16.09.2025 – Schulferienende – erster Schultag -Uups vorbei
Uups vorbei – Wo ist die Woche hin?
War doch erst Schulanfang. Jetzt ist schon eine Woche rum.
Nun ist es soweit. Nachbarskind Nr.2 ist jetzt ein Schulkind. Gestern ging es mit großer Schultüte in die Schule, später mit Familie und Schultüte zum Mittagsmahl. Wieder sitzen Kinder in einer Klasse, denen man vor den Schulferien erzählt hatte, dass sie jetzt „groß“ sind, weil sie ja jetzt in die Schule kommen. Jetzt sind sie in der Schule und stellen fest, dass sie wieder die „Kleinen“ sind, weil nun ja, Schulanfänger, erste Klasse. Was für eine seltsame Welt.
Schreibtischarbeit
Zurzeit arbeite ich an meinem neuen Workshop. Lesen, Ideen aufschreiben, Übungen auswählen. Das Thema: Feedback geben. Es geht unter anderen, um das Feedback nach verletzendem Verhalten gegenüber Kindern. Sowie eine Feedbackkultur in der Kita zu implementieren.
Nebenher rezensiere ich fleißig ein paar Bücher. Die sind jetzt fertig. Damit ist dann auch erklärt, wo die Zeit hin ist.
Der Oktober wird knackig. Mehrere Workshops stehen an. Wie mich diverse Auftraggeber erinnerten. Ich hatte sie schon verdrängt. Die Vorbereitung für den neuen Workshop ließ mich alles andere fast vergessen.
Neue Rezensionen sind schon wieder da. Timeline bis November/Dezember.
Gartengeflüster
Mein neues Zeitmanagement hat mir Zeit im Garten eingeräumt. Dort verbrachte ich drei Stunden. Die Tomaten sind abgeerntet, die Braunfäule hatte sie fest im Griff. Ein wenig Beikräuter wurden ebenfalls entfernt. Geerntet wurden auch Kartoffeln, die vom letzten Jahr noch in der Erde lagen und jetzt wieder weitere Kartoffeln hervorbrachten. Immerhin insgesamt drei Mahlzeiten. Es waren recht große Kartoffeln dabei. Ebenso geerntet wurden auch ein paar Sonnenblumen. Die wachsen bei uns inzwischen wie Beikräuter, da auch sie sich immer wieder neu aussäen. Gerne im Kartoffelbeet. Einige der Sonnenblumen haben ihre Kerne schon verloren bzw. wurden von den Vögeln gefuttert. Andere haben ihre Kerne noch, einen Teil habe ich jetzt geerntet. Sie werden nach und nach im Winter an die Vögel verfüttert.
Mein neues Zeitmanagement sieht eigentlich einen geregelten Feierabend vor. Das klappt manchmal ganz gut, so wie letztens. Meist sitze ich dann doch bis fünf oder sechs am Schreibtisch. Zwischendrin versuche ich Pausen fern vom Schreibtische zu machen. Beispielsweise im Garten eine Stunde jäten oder so.
Gelesen
Ab und an mag ich ganz gerne Lesestoff haben, der nichts mit der Arbeit zu tun hat, der keine Rezension ist, sondern nur dem Freizeitvergnügen dient. Beim Ausmisten der Bücher habe ich in einige Ausgaben reingelesen. Manche davon sofort in die Kiste „Kann zum Bücherschrank“, andere kamen in die Kiste „Lesen und weg damit“.
Zunächst las ich „Strafende Sonne, lockender Mond“ von Alice Ekert-Rotholz. Erzählt wird die Geschichte holländischer Familien, die sich in Indonesien und Thailand ansiedelten, um dort Handel zu treiben. Ein Stück holländischer Kolonialgeschichte. Das Buch wird noch heute verlegt, mein Exemplar stammt aus den 50er bzw. 60er Jahren.
Ein weiteres Buch, welches ich jetzt lese „Die Clique“ von Mary McCarthy, handelt von acht Frauen, die im Manhatten der 30er Jahre leben. Im Augenblick macht mich das darin herrschende Frauenbild nur fassungslos und der Umgang mit Babys – eine der Protagonistinnen hat gerade ein Kind bekommen – wütend. Leider lässt sich auch feststellen, dass das Frauenbild, welches hier beschrieben wird, auch noch heute in manchen Köpfen existiert.
Spannend an den Ausgaben, die alle von Bertelsmann und zwischen 1950 und 1970 erschienen, ist die Sprache sowie manch Wörter, die wir heute kaum noch kennen. So der Beruf des Gebrauchsgraphikers – heute Grafikdesigner.
Gehört
Lost in Fuseta – zuerst sah ich die ersten Teil im Fernsehen. Den zweiten in der Mediathek. Dann bestellte ich die anderen Teile als Hörbuch. Den dritten Teil „Weiße Fracht“ der Reihe Lost in Fuseta gerade zu Ende gehört. Während ich diesen Kommissaren zuhöre, wie sie die Verbrecher jagen, welche Gedanken sie haben, wie sie die Liebe finden und wie kompliziert alles für den Hauptdarsteller, Kommissar Lost, den Alemao, ist, wird auch viel von der Gegend erzählt, vom Essen, von der portugiesischen Lebensweise. Den Speisen. Ein wenig Fernweh.
Nun denn Feierabend, schlumpfen Sie schön.
