Ich bin stolz auf mich. Ich habe einen wunderbaren Workshop hinter mir, mit wunderbaren Teilnehmer*innen. Mit der Erfahrung eine gewisse Expertise zu besitzen. I’m proud.
Werkstattarbeit
Heute in einem Team gewesen, dass mich nach dem ersten Workshop gleich nochmal buchte. Nach heute würden sie es auch wieder tun. Darüber glücklich und stolz. Sehr. Die direkten Rückmeldungen positiv. Das erste Mal, dass ich keinen ausführlichen Trainerleitfaden schrieb, dass ich mit Karteikarten auf denen die Aufgabenstellungen beschrieben waren, als auch die Fallbeispiele, arbeitete. Obwohl die Flipcharts dabei, blieben auch sie Außen vor. Der rote Faden war im Kopf, meine Aufregung gering, ich fühlte mich sehr sicher in meinem Thema. Es macht mich sehr stolz, wie ich selbst merke, dass ich mir ein solche Expertise erarbeitet habe, dass ich dieses Thema methodisch so leiten kann, dass ich den roten Faden nicht verliere. Und ja, auch diesmal wieder Verbesserungsbedarf erspürt. Einen thematischen Schwerpunkt darf ich anders gestalten. Und ja, ich sage es nochmal, solche Dinge machen mich stolz, sie zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Vor allem, wenn dann auch noch die Rückmeldungen dazu passen. Yes, I can do it!
Vorige Woche waren die Rückmeldungen sehr durchwachsen. Die Auftragsklärung auch eher mau. Es irritiert mich jedesmal, wenn Führungskräfte einen Workshop buchen, ich sie anrufe, mit ihnen die Inhalte bespreche, dann eine Mail sende mit einer Zusammenfassung des Gesprächs und besprochenen Inhalte. Ich mich zwei oder auch drei Wochen vorher melde, für die Feinplanung mit den besprochenen Inhalten, und als Rückmeldung bekomme, dass wir alles so machen und hinterher die anonyme Rückmeldunge kommt, dass es hier nicht passte und dort gerne etwas anderes hätte sein dürfen. Ja, ich spüre solche Ambivalenzen, ja ich frage nach, wenn ich dies spüre, leider waren die Antworten so, dass alles passen würde. Das ist sehr schade, weil ich ja, eigentlich noch Gegensteueren könnte, wenn mir jemand sagen würde „Also, Frau Mohnblume, wir hätten gerne mehr praktischen Input, könnten wir nicht ein wenig über unsere Situation hier sprechen?“ (Das war nicht, ich betone es nochmal, nicht erwähnt worden, dass es um den Ist-Stand geht und darum zu überlegen, was noch getan werden könnte).
Crashkurs
Es scheint jedoch so zu sein, dass mir das Universum oder Gott ziemlich deutliche Zeichen sendet, wenn irgendetwas nicht stimmt. In einem Team krachte das Flipchart zweimal mit viel Krach zu Boden. Hier war mir jedoch schon nach der Anfangsrunde klar, dass ich völlig falsch informiert war. Dieses Mal krachte ein Tisch mit viel Getöse zu Boden. Ich nehme solche Zeichen sehr ernst, hatte jedoch davor schon gefragt, und keine Rückmeldung bekommen, außer, dass alles passe. Mhm. Ich kann diesmal mit dem gecrashten Tisch nicht gemeint gewesen sein. Oder?!?
Ich weiß auch nicht wie viel Zufall es war, dass das Flipchart, welches im Raum stand, genauso gebaut war, wie das Flipchart, welches in dem anderen Team, zweimal zu Boden stürzte. Das fiel mir gleich am Morgen auf, so sehr hat mich das Erlebnis geprägt. Sollte das ein Omen sein?
Logisch, oder?
Seitdem ich Hotels für meine Übernachtung als auch Freizeitaktivitäten im Allgäu recherchierte, wo ich nächste Woche beruflich drei Tage verbringe, bekomme ich doch tatsächlich von dort, über die Suche eines Immobilienportals Häuser zum Kauf exakt in der Gegend, in der ich weilen werde, angeboten. Algologisch, oder? Hier glaube ich ehrlich gesagt nicht an Zufall, sondern eher an den Algorithmus, der hier seine 0en und 1en schubst.
Werkstattarbeit, die Zweite mit KI Unterstüzung
Morgen steht die Vorbereitung eines zweiten Worshops an, der Online stattfinden wird. Drücken Sie mir die Daumen, dass auch dieser ein Erfolg wird. Er wird Online stattfinden und bisher habe ich noch keine schriftliche Vorbereitung getroffen. Die meiste Vorbereitung stammt von Chatgpt und findet in meinem Kopf statt. Ja, ich nutze Chatgpt um mir, gerade dann, wenn mein Kopf gedanklich leer oder völlig überlastet ist, eine erste Idee zu holen, wie so ein Workshop mit einem bestimmten Thema oder auch einer gezielten Ausschreibung vom Ablauf her aussehen könnte. Mein Part ist es dann, aus den Ideen – ich frage die KI gerne öfter und mit Varianten – die mir die KI ausspuckt einen Workshop zu basteln. Nein, ich halte mich nicht an das, was die KI mir erzählt, sondern bastel daraus „mein Ding“. Ich habe da schon ganz lustige Sachen bekommen, von denen ich wusste, die können so nicht stimmen. Denn ich bin mit dem Thema vertraut und weiß annähernd, wer was dazu geschrieben hat oder eben nicht.
Gleiches gilt für das Thema am Donnerstag und trotzdem holte ich mir Ideen. Die gar nicht so abwegig klingen. Der morgige Tag, also ganz in der Vorbereitung dieses Onlineworkshops.
Genießen Sie den Feierabend bzw. den Tag.
Schlumpfen Sie schön.
*Bitte verzeihen Sie mir die Nutzung des Englischen an dieser Stelle, doch manches lässt sich besser in einer anderen Sprache ausdrücken.
