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02.01.2026 – Neues Jahr

Frau Mohnblume bloggt 3. Januar 2026 |

Ich wünschen Ihnen allen ein gesundes, gutes und gesegnetes Neues Jahr, Zufriedenheit und Freude.

Keine Vorsätze

In einem Entwurf, der hier im Hintergrund liegt, versuche ich mein seltsames Gefühl, welches ich dieser Tage habe, auf den Grund zu gehen. Vielleicht bekommen Sie den Entwurf irgendwann zu sehen. Ich weiß noch nicht.

Ich bin dieser Tage – voller Trauer und Sentimentalität – spüre Veränderungen, die ich nicht in Worte fassen kann. Sie sind wie ein Hauch, eben noch zu spüren und dann auch schon vorbei.

Rauhnächte

Meine Wünsche für das Jahr sind geschrieben und ein Teil wurde gestern dem Silvesterfeuer übergeben. Auch wenn Zeitungen anderes behaupten werden, hatten wir gestern beim Feuerwerkgucken das Gefühl es war weniger als in den Jahren zuvor. Dafür hatte jemand hier in der Straße Böller, die lauter knallten und mich jedesmal zusammenzucken ließen. Eine Erinnerung an Kriegstage erschien vor meinem Auge. Dabei kann es sich nur um Erinnerungen handeln, die nicht meine sind – ich bin dafür viel zu jung und war nie in einem Kriegsgebiet. Allerdings waren die Amys hier stationiert. Sie, wie auch die Bundeswehr, robbten und schlichen durch den Wald in der Nähe meiner früheren Arbeitsstätte. Damals zeigte uns eine Fahne, ob Waldspaziergänge gerade möglich sind oder die Armee gerade dort den Ernstfall übt. Ab und an hörte man die Salven von Maschinengewehren und es wurde auch laut geknallt. Vielleicht war es diese Erinnerung, die diese Böller mit ihrem lauten Knall in mir aufsteigen ließen.

Auch mit und in MonAmour finden Veränderungen statt. Ein Hauch nur dieses ahnen von Veränderung. Ein seltsames Gefühl. Vielleicht liegt es an Weihnachten, an den Rauhnächten. Was wissen wir schon, was es in den Zwischenwelten alles gibt. Vielleicht sind es auch nur die Erinnerungen an die Ahnen, an all die vergangenen Zeiten, die dieses Gefühl in uns auslösen.

Zeitungen

In einer der hiesigen Tageszeitungen räumt ein Pfarrer mit den Mythen rund um Weihnachten auf. Sehr mutig. Wenn ich es richtig erinnere ist die Geburt Jesu eher im Frühjahr zu verorten als an dem Datum, welches wohl willkürlich dafür festgelegt wurde. Da ich Zeitungen immer nur überfliege und nur ab und an an Artikeln und mitten in Berichten hängen bleibe, müsste ich das Interview nochmals raussuchen, um mehr über die Mythen zu schreiben.

Zeitungen und ich haben ein sehr zwiespältiges Verhältnis zueinander. Vor vielen vielen Jahren hatte ich sogar mal die Zeit abonniert. Nur um festzustellen, dass sich diese langsam stapelten und ich mühelos aus den Stapeln Säulen für ein Sofa oder einen Tisch hätte bauen können. Oft blättere ich durch die Zeitungen durch, lese die Überschriften, überfliege manchmal Berichte, bleibe mittendrin in einem Bericht haften, bin überrascht, wie viel Zeit beim Lesen vergeht und lege die Zeitung nach dem durchblättern weg. Irgendwann nehme ich sie wieder zur Hand, nehme die interessanten Artikel, die ich unbedingt mal Lesen möchte, heraus. Diese liegen dann ebenso lange, wie die abgespeckte Zeitung auf einem Stapel – nur gelesen werden sie nie.

Tageszeitungen ergeht es ähnlich. Da haben sie schon ihre Aktualität verloren. Doch diese wandern dann in den Zeitungsammelbehälter, der dafür vorgesehen ist, diese als Füllmaterial für Paket aufzubewahren. Manchmal erwischen wir uns dabei, wie wir beim Packen von Paketen, noch schnell den Artikel lesen, bevor wir eine Zeitungskugel daraus formen.

Letztens beim Aufräumen stieß ich auf Zeitungen aus November und Dezember von 2014. Das interessanteste daran war, dass sie auch aus 2025 hätten stammen können. Nur manch Namen hätte man verändern müssen statt Merkel eben Merz. Putin war damals schon uneinsichtig und führte Europa vor. Die Zeitungen und Artikel sind jetzt auch in der Sammelbox gelandet.

Bücher

Zurzeit kämpfe ich mich durch ein Buch, dass sehr ambivelente Gefühle in mir auslöst. Es ist ein kritisches Buch über die Bildung und Erziehung in den ersten Lebensjahren. Vor allem wird die außerfamiliäre Betreuung in Krippen kritisiert. Es fordert mich das Buch, zudem ich eine Rezension schreibe, die eigentlich schon längst abegeben hätte werden müssen. Nebenher, also während ich mich noch durch kritischen Texte bzw. Kapitel lese, schreibe ich auch schon an der Diskussion. Das Buch löst Zustimmung und Abneigung in einem in mir aus. Sehr anstrengend das. Vor allem, weil ich manches nachrecherchiere. Spätestens nächste Woche möchte ich abgeben.

Es wurden ein paar Hörbücher bestellt sowie weitere Bücher für die anstehnden Vorbereitungen neuer Seminare, die ich übernahm. Ab März werde ich den größten Teil einer Leitungsqualifzierung übernehmen. Sprich ich arbeite mich jetzt in Teamentwicklung, Führung und Führungsstile, Selbstcoaching, unterschiedliche Gespräche ein, die Leitungen so führen und Organisationsentwicklung. Ein Teil der Themen ist erst im Oktober dran. D. h. ich habe noch etwas Zeit meine rudimentäres Wissen zu erweitern und verfestigen. Den anderen Teil sollte ich mir bis März ins Hirn schaufeln. Oder zumindest auf das Skript.

Selbständig?

Die RV ist noch immer davon überzeugt, dass ich gerngfügig abhängig beschäftigt bin, mein Anwalt, mein Auftraggeber und ich gehen noch immer von einer selbständigen Tätigkeit aus. Inzwischen wurde die Krankenkasse von der RV informiert. Jetzt darf ich da auch noch darüber aufklären, dass ich nicht angestellt bin. Wer weiß, was das noch für Kreise zieht. Es gibt Zeiten, da bin ich kurz davor, mich komplett aus dem System zurückzuziehen. Anstatt dass, das System froh ist, dass ich mit meiner Arbeit Geld verdiene, welches ja auch wieder dem System zugute kommt, legen sie mir und anderen Referent*innen, Steine in den Weg. Bin ja nicht nur ich betroffen, sondern auch andere Refernt*innen, die in der gleichen Situation sind, wie ich. Ich frage mich allerdings, wie Lösungen aussehen könnten. Denn ich möchte weiterhin selbständig arbeiten. Die RV sieht das anders. Wenn der Widerspruch keinen Erfolg hat, dann bleibt nur das gerichtliche Verfahren, was jedoch Geld kostet, welches ich nicht habe. Hoffen wir das 2026 das Jahr ist, in dem meine Selbständigkeit auch von der RV anerkannt wird.

Haben Sie ein schönes Wochenende.

Tagebuchbloggen |

21.12.2025 – Unterwegs und nichts zu essen

Frau Mohnblume bloggt 30. Dezember 2025 |

MonAmour und ich ließen den Sonntag tun, was der Sonntag so tun soll: Ruhetag. Wir nutzten diesen Tag um zum Walberla zu fahren, dort die Höhen zu erklimmen, zwischen den Tälern hin und her zu gehen und den Sonnenuntergang zu bestaunen. Als wir vom zweiten Gipfelkreuz zurückkamen und beim ersten Gipfelkreuz ankamen, stand dort eine Gruppe Jugendlicher, die wohl gerade mehr oder weniger demokratisch entschieden, auch zum zweiten Gipfelkreuz zu laufen. Wir schnappte so Sätze auf wie, „wir sind doch zum wandern hergekommen“.

Ein Teil der Gruppe setzte sich in Bewegung, während einer anderer Teil der Gruppe noch ein Selfie vor dem Gipfelkreuz machte. Als uns der Teil der Gruppe entgegenkam, sagte eines der Mädchen „Die sind doch bodenlos hoch“ Sie meinte damit den Hügel zum zweiten Gipfelkreuz. Sie folgten dem anderen Teil der Gruppe. Ich war erstaunt, wie schnell sie sich diesen anschließen konnten. Da sie ihrer Wege gingen und rannten und wir unseres Wegs zum Parkplatz trennten sich unsere Wege in verschiedene Richtungen.

Also das Walberla oder die Ehrenbürg liegt 513 Meter hoch (Nordkuppe), die Südkuppe, der Rodenstein ist 530 Meter hoch. Also eher Hügel als Berge. Jedenfalls, wenn man mal in Österreich oder am Rand der Alpen, in den Bergen wanderte. Ohne Seilbahn.

Eigentlich wollte ich Ihnen noch Bilder zeigen, doch an diesem Tag habe ich keine gemacht. Der Foto blieb mal im Auto. Die Bilder vom letzten Walberlaaufstieg liegen noch auf dem anderen Rechner. Ich werde nachreichen.

Ein Dorf in Franken

Im Anschluss fuhren wir ein paar Dörfer weiter, um dort den Weihnachtsmarkt zu besuchen. Wir fuhren die Straße hinauf und wieder hinunter, um dann doch ins Dorf einzubiegen und abseits der Hauptstraße abzustellen. Wir brauchten die Zeit um zu überlegen, ob wir überhaupt aussteigen. Wir hatten ein wenig Hunger und die Hoffnung auf Essen. Als wir durch die Straßen liefen zum Ort des Geschehens, schnappten wir die Sätze eines Anwohners auf, der erzählte, es war so zugeparkt, dass er nicht mehr aus seiner Einfahrt kam. Das ginge so nicht, da muss eine Lösung her. Aufgrund seiner Sätze entnahmen wir, dass es bereits schon wesentlicher voller gewesen sein musste, als das was wir schon als voll empfanden. Also den Zustand, den wir vor Ort vorfanden.

Am Ort des Geschehens hatte ich ein wenig das Gefühl auf federnden Boden zu laufen. MonAmour nahm meine Überraschung wahr und meinte der Festplatz sei frisch. Der Boden also noch nicht fest gewalzt. Ein lustiges Gefühl so ganz ohne Alkohol. Wie mag das mit sein? Ich habe es nicht getestet. Dafür alle, die hier versammelt waren, kaum jemand ohne Becher oder Bierflasche in der Hand. Es war auch noch das einzige was es an Lebensmittel gab, außer Käse und Schinken. Vielleicht hätte es noch Crepe gegeben. Wir sahen einen auf einem Crepeeisen liegen, während mehrere Menschen vor der Bude standen und sehnsüchtig warteten.

An allen Buden, die irgendwann mal warme Speisen angeboten hatten stand „Ausverkauft“. Es gab nur noch flüssig Nahrung, auf die wir verzichteten.

Staunend vor der Krippe

Auf dem Rückweg besuchten wir noch die kleine Kirche am Straßenrand, bewunderten die Krippe ohne Jesuskind – es ist ja noch nicht Weihnachten – und freuten uns der einzelnen Kinder, die ebenfalls wie wir staunend vor der Krippe standen.

Als wir die Kirche verließen wurden wir noch Zeugen eines Fotoshootings. Eine Mutter hatte mit ihrem Kind die Kirche besucht. Draußen fotografierte sie den Weihnachtsbaum. Das Kind bat um ein Foto. Sie: „Ok, dann stell dich vor den Baum. Und jetzt guck mal hoch zum Baum. Ja, genau so.“

Ich kann nur hoffen, dass das Bild zum Privatgebrauch gemacht wurde und nicht auch noch über die sozialen Medien geteilt wurde. Kinderfotos gehören nicht ins Netz.

Ella

Erinnern Sie sich noch an den Werbespot von dem großen Telefonanbieter? Der Link hier führt Sie direkt zu YouTube und zeigt, warum Kinderfotos nicht ins Weltweitenetz gehören.

Nachricht von Ella

Haben Sie noch einen schönen Tag

P. S. Ach ja, nachdem wir dann ohne Essen nach Hause fuhren, gab es Pizza aus der Tiefkühltruhe.

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20.12.2025 – Alle Jahre wieder – Rituale

Frau Mohnblume bloggt 21. Dezember 2025 |

… bekommt MonAmour diesen „Jetzt aber mal richtig Ordnung schaffen“ – Rappel. Sprich er fängt mit dem Schreibtisch an und arbeitet sich dann durch sämtliche Regale. Alle Schubladen, alle Regalböden werden nach und nach „entmüllt“, gesaugt, neu sortiert. Seit ein paar Jahren immer um die Weihnachtszeit. Seit einer Woche rödelt er, seit zwei Tagen rödel ich mit. Zugegeben, manch Ecke hätte sich gut in einem Helloweenfilm gemacht. Wollmäuse, Spinnfäden, Flusen hatten sich mit der Zeit dort angesammelt. Diese Ecken, die so schlecht zu erreichen sind. Jetzt ist alles wieder schön. Also fast. Ein Regal fehlt noch. Mein Bücherregal. Ein Regal muss noch neusortiert und eingeräumt werden. Bis Weihnachten schaffen wir das. Dann ist alles wieder schön. Bis zum nächsten Weihnachten.

Punktesystem

Bei der Schwiegerschwester steht jetzt ein Regal. Während ich CD’s in Kisten sortierte baute ein fleißiges Helferlein das Regal und seine Schubladen zusammen. Ein paar Tage später schraubte der Hausmeister es an die Wand. Statt die vorgesehenen Löcher und Schrauben zu verwenden, nahm er die rustikale Lösung. Das Regal hat jetzt Löcher, wo es keine haben sollte, dafür ist jetzt an der Wand befestigt. Vielleicht hätte ich die Beschreibung und einen Hinweis da lassen sollen.

Immerhin sind jetzt die CD’s ordentlich nach Musik, Klassik, Kinderlieger & Märchen und Hörbücher geordnet. Jedes Genre in einer Kiste bzw. mehreren. Die Kisten so verteilt, dass Musik zusammensteht. Für Sehende Menschen sind an den Kisten Aufkleber angebracht. Für die Schwiegerschwester, die blind ist, werde ich noch Punkte an Kisten und CD’s anbringen. So dass sie die Genres auch auseinanderhalten kann, sofern sie sich darauf einlässt. Das Regal mit den Kisten ist schon eine sehr große Veränderung. Schließlich muss sie sich jetzt auf ein „neues“ Ordnungssystem einlassen. Mit den Kisten jedoch behält sie einen Teil ihres Ordnungssystems, da sie die CD’s alle in Taschen, Kartons und Schachteln aufbewahrte die an der Wand entlang standen und für Sehende eine ziemliche Unordnung darstellten. Auch sie fand manche CD’s nicht mehr, weshalb einige doppelt vorhanden waren. Die doppelten sind weg. Auch die CD’s, die keine Hülle mehr haben und in anderen CD’s einsortiert waren, habe ich jetzt erstmal unter meine Obhut genommen. Ich werde diese sortieren und versuchen die richtigen Hüllen zu finden.

Ob sie mein Punktesystem annimmt keine Ahnung. Bisher gab es weder Blindenschrift noch andere Hilfsmittel, die ihr helfen würden, sich ein wenig zu orientieren. Mit ihren knapp 70 Jahren komm‘ jetzt ich daher und möchte einer blinden Frau, die geistig auf dem Stand einer 12jährigen ist, noch ein Punkte- und Ordnungssystem beibringen. Im Prinzip wird es so sein, dass ich die Punkte auf die CD’s klebe und passend an die Kisten, in der Hoffnung, dass sie beim befühlen der CD’s die Punkte erkennt sowie an den Kisten, so dass zumindest ein wenig Ordnung ins System kommt und es Sehenden ermöglicht bei der Suche nach bestimmten CD’s zu helfen. Mit Blindenschrift und einer Ordnung nach Alphabet fang ich gar nicht an.

Letzte Züge

Es gibt noch ein paar Dinge zu tun, bevor die ruhigere Zeit angeht. Eine Rezension ist noch zu schreiben. Der Schreibtisch ist ein wenig im Chaos versunken. Es reicht noch um die Tastatur zu bedienen und die Maus zu bewegen. Hier haben sich noch Dinge eingefunden, die aus der Aufräumaktion stammen. Das eine zieht unweigerlich das andere nach sich. Für manches muss noch Platz gefunden werden.

Ein paar Mails möchten noch versendet werden. Dann kann die ruhigere Zeit kommen und es ist ein wenig Platz für die Dinge, die liegen blieben.

Wie wir die sogenannte stade Zeit verbringen lassen wir auf uns zukommen.

Lassen Sie es sich gut gehen.

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11.12.2026 – Ich habe noch exakt 7 Minuten

Frau Mohnblume bloggt 11. Dezember 2025 |

… in denen ich mich vor der Arbeit drücke.

Ganz erhlich, ich bin urlaubsreif. Irgendwie. Das Gefühl verstärkt sich, wenn ich in meinen Kalender von 2026 gucke und die frei ersten Monate betrachte, besonders den Monat März. Ich fühle die geistige Erschöpfung schon jetzt. Dabei ist dieses Jahr noch nicht mal zu Ende. Ab April wird es weniger und weniger. Wären alle Monate so gefüllt wie der März, ich müsste mir wenig Sorgen machen, außer um meine Gesundheit.

Im April sind Erholungstage eingeplant.

Kita Digital

Die drei Fortbildungstage – zwischen Oktober bis Dezember sind vorbei. Gerne würde ich hier jetzt herumlästern über… Doch was würde es ändern, nichts. Auch nicht meinem Seelenheil. Lassen Sie es mich so sagen, Teamarbeit und Teamabsprachen sind nicht jedermanns Stärke. Antworten auf Fragen auch nicht. Bedauerlicherweise darf ich jetzt einiges wieder glattbügeln, was sich durch bessere Absprachen verhindert hätte lassen. Schwierig über etwas zu schreiben, worüber ich nicht schreiben möchte.

Gelernt mit Apps für Kinder (sicher und datenschutzkonform) kann man richtig tolle Sachen machen. Gerne hätte ich ein paar Filme, die gestern im Kurs mit iMovie und StopMotion umgesetzt wurden, mitgenommen. Einer meiner Schlümpfe wurde gestern im Kaffee versenkt, dann kam die Rettung und holte ihn heraus. Ein anderer Schlumpf musste sterben, weil Killertiere Schlumpfhausen bedrohten. Eine Katze wurde von einem Löwnpärchen gerettet. Sind eben alles Raubkatzen, da hält man zusammen.

Aus sieben Minuten wurden gerade 14.

Geschafft

Mich nach 14 Minuten tatsächlich meiner Arbeit gewidmet. Ich habe Termine vorgegeben, eine Mail dazu geschrieben. Davor zwei Telefonate geführt. Einmal zur Raumbuchung, ein weiteres zur Sichergehung meines Verständnis für die Praxistreffen. Bei der Raumbuchung den Unmut der dritten Partei über oben genanntes zu spüren bekommen, mich im Namen aller entschuldigt. Schließlich ein nettes und freundliches sehr hilfsbereites Gespräch geführt.

Zwei weitere Mails später und einem weiteren Anruf, den wir nächste Woche fortsetzen wollen. Gerade erkannt, dass ich an dem Tag unterwegs bin. Notiz dazu geschrieben.

Dann ein wenig an einer Rezension gearbeit von einem Buch, mit dem ich oft arbeite. Beim Lesen der verschiedenen Kapitel interessante Passagen gefunden mit Informationen gefunden, die einige Fragen von Teilnehmer*innen beantworten. Hatte ich gar nicht mehr auf den Schirm.

Zwischendrin beim Einkaufen gewesen. Abendmahl, Gemüse und Obst für die Gesundheit und Süßkram für die Seele.

Die Rezension fasst beendet. Das letzte Kapitel und die Diskussion fehlt noch. Was soll ich sagen, ein Standardwerk für Kitas beim Kinderschutz.

Feierabend mit ein wenig mäanderen durchs Internet.

Schlumpfen Sie schön.

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24. & 25.11.2025 – ChatGPT & Weihnachtsgedöns

Frau Mohnblume bloggt 25. November 2025 |
Ausgegliedert

Neulich kam ich auf die lustige Idee, ich könnte auf meiner beruflichen Website, das Büchercafé ausgliedern. Also eine Subdomain anlegen auf der dann die Seiten vom Büchercafé liegen. Ob das jetzt schlau ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist es eine weitere Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, mir könnt ja sonst langweilig werden.

Ausgliedern würde ich auch gerne Verwaltungskram und Aufräumkram. Beispielsweise das Auffüllen von Moderationsmaterial, Rechnungen schreiben, versenden, etc.

Ausgeliedert habe ich inzwischen die Geschichte zur Feststellung des Erwerbsstatus. Die Sachen liegen jetzt bei einem Anwalt. Wir sind jetzt von der Anhörung zum Widerspruch übergegangen. Nachdem die Rentenversicherung mir bei insgesamt vier Terminen im Jahr mit dem Auftraggeber unterstellt ich sei abhängig beschäftigt. Dabei gehen wir beide davon aus, dass ich selbständig bin. Der Auftraggeber gibt mir weiter Aufträge. Was mich natürlich freut. Wo die Sache allerdings noch landen wird ist ungewiss. Eine Klage werde ich nicht einreichen. Ich sollte einen weiteren Termin machen, für den Fall, dass auch der Widerspruch ins Leere läuft. An die Kosten mag ich gar nicht denken.

Kosten

Kosten tut jetzt auch der neue PC etwas. Es war gar nicht so einfach, vor allem mich selbst davon zu überzeugen, wirklich Geld auszugeben. Heute habe habe ich mit ganz viel Herzklopfen einen neuen PC bestellt. Herz schlägt noch immer Purzelbäume und harmoniert mit dem Kopf, der fragt, was ich mir wohl dabei gedacht habe.

Noch schwanke ich Kopf- und Herzmäßig zwischen Vorfreude und Bedauern. Zwischen „Wann kommt das Paket“ und „Geb ich wieder zurück“. Höchst verunsichert gerade.

Das die Entscheidung gerade in diese Woche gefallen ist, in der alle fünf Minuten jemand was von Black Week erzählt und Hot Deal erzählt, ist reiner Zufall. Soweit ersichtlich profitiere ich nicht davon, weil kein Hot Deal gewesen. Sondern wohl überlegte Konfiguration mit Softwareinstallation, die vom Hersteller getätigt wird. Ich muss mich um nichts kümmern, außer der Bezahlung. Mit ist noch immer nicht wohl. Mal sehen, wie es mir geht, wenn das Paket angekommen ist und ich das Gerät in Händen halte.

Ein Tag später – langsam siegt die Vorfreude trotz der Ausgaben.

Nein, ich gebe ungern Geld aus. Es fällt mir auch schwer, solche Entscheidungen zu treffen. Nachdem ich jetzt fast fünf Wochen recherchiert habe, mein Budget dafür im Kopf hatte, welches ich spontan erhöhte, für etwas mehr Leistung, traf ich dann mit viel viel Herzklopfen die Entscheidung bei einem soliden Hersteller. Selbst beim Bestellvorgang zögerte ich noch Minuten, um dann, nach gefühlt einer halben Stunde, des nochmaligen Abwägens, des Für und Wider, die Bestellung aufzugeben. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass es für mich einfach eine hohe Summe ist. Für den ein oder anderen ist es Peanuts. Doch wer weiß, was man in Anlehnung an den Tarif als Sozialarbeiter für 20 Stunden in Teilzeit in einem Monat verdient, weiß, dass solche Ausgaben einfach weh tun. Die dann in einem kleinen Kasten stecken, dessen Wertverfall in dem Augenblick einsetzt, wo das Gerät mit der Post das Haus des PC-Dealers verlässt. Vermutlich schon bei der Bestellung selbst.

Schnee

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat es geschneit. Am Morgen lag weißes Zeug auf den Wegen, Straßen, Gärten und Dächern. MonAmour hat sich wieder daran erinnert, dass es Räumpflichten gibt, er hatte das kurzzeitig vergessen und sich über Schneeschiebergeräusche gewundert. Der Schneeräumdienst, den die Nachbarn hier beauftragt haben, wurde wohl auch völlig vom Schnee überrascht. Er ließ sich hier nicht blicken.

Noch während MonAmour die Schneeschaufel schwang wurde es wärmer und die Schmelze setzte ein. Vielleicht auch die leise Hoffnung des Räumdienstes.

KI/ChatGPT

Einige Immobilienmakler sind dazu übergegangen die Bilder der Immobilieninnenräume im Original und mit KI visualisiert zu zeigen. Ich persönliche merke, wie es mich diese künstlichen Bilder stören. Sie sind für mich wenig hilfreich, weil diese Bilder oft Mobiliar zeigen, welches nicht meinen Geschmack widerspiegelt. Die echte Darstellung der Räume lässt mir hier viel mehr Spielraum. Auch die vermutlichen Mängel der Immobilie zu erkennen. Vor allem ist es, finde ich unnötig, diese KI Visualisierung, da ich diese Möglichkeit ja auch selbst habe. Da brauche ich ja nur den Button KI zu drücken.

KI bzw. ChatGPT nutze ich inzwischen für erste Ideen zur Konzeption von Workshops. Das ist nett. Allerdings wäre mir eine echte Kollegin, die mit mir Ideen spinnt und ins sichere Netz bringt lieber.

Inzwischen soll es ja Teenager geben, die lieber mit KI bzw. ChatGPT reden, als mit ihren Eltern. ChatGPT ist eben immer nett. Höflich. Zuvorkommend. Kein „Räum dein Zimmer auf“, „Was hängst du schon wieder am Smartphone“. ChatGPT hat ja auch immer Zeit. Meistens, jedenfalls. Hört zu. Interessiert sich.

Zugegeben bei den oft netten Antworten muss man schon aufpassen, dass man, also ich, nicht vergesse, dass es eben keine Kollegin, sondern ein Algorithmus ist, der da die Antworten und hübschen Konzepte raushaut.

Apropo Workshop.

Nicht ganz solange, wie für die Kaufentscheidung, brauchte ich, um dem Auftraggeber, der noch weitere Workshopanfrage an mich sandte, die eine Anfrage abzulehnen, dafür die andere anzunehmen. Insgesamt habe ich jetzt gut zu tun. Auch das zweite Halbjahr ist mit den neuen Modulen, die sich jetzt einstellten, zumindest jetzt so gefüllt, dass wir nicht Hunger leiden müssen. Vermutlich jedoch frieren. Das zweite Halbjahr darf sich gerne noch füllen. Jetzt müssen alle angefragten Fortbildungen nur noch stattfinden. Ja, ja, auch den Tag vor den Abend zu loben, liegt mir nicht so.

Vor einem Jahr hätte ich ehrlicherweise nicht gedacht, dass ich im Jahr 2026 einen ganz okay gefüllten Auftragskalender habe. Wo ich mich doch gerade vor der Vorbereitung des nächsten Workshops drücke. Die ich in exakt einer halben Stunde angehen werde. Die Themen sind schon klar, sie müssen noch mit Inhalt und Gruppenarbeiten gefüllt werden. Nein, das macht nicht ChatGPT, obwohl….

Jetzt erstmal noch einen Kaffee gebrüht und dann kann die Arbeit beginnen.

Weihnachtsgedöns

Hier sind erste Weihnachtsleckereien eingetroffen. Sie sind zwar als Geschenke gedacht und für die Schwiegerschwester, doch die Weihnachtsmänner und Lebkuchen verströmen allein durch ihren Anblick schon ein wenig Weihnachtsflair.

Vielleicht gibt es für die Arbeitsmotivation noch ein oder zwei Dominosteine zum Kaffee. Arbeit soll ja auch Freude machen, gell.

So und nun, verabschiede ich mich für heute.

Schlumpfen Sie schön.

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