Werkstattarbeit
Mächtig aufgeregt bin ich zu diesem Workshop gefahren. Im Gepäck „Selbstfürsorge“. Das zweite Mal, dass ich diesen Workshop halte. Einmal Online jetzt in Präsenz. Ich hatte ein paar Inhalte aus dem Onlineworkshop dabei. Einige neue Inhalte. Hatte einen roten Faden auf Papier. Die Flipcharts noch bis Abends um Acht geschrieben und gemalt. Eines nicht, dass habe ich dann noch in einer der Pausen erstellt.
Während dem Workshop öfter mal gefragt, was mache ich hier, wie gehe ich jetzt weiter vor. Am Ende dann eine etwas andere Rückmelderunde gemacht. In den Feedbackbögen dann viel gelobt worden. Einige Teilnehmer*innen haben auch noch persönliches Feedback gegeben. Mich darob sehr gefreut. Bestärkt das Thema weiter zu vertiefen. Die Antworten der Teilnehmer lassen vermuten, dass Sommer ein guter Zeitpunkt für das Thema sein könnte. Ich werde das mal prüfen.
In den nächsten Wochen kehrt hier Ruhe ein. Sommerpause. Mir fest vorgenommen, weniger zu arbeiten. Mehr Pause zu machen. Mich zu sortieren. In den letzten Tagen hat sich durch Gespräche, Ideen und Rückmeldungen von Teilnehmer*innen auch mein Profil geschärft. Ein neuer Entwurf meiner Website liegt im Backend. An dem auch in der Sommerpause gearbeitet werden soll. Ein paar Konzepte zu Workshops möchten überarbeitet werden. Blockvarianten bzw. Module der einzelnen Workshops möchte ich überarbeiten. Praxistauglicher. Mehr zum Profil passend. Kein höher schneller lauter.
Die Steuererklärung steht ebenfalls an. Festgestellt, dass mein Stauts sich schon letztes Jahr im November geändert hat. Das hat Auswirkungen auf die Rechnungsstellung.
Nun denn
Die Deutsche Rentenversicherung hat den Widerspruch abgelehnt. Der Anwalt wird Klage einreichen. Der Auftraggeber hat angeblich nichts bekommen. Wenn die Klage eingereicht ist, muss er sich äußern. Vielleicht verliere ich diesen Auftraggeber. Damit wird mein Kalender im Herbst leerer. Und so wie ich diese Zeilen schreibe, kommt auch schon eine Liste mit Kitas rein, die sich Medienkompetenztage wünschen.
Jetzt gibt es zwei Szenarien. Die Aufträge bleiben erhalten, damit wird der Kalender voller. Die Aufträge gehen flöten, der Terminkalender wird nur ein wenig voller.
Nichtsdestotrotz wird es Zeit, dass ich mal wieder Akquise betreiben sollte. Aktiv. Ich werde wieder Postkarten drucken lassen und versenden. Und wenn ich mir den Spaß erlaube diese extra an einem öffentlichen Briefkasten, wie damals bei meiner ersten Postkartenaktion, am Hauptmarkt einzuwerfen, werden wieder einige erstaunte Blicke auf dem Stapel Postkarten gerichtet sein, der dann im Briefkasten verschwindet. Das Staunen und Wundern ist bei den Menschen zu sehen, die klammheimliche Freude über ihre Gesichter, gehört ganz mir.
Es würde mich ehrlich interessieren, was sich wohl das Paar gedacht hat, als sie es mich mit dem Stapel von über 100 Postkarten zum Briefkasten gehen hat sehen. Die Blicke waren unbezahlbar. Mein Grinsen beim Einwerfen wohl auch.
Bekommt ja keiner mit, wie viele Werbebriefe eine Firma versendet, um auf sich aufmerksam zu machen. Das da mehrere Postsäcke in die Briefkästen der einzelnen Verbraucher versendet werden, wenn kümmerts. Jeder sieht ja nur seinen eigenen Werbebrief.
Der verlorene Tag
Keine Ahnung wie das Geschehen konnte. Gestern ein wenig erstaunt darüber, dass der Lebensmitteldealer vor der Tür stand. Ich hätte ihn schon fast gefragt, ob er sich im Tag geirrt hat. MonAmour war nicht überrascht. Ich rätselte noch. Nachdem wir unsere Bestellung erhalten hatten und der Mann wieder weg war, fragte ich MonAmour, warum der Mann jetzt am Mittwoch schon da war. MonAmour meinte es sei schon Donnerstag. Ich hatte schon am Tag davor, also vorgestern, gerätselt, wieso am Dienstag im Vorabendprogramm die Mittwochsserie kommt. Ich war verwirrt, dachte an Sommerloch. Darauf, dass mir ein Tag abhanden gekommen ist, kam ich gar nicht.
Da ich seit einigen Wochen schon keinen Alkohol mehr konsumieren, kann es nicht daran liegen. Vermutlich war der TÜV-Tag schuld daran. Wir waren Montags beim TÜV, das Alltagsauto und eines der fünf Freunde, wollten geprüft werden. Danach folgte eine Ausfahrt mit dem Oldtimer. An den Tag kann ich mich erinnern. An den Dienstag irgendwie so überhaupt nicht. Der Tag ist völlig aus meiner Erinnerung entschwunden. Vielleicht die Hitze, vielleicht die viele Zeit am PC – ich arbeite an neuen Ideen, der Aquise, Rezensionsexemplaren. Oder ich habe aufgrund des TÜV-Tags und der Ausfahrt einfach am Dienstag neu mit der Zeitrechnung begonnen.
Nun denn, seit gestern bin ich jetzt auch bei Freitag angekommen. Wochenende.
Zeit für Urlaub, wenn der Geist nicht mehr mitmacht. Nächste Woche Freitag startet die Auszeit.
