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24.10.2025 – ChatGPT oder so

Frau Mohnblume bloggt 28. Oktober 2025 |
Schreibtischarbeit

In der letzten Woche noch damit beschäftigt die Workshops nachzubereiten. Zugleich den Schreibtisch aufzuräumen und die Unterlagen wieder zu sortieren. Die Rechnungen sind geschrieben und versendet.

Der eine Workshop war durchwachsen. Obwohl ich für das Thema Kinderschutz brenne, zumindest wurde es mir heute so rückgemeldet, hatte weder ich noch die Teilnehmer*innen an dem Thema an diesem Tag keine Freude. Aus Sicht der Teilnehmer*innen trocken, zu viele Infos, wenig kreativ. Nach der Abfrage der Wünsche, wurde schnell klar, dass ich den Workshop umstellen muss. Statt interner Kinderschutz also Elterngespräche führen. Trotz Austausch und Kleingruppenarbeit – was die Menschen als gut bewerteten – konstruktive Stimmen zu den unweigerlichen Längen im Workshop. Ich selbst sehr unzufrieden am Abend und Tag danach.

Digitales

Da ich mir Donnerstag und Freitag frei von allem gehalten hatte, war ich dann auch damit beschäftigt zu überlegen, wie ich diesen Workshop aktiver lebendiger gestalten könnte. Was ein Glück, dass ich als Rezensionsexemplar ein Buch bekommen hatte, welches ChatGPT in Seminare einbaut. Als Methode. Ich lernte: ChatGPT braucht eine Rolle, klare Aufgaben – je präziser umso besser. So kam es, dass ich mich gestern lange mit ChatGPT unterhielt.

Inzwischen habe ich für mehrere Workshops frische Ideen, die ich in meine bestehenden Konzepte einbauen kann. Wenn mir Leute erzählten, sie arbeiten mit ChatGPT lächelte ich und dachte, kann man machen, muss man nicht. Gestern nachdem ich viel ausprobierte und ich auch von ChatGPT lernte, welche Anweisungen es braucht, welche Formulierungen zu brauchbaren Ergebnissen führen, empfinde ich es als Ideengeber als ein brauchbares Werkzeug. Ja, man kann sich ganze Workshops mit unterschiedlicher Zeitdauer zusammenstellen lassen. Doch sollte es die eigene Kreativität, das „maßschneidern“ des Workshops nicht beeinflussen. Das sieht auch ChatGPT, denn ich bekam, Ideen, Vorschläge, die ich selbst mit Inhalten füllen muss. Ja, sicher, man könnte auch den ganzen Workshop von der KI erarbeiten lassen. Doch da fehlt mir dann das Leben drin. Probeweise habe ich mir einen Workshop komplett mit Moderationsnotizen erstellen lassen.

Fazit für mich: Als Ideengeberin finde ich es brauchbar. Vielleicht aber auch, weil die Lösung des Dilemmas bereits in mir schlummerte, ich nur noch keine Idee hatte, wie sich diese gut umsetzen ließe. Jetzt habe ich Ideen und bin, ja ich gebe es zu, begeistert und werde ChatGPT öfter mal als Ideengeberin nutzen.

Ein Anruf zum vorletzten Workshop, der gut angenommen wurde. Man wünscht sich mehr. Für das Jahr 2027 darf ich jetzt eine Ausschreibung kreieren. 2027 – gestern kam der Kalender für 2026, an 2027 habe ich noch gar nicht gedacht.

Gartengeflüster

Der größte Teil unserer Kartoffeln schlummert noch in der Erde, derweil sich die Meisen an den verblühten Sonnenblumen freuen. Es ist kalt geworden. Die Daunenjacken herausgeholt, auch schon zweimal getragen. Die dicken Pullover waren noch gar nicht verstaut. Die Sommerkleidung wird wieder verräumt. Die Geranien und Zimmerpflanzen müssen eingeräumt werden. Langsam wird es Zeit.

Die Paprika wurde inzwischen eingewickelt. Ich werde sie wohl doch noch ausgraben und hier unterbringen. In der Hoffnung, dass sie doch noch reifen.

Medienkompetenz

Am Montag findet ein Workshop zum Thema Hörspiele statt. Mich mit den Apps vertraut gemacht. Ein wenig ausprobiert. Bei einer App erschließt sich mir der Nutzen noch nicht. Verschiedenfarbige Kacheln laden dazu ein Sprache, Geräusche, Musikinstrumente aufzunehmen. Man könnte damit Geräusche aufnehmen, vorspielen und raten lassen, was derjenige hört, oder welches Tier es ist, falls es sich um Tiergeräusche handelt. Doch irgendwie werde ich mit dieser App nicht warm. Eine andere lädt dazu ein, Sprache und Bild miteinander zu verbinden. Das hat was. Da könnte man ein Memory machen. Eine andere kann die Stimme verfremden. Das ist lustig. Ich lese einen Text und lege ein Eichhörnchen darüber. Schon hört sich meine Stimme an wie Mickey Maus auf Droge. Ich probiere verschiedene Symbole aus. Das Eichhörnchen und der Roboter sind am besten. Damit kann man, was anfangen. Es gibt auch noch Telefon und Mikrofon als auch ein Ufo. Das Ufo habe ich noch nicht ausprobiert. Wer ein Hörspiel kreieren möchte findet hier ein paar gute Sachen. Mit der App lassen sich auch verschiedene Instrumente spielen. Ich kann jetzt auch ein Streichinstrument spielen. Zumindest mit der App. Ich echt würde sich das wohl sehr gruselig anhören. Mit der App sehr melodisch.

Gehört

Zurzeit höre ich mich durch Band 1 bis 7 von Lost in Fuseta. Langsam muss ich aufpassen, dass ich nicht noch nach Portugal reise, um mich zu den Rosados zu setzen, wenn sie wieder mal ihre Tische auf die Straße stellen und alle die vorbeikommen an ihren mit Essen beladenen Tisch einladen.

Lesend arbeite ich mich durch Literatur zur Vorbereitung der nächsten Workshops. Für dieses Jahr sind es noch zwei Stück. Einer im November und ein zweitägiger im Dezember. Neben den beiden Medienkompetenztagen, die hauptsächlich eine Kollegin gestaltet.

Zudem sind mehrere Rezensionsexemplare hier angekommen, die zur persönlichen Weiterbildung dienen und nach Abgabetermin bearbeitet werden. Manche auch nach, „da habe ich grad Lust drauf“.

Tagebuchbloggen |

12.10.2025 – Mut, Workshopjagd

Frau Mohnblume bloggt 12. Oktober 2025 |

Workshopjagd

Den ganzen September und jetzt noch den halben Oktober mit Vorbereitungen zu drei Workshops verbracht. Dazwischen dringende Rezensionen lesen und rezensieren. Anfang Oktober den ersten Workshop gehalten: Kinderschutz. Der zweite folgte zwei Tage später: Mut zum Feedback. Den hatte ich neu konzipiert. Hatte ihn aus verschiedenen Workshops mit ähnlichen Themen zusammengestellt. Dementsprechend aufgeregt und nervös stand ich dann vor der Gruppe.

Der Tag wurde gut. Die Rückmeldungen waren mündlich gut, schriftlich von gut bis durchwachsen. Je nachdem, wie die Erwartungen der Teilnehmer*innen erfüllt wurden. Manches Feedback kann ich gut annehmen und im nächsten Workshop dazu berücksichtigen. Manches Feedback und manche Erwartung lässt sich nicht erfüllen. Das Feedback vom Veranstalter war gut und führt zu weiterer Zusammenarbeit.

Spontan hat sich noch ein Workshop für November ergeben. In der freien Oktoberwoche, werde ich den Auftraggeber vor Ort aufsuchen und mir ein Bild machen. Sie wünschen sich viel Input für ihre Praxis.

Die letzten Tage mit einer Kollegin in Zoom getroffen. Wir kannten uns noch nicht. Ich hatte ihr über eines der sozialen Medien einen Nachricht gesendet. Sie hat sie angenommen und so plauschten wir und tauschten uns über eine Fortbildungsthema aus, welches wir beide bedienen. Ich hatten den Auftrag bekommen, da sie keine Zeit hatte. Im Gesprächsverlauf kamen wir darüber ein, dass wir uns gegenseitig anfragen, wenn sich Termine mehr in ihrer bzw. in meiner Nähe anbieten.

Gartengeflüster

Die Beikräuter haben die abgeernteten Beet erobert, auch das noch nicht abgeerntete Kartoffelbeet. Der Rotkohl ist inzwischen als Rotkraut eingemacht. Die Äpfel des Nachbarn, ein geringer Teil, den ich mir holen durfte, so viel wie ich wollte, als Apfelmus in Gläsern verpackt. Das erste Apfelmus wurde bereits verköstigt, da es während des Einkochens überkochte und aus dem Glas drängte. Glücklicherweise waren es da nur insgesamt zwei Gläser. Es führte dazu, dass ich mich nochmals von der Apfelernte bediente, um weiteres Apfelmus einzukochen und das Rezept noch ein wenig zu verfeinern.

In den Tagen nach dem Workshop hoffe ich auf Wetter, welches es ermöglicht die Beete abzuräumen und die Beikräuter zu entfernen.

Zwischendrin, nach vielen Stunden am Schreibtisch, ging ich öfter in den Garten, um zumindest eines der Beete abzuernten oder von Beikräutern zu befreien. Doch die Natur ist schneller als ich.

Die Paprika macht mir Sorge. Sie ist gut gewachsen, die Früchte groß, doch leider noch grün. Ich werde sie wohl einpacken müssen, damit sich die rote Farbe noch entwickeln kann. Einige Paprikas zeigen bereits Ermüdungserscheinungen.

Mein Zeitmanagement muss dringend überarbeitet werden.

Ausflüge

Zwischendrin machten wir auch ein paar Ausflüge. Sie entlasteten das Hirn, welches ich auch erst einmal dahinbringen musste, dass es statt „Oh, oh, ich habe doch dafür keine Zeit“ zu „Ruhe tut gut und hilft zu Gedankenspaziergängen, die sich am Schreibtisch nicht ergeben“, denkt. Ich stelle dies immer wieder fest, dass diese spontanen Ausflüge, Teilehändler, Spaziergang durchs Museum am Brottag, Bewegungstour mit einem der fünf Freunde, immer wieder das Denken anregen als auch die gelesenen Abschnitte mit bekanntem verknüpfen.

Ab und an kamen MonAmour und ich auch überein, wenn wir unter der Woche Ausflüge machten, wir dann die Samstage zu Werktagen umfunktionierten. Sie gehören sonst zu den Ausflugs- und Ruhetagen beziehungsweise, was man sonst so nicht unter der Woche macht. Beete pflegen zum Beispiel.

Im Freilandmuseum backen sie jeden Donnerstag Brot sowie Hefe- und Nusszöpfe, Käsekuchen sowie anderes Brotgebäck mit Zwiebel und Speck, welches zum Test der Brotbacktemperatur gebacken wird. Wenn es sich einrichten lässt, dann nutzen wir dieses Angebot um Brot zu erwerben. Meist auch einen Nusszopf. Beides nehmen wir mit nach Hause. Während wir Käsekuchen und Hefezopf als Frühstück im Museum verzehren.

Tagebuchbloggen |

16.09.2025 – Schulferienende – erster Schultag -Uups vorbei

Frau Mohnblume bloggt 24. September 2025 |
Uups vorbei – Wo ist die Woche hin?

War doch erst Schulanfang. Jetzt ist schon eine Woche rum.

Nun ist es soweit. Nachbarskind Nr.2 ist jetzt ein Schulkind. Gestern ging es mit großer Schultüte in die Schule, später mit Familie und Schultüte zum Mittagsmahl. Wieder sitzen Kinder in einer Klasse, denen man vor den Schulferien erzählt hatte, dass sie jetzt „groß“ sind, weil sie ja jetzt in die Schule kommen. Jetzt sind sie in der Schule und stellen fest, dass sie wieder die „Kleinen“ sind, weil nun ja, Schulanfänger, erste Klasse. Was für eine seltsame Welt.

Schreibtischarbeit

Zurzeit arbeite ich an meinem neuen Workshop. Lesen, Ideen aufschreiben, Übungen auswählen. Das Thema: Feedback geben. Es geht unter anderen, um das Feedback nach verletzendem Verhalten gegenüber Kindern. Sowie eine Feedbackkultur in der Kita zu implementieren.

Nebenher rezensiere ich fleißig ein paar Bücher. Die sind jetzt fertig. Damit ist dann auch erklärt, wo die Zeit hin ist.

Der Oktober wird knackig. Mehrere Workshops stehen an. Wie mich diverse Auftraggeber erinnerten. Ich hatte sie schon verdrängt. Die Vorbereitung für den neuen Workshop ließ mich alles andere fast vergessen.

Neue Rezensionen sind schon wieder da. Timeline bis November/Dezember.

Gartengeflüster

Mein neues Zeitmanagement hat mir Zeit im Garten eingeräumt. Dort verbrachte ich drei Stunden. Die Tomaten sind abgeerntet, die Braunfäule hatte sie fest im Griff. Ein wenig Beikräuter wurden ebenfalls entfernt. Geerntet wurden auch Kartoffeln, die vom letzten Jahr noch in der Erde lagen und jetzt wieder weitere Kartoffeln hervorbrachten. Immerhin insgesamt drei Mahlzeiten. Es waren recht große Kartoffeln dabei. Ebenso geerntet wurden auch ein paar Sonnenblumen. Die wachsen bei uns inzwischen wie Beikräuter, da auch sie sich immer wieder neu aussäen. Gerne im Kartoffelbeet. Einige der Sonnenblumen haben ihre Kerne schon verloren bzw. wurden von den Vögeln gefuttert. Andere haben ihre Kerne noch, einen Teil habe ich jetzt geerntet. Sie werden nach und nach im Winter an die Vögel verfüttert.

Mein neues Zeitmanagement sieht eigentlich einen geregelten Feierabend vor. Das klappt manchmal ganz gut, so wie letztens. Meist sitze ich dann doch bis fünf oder sechs am Schreibtisch. Zwischendrin versuche ich Pausen fern vom Schreibtische zu machen. Beispielsweise im Garten eine Stunde jäten oder so.

Gelesen

Ab und an mag ich ganz gerne Lesestoff haben, der nichts mit der Arbeit zu tun hat, der keine Rezension ist, sondern nur dem Freizeitvergnügen dient. Beim Ausmisten der Bücher habe ich in einige Ausgaben reingelesen. Manche davon sofort in die Kiste „Kann zum Bücherschrank“, andere kamen in die Kiste „Lesen und weg damit“.

Zunächst las ich „Strafende Sonne, lockender Mond“ von Alice Ekert-Rotholz. Erzählt wird die Geschichte holländischer Familien, die sich in Indonesien und Thailand ansiedelten, um dort Handel zu treiben. Ein Stück holländischer Kolonialgeschichte. Das Buch wird noch heute verlegt, mein Exemplar stammt aus den 50er bzw. 60er Jahren.

Ein weiteres Buch, welches ich jetzt lese „Die Clique“ von Mary McCarthy, handelt von acht Frauen, die im Manhatten der 30er Jahre leben. Im Augenblick macht mich das darin herrschende Frauenbild nur fassungslos und der Umgang mit Babys – eine der Protagonistinnen hat gerade ein Kind bekommen – wütend. Leider lässt sich auch feststellen, dass das Frauenbild, welches hier beschrieben wird, auch noch heute in manchen Köpfen existiert.

Spannend an den Ausgaben, die alle von Bertelsmann und zwischen 1950 und 1970 erschienen, ist die Sprache sowie manch Wörter, die wir heute kaum noch kennen. So der Beruf des Gebrauchsgraphikers – heute Grafikdesigner.

Gehört

Lost in Fuseta – zuerst sah ich die ersten Teil im Fernsehen. Den zweiten in der Mediathek. Dann bestellte ich die anderen Teile als Hörbuch. Den dritten Teil „Weiße Fracht“ der Reihe Lost in Fuseta gerade zu Ende gehört. Während ich diesen Kommissaren zuhöre, wie sie die Verbrecher jagen, welche Gedanken sie haben, wie sie die Liebe finden und wie kompliziert alles für den Hauptdarsteller, Kommissar Lost, den Alemao, ist, wird auch viel von der Gegend erzählt, vom Essen, von der portugiesischen Lebensweise. Den Speisen. Ein wenig Fernweh.

Nun denn Feierabend, schlumpfen Sie schön.

Tagebuchbloggen |

05.09.2025 – Ein Dummi und ein Klugi

Frau Mohnblume bloggt 9. September 2025 |
Schreibtischarbeit

Der Koffer mit der Fachliteratur steht noch immer ungeöffnet hier rum. Der muss nach oben und der Inhalt zum Teil ins Büro und zum Teil wieder in die Kisten. Dafür müssen andere Kisten von der Kiste runter, dann Zeug rein – ist natürlich die unterste Kiste, dann Kiste zu und Kisten wieder aufeinander stapeln. Grad keine große Lust dazu. Mir ist aber noch kein anderer sinnvoller Platz eingefallen, weil eigentlich hätte ich diesen Teil meiner Literatur schon auch gerne mal wieder so „griffbereit“, dass man schnell mal durchsehen kann, bei Vorbereitungen. Irgendwann wird das auch noch klappen.

Setze mich also nach der morgendlichen Routine an den Schreibtisch und schreib ein ToDo. Davon habe ich jetzt zum Feierabend gerade mal eines nicht ganz geschafft, aber doch soweit, dass es morgen oder übermorgen fertig ist.

Nachts kurz mal wachgelegen und mir Gedanken zum nächsten Workshop gemacht, zu dem ich tolle Ideen hatte, der auch als Konzept verkauft ist, aber noch nicht vorbereitet und noch nie durchgeführt wurde. Also was völlig Neues und ich habe noch nicht mal angefangen mit Literatur. Kurze schnelle Herzschläge. Mich dann damit beruhigt, dass es noch vier Wochen sind. Aber nur, wenn die dringenden Sachen bis übermorgen erledigt sind. Ich muss dringend an meinem Zeitmanagement arbeiten.

Eigentlich wollte ich ja ausschalten und zum Feierabend noch Bücher verräumen, jetzt sitze ich hier und blogge.

Dummi und Klugi

Auf LinkedIn eine Ankündigung für Hotel Matze mit Friedemann Schulz von Thun gesehen. In der Ankündigung spricht Friedemann Schulz von Thun von einem Dummi in ihm und einem Klugi. Der Dummi versteht die Texte von Habermas und Luhmann nicht, der Klugi hat schlaue Bücher über Kommunikation geschrieben. Sprache muss einfach zu verstehen sein. Ich fühle mich erleichtert, das Bekenntnis allerdings hätte mir im Sozpädstudium gut getan. Ich schlug mich mit diversen Texten herum und fragte mich, wieso muss ich das wissen, geht es nicht auch einfacher. Hätten wir ChatGPT gehabt, wir hätten es mal übersetzen lassen können. Es war zumindest gut, dass der Prof damals zugegeben hat, dass der Text nicht einfach zu verstehen ist. Ich habe das Thema nicht gewählt, sondern mich für David Hume entschieden in der Hausarbeit.

Ich mag Friedemann Schulz von Thun er kann so schön erzählen, ich mag auch Armin Krenz, auch er kann schön erzählen. Ich könnte stundenlang zuhören, nur gibt es so selten Gelegenheit dazu.

Ein Dummi und ein Klugi, ich mag das. Haben wir ja alle in uns, einen Dummi, der/die manches nicht kapiert bzw. versteht und einen Klugi, der vieles weiß und „klugscheißert“. Oder sogar Dinge erfindet und entwickelt. Ich mag es auch deshalb, weil wir mit dem Wissen viel nachsichtiger mit uns sein dürfen.

Digitalisierung

Digitalisierung in der Kita. Ein Thema, mit dem ich mich gerade von Berufswegen beschäftige. Die Meinungen darüber gespalten. Im Moment rezensiere ich eine DVD dazu. Am Ende der DVD kommt eine Kita-Leitung zu Wort. Sie erläuter, dass Kinder Kinder sind und das reale Abenteuer suchen. Sprich das Tablet wird in der Kita ein Werkzeug sein, welches man nutzt, wenn man es braucht, doch das Spielen mit Freunden oder Bauen und Konstruieren im Bauraum, der Bauecke wird dem Tablet vorgezogen. Denn, und das ist glaube ich das Hauptproblem und -missverständnis, in der Kita geht es nicht ums konsumieren, sondern um die Nutzung digitaler Medien als Werkzeug. Die Unterscheidung zwischen privater und kreativer Nutzung ist wichtig.

Der Dummi, äh nein, der Vergessliche

Der hat vergessen, dass hier noch ein Blogeintrag rumliegt, drum kommt der 5.09. jetzt am 09.09. – Der Koffer ist schon lange verräumt. Zwei Rezensionen sind fertig, Bücher für den nächsten Workshop bestellt, das Erste, welches mich auf die Idee brachte jetzt am durcharbeiten.

Tagebuchbloggen |

01. & 03. September – München

Frau Mohnblume bloggt 4. September 2025 |

Die letzte Woche damit verbracht eine Fortbildung vorzubereiten. In Arbeit versunken, ab und an aufgetaucht daraus. Am Sonntagabend dann nach München gefahren. Genauer München Lochhausen. Ein wenig außerhalb. Die Vorbereitung hat sich gelohnt. Die Kunden sind mehr als zufrieden. Sie konnten nicht glauben, dass ich diese Fortbildung zum ersten Mal mache. Dementsprechend aufgeregt war ich dann auch, die ersten 2 Stunden. Ich bin beseelt.

Obwohl es erst Dienstag ist fühlt es sich gerade sehr nach Freitag an. Ich bin schon bereit für das Wochenende. Beseelt vom Feedback und sehr erschöpft vom Workshop. Deshalb sehr froh, dass ich noch eine Nacht gebucht habe.

Ein wenig Nörgelei

Das Hotel, indem ich übernachte, liegt super. Was weniger super ist, es ist erst zu den Betriebszeiten des Restaurants jemand da, der zuständig ist. Das hatte ich leider nicht am Schirm, als ich mich für die Abreise fertig mache. Das Gepäck ins Auto. Zum Bäcker gegenüber und ein kleines Frühstück zu mir genommen. Geplant war das irgendwie anders, aber nun ja.

Aus Zitronen Zitronenlimonade machen, ist das Motto gerade. Ein kleiner Spaziergang zur Kirche. Dort steht eine Bank unter einem Baum. Diese Bank nutze ich, um an einer der Rezensionen zu arbeiten. Gegen 10 zurück zum Hotel. Es sind nur die Raumpfleger da. Eigentlich möchte ich mein Tiefgaragenpfand haben und eine Rechnung. Mit dem Tiefgaragenpfand kann man dienen, mit der Rechnung nicht. Die/der Zuständig wird wohl erst zu Beginn der Küchenzeiten auftauchen. Bis dahin möchte ich nicht mehr warten. Also setze ich mich ins Auto. Ich will über Landstraße fahren. Hatte eigentlich eine frühzeitige Abfahrt geplant, da ich noch etwas Sightseeing anhängen hätte wollten. Aber nicht den ganzen Tag dafür verbrauchen wollte, um nach Hause zu kommen. Nun ja. Sightseeing fällt dann aus. Es zieht mich, wie immer nach Hause. Ich halte noch nicht einmal mehr zum Einkaufen an.

Learning für mich, wenn ich Sightseeing plane, dann vielleicht doch nochmal eine Nacht mehr. Ärgere mich über mich selber, weil am Abend vorher nicht runter, um nach Rechnung zu fragen. Vor allem, weil ich ja noch den Sonderwunsch gehabt hätte, die Rechnung aufzuteilen. Später, Zuhause, dann eine Mail geschrieben. Mal sehen was passiert. Bisher jedenfalls nichts.

Bereits beim Einchecken war offensichtlich, dass die Zimmer nur ein Nebenprodukt sind. Sind halt schon da. Das Restaurant ist das Hauptgeschäft. Auch wenn die Zimmer schön sind, aber als Gast, der auch noch Informationen zu Wlan und Stellplatz möchte, eher lästig zu sein, nicht gerade ein gutes Gefühl. Man hätte diese Informationen ja auch im Zimmer auf einem Blattpapier deponieren können. Bei Nachfrage wurde mir gesagt, es wäre jemand am Mittwoch da, der mir mein Pfand zurückgibt und bei dem ich die Schlüssel abgeben kann. Daher bin ich eben nicht am Dienstagabend ins Restaurant, um neben den vielen Essen auch noch mein Recht als Zimmergast zu beanspruchen und den Wunsch nach Rechnung zu äußern.

Da ich nicht im Restaurant verweilte und keine Essen zu mir nahm, also nur das im Supermarkt erworbene, falle ich unter Nebenprodukt. So fühlt es sich zumindest an. Ich kann ja verstehen, wenn man als Koch und Chef mehr auf das Restaurant fixiert ist. Wenn ich jedoch Abreisezeiträume habe, dann erwarte zumindest ich, dass auch jemand da ist, der nun ja, all die Formalia erledigen kann und nicht das Pfandgeld aus seiner eigenen Geldbörse entnehmen muss. Vielleicht ist ja auch mein Anspruch zu hoch.

Ganz abgesehen davon wäre dieses Geplänkel mit dem Tiefgaragenöffner und dem Pfand gar nicht nötig gewesen, weil das Tor, außer bei meiner Ankunft, die ganze Zeit offen stand. Morgens als ich um 7:15 Uhr das Haus verließ und nachmittags ebenfalls. Jedenfalls zu den Geschäftszeiten der umliegenden Ärzte und Geschäfte. Da sich dort auch die Kundenparkplätze befinden.

Im Nachhinein hätte ich vielleicht doch das andere Hotel, welches ebenso in meiner Auswahl stand, nehmen sollen. Die Website war vielversprechend. Sollte es mich nochmal dorthin verschlagen, werde ich dieses wählen.

Zumindest wird eines meiner Kriterien, neben den anderen Kriterien, nach denen ich Hotels im Internet auswähle, „mit Frühstück“ sein. Vielleicht ist das dann der Hinweis, dass dann auch jemand da ist, der sich um die Formalia kümmert.

Ansonsten war es sehr angenehm im Hotel. Für Reisende, die mit dem Zug kommen, ebenfalls gut zu erreichen. Ich hätte auch vom Hotel zur Kita laufen können, ca. 15 Minuten zu Fuß, vom Weg kürzer als mit dem Auto. Es war ein Auswahlkriterium. Hätte auch funktioniert, wenn nach dem ersten Tag nicht mein Perfektionismus zugeschlagen hätte, der mich am Abend noch einige Flipcharts schreiben bzw. malen ließ. Nun ja.

Für Selbstversorger, so wie mich, lag das Hotel ebenfalls angenehm, da Metzger und Bäcker sowie Supermarkt ebenfalls sehr nah und fußläufig zu erreichen waren. Hat man ja auch nicht immer.

Gartengeflüster

Die Tomaten haben bzw. geben noch alles. Zwischen den Vorbereitungen zur Fortbildung viel Tomatensoße gekocht und eingefroren. Wir sind jetzt gut versorgt. Auch die Stangenbohnen haben uns reich beschenkt. Auch diese eingefroren. In der nächsten Woche werde ich Rotkohl ernten. Die roten Beete sind bereits eingemacht. Insgesamt 10 Gläser sind es geworden. Ein paar der Rüben stecken noch in der Erde und dürfen noch ein wenig wachsen. Nach der Ankunft und Auto leeren eine Runde durch den Garten. Die Tomaten hängen voller Früchte, die Bohnen sind reichliche gewachsen. Die Beikräuter auch.

Ist es eine Frage des Alters?

Während ich in den Kursen gerne mit den Teilnehmer*innen ausmache, ob wir und duzen oder siezen möchten und ich dann so oft wieder ins Sie verfalle. Merke ich, dass ich in Geschäften, Hotels oder anderswo nicht so gerne ungefragt mit Du angesprochen werden möchte. Es stellt mir zu viel Nähe her, die ich erst einmal nicht haben möchte.

Ich merke das auch in den Workshops. Wenn ich ins „Euch“ falle, dann weiß ich, dass es dieses Arbeitsdu ist, welches auch gut passt, wenn ich auch bei der Ansprache der ganzen Gruppe beim Sie bleibe, passt das Arbeitsdu auch nicht. Oft entscheidet es sich in den ersten Minuten aufgrund der Atmosphäre im Team bzw. im Haus.

Es ist immer wieder faszinierend wie sehr ich die Atmosphäre, selbst in einem „leeren“ Haus spüre. Wir waren schnell beim Arbeitsdu, während mir das Arbeitsdu im Hotel, als ich nach dem Zimmer fragte, kurz stutzen ließ.

Selbst auf meiner beruflichen Website fällt mir dieses „Du“ in den Beiträgen nicht so leicht. Manchmal fließt es dann doch ein. Manchmal verwende ich beides Sie und Du. Eben weil ich mich da noch nicht entschieden habe und gleichzeitig weiß, dass ich die Menschen, wenn ich sie treffe erst einmal sieze. Dieses generelle Du, ist irgendwie nicht mein Ding. Bei manchen Menschen bleibe ich dann auch konsequent beim Sie.

Neue Themen

Während der zwei Tage Workshop kamen auch ein paar Themen zur Sprache, bei denen ich gerne tiefer eingestiegen wäre. Mir dann gleich eine Notiz gemacht, diese Themen auch offiziell anzubieten. Ein Thema hat mich überrascht. Ein Bildungsbereich, von den elf genannten Bildungsbereichen im Bildungs- und Erziehungsplan, ist Mathematik. Während des Workshops merkte ich, wie sehr ein Teil meines Herzens für diese alltagsintegrierte mathematische Bildung brennt und wie viel Lust ich hatte, dieses ebenfalls vertiefender zu behandeln, als ich es eh schon tat.

Ganz abgesehen davon fällt mir gerade auf, wie sehr mir diese en passant Bildung bei Kindern am Herzen liegt. Es schaut so aus, als hätte ich ein paar neue Themen, die sich gut als Workshops konzipieren lassen. Ich habe da ein paar Ideen.

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