Hier schlummern im Backend ein paar Entwürfe. Sie handeln vom Pendeln zwischen Zuhause, Krankenhaus, Wohnort des Patienten und Zuhause. Nachdem der Patient nochmals operiert wurde, ist er jetzt langsam auf dem Weg der Besserung.
Das Krankenhaus sieht seinen Job nun als erledigt an und möchte den Patienten entlassen. Der fragt sich gerade, wie er das Zuhause schaffen soll, wir uns auch. Denn es gibt noch ein paar Symptome und mechanische Wunden, die uns zweifeln lassen. Gesund und Fit sieht anders aus. Was uns große Sorge bereitet ist, dass der Kampfgeist des Patienten sich verflüchtigt hat.
Noch vor drei Wochen, nach der ersten OP konnte er es gar nicht abwarten nach Hause zu kommen, inzwischen ist das anders. Uns bereitet Sorge, dass die Symptome, die die Sepsis hinterlassen hat, nicht behandelt werden. Neben den Wunden, die die vierte OP hinterlassen hat.
Wir hoffen auf stationäre Reha und wieder mehr Lebensfreude.
Werkstattarbeit trotz Sommerpause, Urlaub, freie Zeit
Zwischendurch habe ich versucht all die Dinge zu erledigen, die ich mir vorgenommen hatte. Einiges konnte ich abarbeiten, einiges ist noch immer so, wie vor der Sommerpause. Die berufliche Website freut sich über eine Überarbeitung. Meine Anmeldung zu einer großen Weiterbildung wurde angenommen. Ich freu mich sehr. Verbunden mit großer Sorge, ob sich das, was ich vorhabe, also die Refinanzierung der Weiterbildung auch umsetzen lässt. Denn im Augenblick ist es so, dass das letzte Halbjahr – ab Oktober stapeln sich hier die Termine bis Dezember – gut gebucht ist. Für 2027 sieht es da, mhm, ja, also, düster aus.
In der Schublade schlummern Postkarte für die Akquise, die mögen noch in die Welt hinaus, um kund zu tun, dass es mich gibt und was man bei mir so buchen kann. Ich habe auch ein wenig mit Chatgpt herumgespielt. Lustigerweise, habe ich dabei entdeckt, dass ich ein Standbein aufgeben möchte oder anders gesagt, ich habe mein Profil geschärft, verändert, weiternentwickelt. Das hat auch mit der großen Weiterbildung zu tun. Ich habe große Lust auf viele andere Dinge und mich dabei mehr zu spezialisieren.
Mich heute auch mit einer Fortbildung beschäftigt, die Ende September ansteht. Den Kunden wollte ich eigentlich morgen anrufen. Sie hat sich dann just in dem Moment gemeldet, als ich noch überlegte, ob heute oder morgen. Die Fortbildung passt in mein neues Portfolio. Diese Fortbildung könnte auch das Zeug dazu haben, mir neue Kundinnenkreise zu erschließen, die ich für die Weiterbildung brauche. So ganz nebenbei, bei der Planung gemerkt und beim Gespräch zur weiteren Abstimmung, wie sehr ich mich auf das Thema freue. Sehr gespannt auf den Tag, an dem ich tierisch aufgeregt sein werden, weil so noch nicht durchgeführt und gleichzeitig auch die Freude dabei, dass es gut werden könnte. Ich habe mich sogar getraut, zu sagen, dass noch Umsatzsteuer draufkommt, was bei dem Angebot noch nicht genannt war, weil ja da noch die Kleinunternehmerregelung galt.
Heute auch die Erfahrung gemacht, von der schon einige Kolleg*innen berichteteten, Steuerberater nehmen derzeit keine neuen Mandaten an. Ich habe jetzt einen Termin beim Finanzamt. Ob sie mir weiterhelfen können, weiß ich nicht, ich hab’s dann wenigstens probiert.
Noch versuche ich so eine Mischung aus Urlaub und Arbeit hinzubekommen. Als weniger Arbeit mehr Urlaub. Es gelingt nur nicht so richtig.
Eine weitere berufliche Website läuft noch nebenher. Diese hatte ich etwas aus den Augen verloren. Im Augenblick erfreut auch sie sich einer Wiederbelebung. Irgendwann in ferner Zukunft könnte dieses Geschäftsmodell zum Hauptstandbein werden. Das ist zumindest der Plan. Mal sehen, was die Zukunft noch so bringt. Das Leben kann morgen schon ganz anders aussehen.
Das ist zumindest der Stand der Dinge bis heute. Jetzt geht es daran den gebackenen Kuchen aus der Form zu bringen und den Feierabend einzuläuten.
Schlumpfen Sie schön.
