte auch niemand. So fuhren wir mit unseren nicht befüllten Behältnissen zum Schwieger. Unterwegs überlegten wir Alternativen. Montags, an dem die meisten Ruhetag haben, ein nicht ganz unkompliziertes unterfangen. Beim Schwieger versuchten wir es nochmal und es ging jemand ans Telefon. Ich fragte, ob wir unsere drei bestellten Schäufele abholen könnten. Ja, sagte der Wirt, in 15 Minuten. Also fuhren wir los. Geburtstagsessen gerettet. Die Schäufele waren sehr gut, die Klöße weich und der Salat ein bunte Vielfalt mit Kraut- und Karottensalat, Feld- und Blattsalat und Blumenkohlsalat.

Farbtöpfe

Nachdem Essen beim Schwieger fuhren wir in großem Bogen nach Hause. Genossen die Winterlandschaften. Der Weg nach Hause führte uns jedoch noch einen weiteren Bogen zum nächstgelegenen Baumarkt. MonAmour hatte das zerbröselte Tonmännchen wieder zusammengesetzt. Dafür brauchte es jetzt Pinsel und Farbe. Im ersten Baumarkt erstanden wir Pinsel. Im zweiten Baumarkt fanden wir kleine Farbtöpfe, eigentlich Testgebinde, um die Wirkung der Farben auf Fassaden zu testen. Doch wir waren uns noch nicht sicher wegen der Farben als erstanden wir zwei weitere Pinsel mit längeren Borsten als die im anderen Baumarkt zuvor. Wir fuhren in den dritten Baumarkt. Dort fanden wir die bekannten Testfarbentöpfe sowie weitere Testfarbentöpfe mit etwas anderen Grünschattierungen. Eine sehr freundliche Angestellte, die MonAmour schon zweimal begrüßt hatte, während sie mich völlig ignorierte, wollte ihm behilflich sein. Es war interessant zu beobachten, wie sie fast ausschließlich mit ihm sprach und mich nur ab und an anschaute. Vielleicht hätte ich die beiden mal für eine Weil allein lassen sollen, ob sie ihm wohl dann ihre Telefonnummer gegeben hätte?

Wir hatten vom Tonmännchen ein Farbmuster dabei und bereits entschieden, welche Farben wir nehmen. Ich hatte die zwei Farbtesttöpfchen schon in der Hand, die sie dann auch MonAmour empfahl. Doch so richtig gehen lassen wollte sie ihn auch nicht, also bat sie uns zu folgen, damit sie das Farbmuster in ihrem Gerät einscannen kann, um eventuell die Farbe zu mischen, die wir brauchten. MonAmour bestätigte ihr immer wieder, dass ein 1 Liter Farbtopf ein zu großes Gebinde ist. Wir wissen jetzt welche Farben dieses Grün ergibt, rapsgelb, irgendwas schwarz und die dritte habe ich vergessen. Wir verließen den Baumarkt dann mit unseren beiden Testtöpfchen mit zwei verschiedenen Grün. Das eine Grün als Grundfarbe, das andere für die Ränder der Tontöpfchen aus denen das Tontopfmännchen zusammengesetzt ist.

Am Abend

Gegen 18 Uhr waren wir dann Zuhause. Wir besuchten noch den Bäcker vor Ort, der völlig ausverkauft war. Ein einsames Baguette, ein paar Salzstangen, Krapfen und Nussschnecken waren noch in der Auslage. Wir nahmen eine Nusschnecke mit und ein Energiebündel. Es ähnelt dem Brot, welches MonAmour bisher über den Supermarkt bezog, bis sie dort die Lieferungen einstellten. Für die Semmeln zum Salat, der von Mittag übrig war, ging ich dann in den Supermarkt nebenan.

Vor mir betrat ein älteres Ehepaar den Supermarkt. Sie gestützt auf den Einkaufswagen. Er schlurfte hinter ihr her. Ich ging langsam hinter ihnen her. Beim Drehkreuz angekommen, ging sie voran. Gleich danach stoppte sie, er hinterher, stellte sich in die Ecke und hielt sich am Drehkreuz fest. Sie fragte ihn, ob sie Kaffee mitnehmen sollten. Irgendwann fiel ihnen auf, dass ich nicht durch das Drehkreuz konnte, weil er sich daran festhielt. „Oh“, sagte er, „wissens, wenn man so alt ist, dann muss man sich immer irgendwo festhalten.“ Ich bedankte mich für den Einlass, bestätigte das mit dem Festhalten und schnappte mir die Filtertüten, bevor wir noch weiter den Eingang in Beschlag nahmen. Kaffee und Tee samt Filtertüten sind gleich neben dem Drehkreuz aufgereiht.

Zum Abendessen gab es für mich den restlichen Salat mit einer Semmel vom Supermarkt und als Nachtisch eine Tafel Schokolade. MonAmour hatte ebenfalls eine Semmel allerdings mit einem Pfefferbeißer. Das Mittagessen hatte uns sehr gesättigt.

Wir schauten noch ein wenig fern und gegen elf kehrte Nachtruhe ein.

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