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20.12.2025 – Alle Jahre wieder – Rituale

Frau Mohnblume bloggt 21. Dezember 2025 |

… bekommt MonAmour diesen „Jetzt aber mal richtig Ordnung schaffen“ – Rappel. Sprich er fängt mit dem Schreibtisch an und arbeitet sich dann durch sämtliche Regale. Alle Schubladen, alle Regalböden werden nach und nach „entmüllt“, gesaugt, neu sortiert. Seit ein paar Jahren immer um die Weihnachtszeit. Seit einer Woche rödelt er, seit zwei Tagen rödel ich mit. Zugegeben, manch Ecke hätte sich gut in einem Helloweenfilm gemacht. Wollmäuse, Spinnfäden, Flusen hatten sich mit der Zeit dort angesammelt. Diese Ecken, die so schlecht zu erreichen sind. Jetzt ist alles wieder schön. Also fast. Ein Regal fehlt noch. Mein Bücherregal. Ein Regal muss noch neusortiert und eingeräumt werden. Bis Weihnachten schaffen wir das. Dann ist alles wieder schön. Bis zum nächsten Weihnachten.

Punktesystem

Bei der Schwiegerschwester steht jetzt ein Regal. Während ich CD’s in Kisten sortierte baute ein fleißiges Helferlein das Regal und seine Schubladen zusammen. Ein paar Tage später schraubte der Hausmeister es an die Wand. Statt die vorgesehenen Löcher und Schrauben zu verwenden, nahm er die rustikale Lösung. Das Regal hat jetzt Löcher, wo es keine haben sollte, dafür ist jetzt an der Wand befestigt. Vielleicht hätte ich die Beschreibung und einen Hinweis da lassen sollen.

Immerhin sind jetzt die CD’s ordentlich nach Musik, Klassik, Kinderlieger & Märchen und Hörbücher geordnet. Jedes Genre in einer Kiste bzw. mehreren. Die Kisten so verteilt, dass Musik zusammensteht. Für Sehende Menschen sind an den Kisten Aufkleber angebracht. Für die Schwiegerschwester, die blind ist, werde ich noch Punkte an Kisten und CD’s anbringen. So dass sie die Genres auch auseinanderhalten kann, sofern sie sich darauf einlässt. Das Regal mit den Kisten ist schon eine sehr große Veränderung. Schließlich muss sie sich jetzt auf ein „neues“ Ordnungssystem einlassen. Mit den Kisten jedoch behält sie einen Teil ihres Ordnungssystems, da sie die CD’s alle in Taschen, Kartons und Schachteln aufbewahrte die an der Wand entlang standen und für Sehende eine ziemliche Unordnung darstellten. Auch sie fand manche CD’s nicht mehr, weshalb einige doppelt vorhanden waren. Die doppelten sind weg. Auch die CD’s, die keine Hülle mehr haben und in anderen CD’s einsortiert waren, habe ich jetzt erstmal unter meine Obhut genommen. Ich werde diese sortieren und versuchen die richtigen Hüllen zu finden.

Ob sie mein Punktesystem annimmt keine Ahnung. Bisher gab es weder Blindenschrift noch andere Hilfsmittel, die ihr helfen würden, sich ein wenig zu orientieren. Mit ihren knapp 70 Jahren komm‘ jetzt ich daher und möchte einer blinden Frau, die geistig auf dem Stand einer 12jährigen ist, noch ein Punkte- und Ordnungssystem beibringen. Im Prinzip wird es so sein, dass ich die Punkte auf die CD’s klebe und passend an die Kisten, in der Hoffnung, dass sie beim befühlen der CD’s die Punkte erkennt sowie an den Kisten, so dass zumindest ein wenig Ordnung ins System kommt und es Sehenden ermöglicht bei der Suche nach bestimmten CD’s zu helfen. Mit Blindenschrift und einer Ordnung nach Alphabet fang ich gar nicht an.

Letzte Züge

Es gibt noch ein paar Dinge zu tun, bevor die ruhigere Zeit angeht. Eine Rezension ist noch zu schreiben. Der Schreibtisch ist ein wenig im Chaos versunken. Es reicht noch um die Tastatur zu bedienen und die Maus zu bewegen. Hier haben sich noch Dinge eingefunden, die aus der Aufräumaktion stammen. Das eine zieht unweigerlich das andere nach sich. Für manches muss noch Platz gefunden werden.

Ein paar Mails möchten noch versendet werden. Dann kann die ruhigere Zeit kommen und es ist ein wenig Platz für die Dinge, die liegen blieben.

Wie wir die sogenannte stade Zeit verbringen lassen wir auf uns zukommen.

Lassen Sie es sich gut gehen.

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11.12.2026 – Ich habe noch exakt 7 Minuten

Frau Mohnblume bloggt 11. Dezember 2025 |

… in denen ich mich vor der Arbeit drücke.

Ganz erhlich, ich bin urlaubsreif. Irgendwie. Das Gefühl verstärkt sich, wenn ich in meinen Kalender von 2026 gucke und die frei ersten Monate betrachte, besonders den Monat März. Ich fühle die geistige Erschöpfung schon jetzt. Dabei ist dieses Jahr noch nicht mal zu Ende. Ab April wird es weniger und weniger. Wären alle Monate so gefüllt wie der März, ich müsste mir wenig Sorgen machen, außer um meine Gesundheit.

Im April sind Erholungstage eingeplant.

Kita Digital

Die drei Fortbildungstage – zwischen Oktober bis Dezember sind vorbei. Gerne würde ich hier jetzt herumlästern über… Doch was würde es ändern, nichts. Auch nicht meinem Seelenheil. Lassen Sie es mich so sagen, Teamarbeit und Teamabsprachen sind nicht jedermanns Stärke. Antworten auf Fragen auch nicht. Bedauerlicherweise darf ich jetzt einiges wieder glattbügeln, was sich durch bessere Absprachen verhindert hätte lassen. Schwierig über etwas zu schreiben, worüber ich nicht schreiben möchte.

Gelernt mit Apps für Kinder (sicher und datenschutzkonform) kann man richtig tolle Sachen machen. Gerne hätte ich ein paar Filme, die gestern im Kurs mit iMovie und StopMotion umgesetzt wurden, mitgenommen. Einer meiner Schlümpfe wurde gestern im Kaffee versenkt, dann kam die Rettung und holte ihn heraus. Ein anderer Schlumpf musste sterben, weil Killertiere Schlumpfhausen bedrohten. Eine Katze wurde von einem Löwnpärchen gerettet. Sind eben alles Raubkatzen, da hält man zusammen.

Aus sieben Minuten wurden gerade 14.

Geschafft

Mich nach 14 Minuten tatsächlich meiner Arbeit gewidmet. Ich habe Termine vorgegeben, eine Mail dazu geschrieben. Davor zwei Telefonate geführt. Einmal zur Raumbuchung, ein weiteres zur Sichergehung meines Verständnis für die Praxistreffen. Bei der Raumbuchung den Unmut der dritten Partei über oben genanntes zu spüren bekommen, mich im Namen aller entschuldigt. Schließlich ein nettes und freundliches sehr hilfsbereites Gespräch geführt.

Zwei weitere Mails später und einem weiteren Anruf, den wir nächste Woche fortsetzen wollen. Gerade erkannt, dass ich an dem Tag unterwegs bin. Notiz dazu geschrieben.

Dann ein wenig an einer Rezension gearbeit von einem Buch, mit dem ich oft arbeite. Beim Lesen der verschiedenen Kapitel interessante Passagen gefunden mit Informationen gefunden, die einige Fragen von Teilnehmer*innen beantworten. Hatte ich gar nicht mehr auf den Schirm.

Zwischendrin beim Einkaufen gewesen. Abendmahl, Gemüse und Obst für die Gesundheit und Süßkram für die Seele.

Die Rezension fasst beendet. Das letzte Kapitel und die Diskussion fehlt noch. Was soll ich sagen, ein Standardwerk für Kitas beim Kinderschutz.

Feierabend mit ein wenig mäanderen durchs Internet.

Schlumpfen Sie schön.

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24. & 25.11.2025 – ChatGPT & Weihnachtsgedöns

Frau Mohnblume bloggt 25. November 2025 |
Ausgegliedert

Neulich kam ich auf die lustige Idee, ich könnte auf meiner beruflichen Website, das Büchercafé ausgliedern. Also eine Subdomain anlegen auf der dann die Seiten vom Büchercafé liegen. Ob das jetzt schlau ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist es eine weitere Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, mir könnt ja sonst langweilig werden.

Ausgliedern würde ich auch gerne Verwaltungskram und Aufräumkram. Beispielsweise das Auffüllen von Moderationsmaterial, Rechnungen schreiben, versenden, etc.

Ausgeliedert habe ich inzwischen die Geschichte zur Feststellung des Erwerbsstatus. Die Sachen liegen jetzt bei einem Anwalt. Wir sind jetzt von der Anhörung zum Widerspruch übergegangen. Nachdem die Rentenversicherung mir bei insgesamt vier Terminen im Jahr mit dem Auftraggeber unterstellt ich sei abhängig beschäftigt. Dabei gehen wir beide davon aus, dass ich selbständig bin. Der Auftraggeber gibt mir weiter Aufträge. Was mich natürlich freut. Wo die Sache allerdings noch landen wird ist ungewiss. Eine Klage werde ich nicht einreichen. Ich sollte einen weiteren Termin machen, für den Fall, dass auch der Widerspruch ins Leere läuft. An die Kosten mag ich gar nicht denken.

Kosten

Kosten tut jetzt auch der neue PC etwas. Es war gar nicht so einfach, vor allem mich selbst davon zu überzeugen, wirklich Geld auszugeben. Heute habe habe ich mit ganz viel Herzklopfen einen neuen PC bestellt. Herz schlägt noch immer Purzelbäume und harmoniert mit dem Kopf, der fragt, was ich mir wohl dabei gedacht habe.

Noch schwanke ich Kopf- und Herzmäßig zwischen Vorfreude und Bedauern. Zwischen „Wann kommt das Paket“ und „Geb ich wieder zurück“. Höchst verunsichert gerade.

Das die Entscheidung gerade in diese Woche gefallen ist, in der alle fünf Minuten jemand was von Black Week erzählt und Hot Deal erzählt, ist reiner Zufall. Soweit ersichtlich profitiere ich nicht davon, weil kein Hot Deal gewesen. Sondern wohl überlegte Konfiguration mit Softwareinstallation, die vom Hersteller getätigt wird. Ich muss mich um nichts kümmern, außer der Bezahlung. Mit ist noch immer nicht wohl. Mal sehen, wie es mir geht, wenn das Paket angekommen ist und ich das Gerät in Händen halte.

Ein Tag später – langsam siegt die Vorfreude trotz der Ausgaben.

Nein, ich gebe ungern Geld aus. Es fällt mir auch schwer, solche Entscheidungen zu treffen. Nachdem ich jetzt fast fünf Wochen recherchiert habe, mein Budget dafür im Kopf hatte, welches ich spontan erhöhte, für etwas mehr Leistung, traf ich dann mit viel viel Herzklopfen die Entscheidung bei einem soliden Hersteller. Selbst beim Bestellvorgang zögerte ich noch Minuten, um dann, nach gefühlt einer halben Stunde, des nochmaligen Abwägens, des Für und Wider, die Bestellung aufzugeben. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass es für mich einfach eine hohe Summe ist. Für den ein oder anderen ist es Peanuts. Doch wer weiß, was man in Anlehnung an den Tarif als Sozialarbeiter für 20 Stunden in Teilzeit in einem Monat verdient, weiß, dass solche Ausgaben einfach weh tun. Die dann in einem kleinen Kasten stecken, dessen Wertverfall in dem Augenblick einsetzt, wo das Gerät mit der Post das Haus des PC-Dealers verlässt. Vermutlich schon bei der Bestellung selbst.

Schnee

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat es geschneit. Am Morgen lag weißes Zeug auf den Wegen, Straßen, Gärten und Dächern. MonAmour hat sich wieder daran erinnert, dass es Räumpflichten gibt, er hatte das kurzzeitig vergessen und sich über Schneeschiebergeräusche gewundert. Der Schneeräumdienst, den die Nachbarn hier beauftragt haben, wurde wohl auch völlig vom Schnee überrascht. Er ließ sich hier nicht blicken.

Noch während MonAmour die Schneeschaufel schwang wurde es wärmer und die Schmelze setzte ein. Vielleicht auch die leise Hoffnung des Räumdienstes.

KI/ChatGPT

Einige Immobilienmakler sind dazu übergegangen die Bilder der Immobilieninnenräume im Original und mit KI visualisiert zu zeigen. Ich persönliche merke, wie es mich diese künstlichen Bilder stören. Sie sind für mich wenig hilfreich, weil diese Bilder oft Mobiliar zeigen, welches nicht meinen Geschmack widerspiegelt. Die echte Darstellung der Räume lässt mir hier viel mehr Spielraum. Auch die vermutlichen Mängel der Immobilie zu erkennen. Vor allem ist es, finde ich unnötig, diese KI Visualisierung, da ich diese Möglichkeit ja auch selbst habe. Da brauche ich ja nur den Button KI zu drücken.

KI bzw. ChatGPT nutze ich inzwischen für erste Ideen zur Konzeption von Workshops. Das ist nett. Allerdings wäre mir eine echte Kollegin, die mit mir Ideen spinnt und ins sichere Netz bringt lieber.

Inzwischen soll es ja Teenager geben, die lieber mit KI bzw. ChatGPT reden, als mit ihren Eltern. ChatGPT ist eben immer nett. Höflich. Zuvorkommend. Kein „Räum dein Zimmer auf“, „Was hängst du schon wieder am Smartphone“. ChatGPT hat ja auch immer Zeit. Meistens, jedenfalls. Hört zu. Interessiert sich.

Zugegeben bei den oft netten Antworten muss man schon aufpassen, dass man, also ich, nicht vergesse, dass es eben keine Kollegin, sondern ein Algorithmus ist, der da die Antworten und hübschen Konzepte raushaut.

Apropo Workshop.

Nicht ganz solange, wie für die Kaufentscheidung, brauchte ich, um dem Auftraggeber, der noch weitere Workshopanfrage an mich sandte, die eine Anfrage abzulehnen, dafür die andere anzunehmen. Insgesamt habe ich jetzt gut zu tun. Auch das zweite Halbjahr ist mit den neuen Modulen, die sich jetzt einstellten, zumindest jetzt so gefüllt, dass wir nicht Hunger leiden müssen. Vermutlich jedoch frieren. Das zweite Halbjahr darf sich gerne noch füllen. Jetzt müssen alle angefragten Fortbildungen nur noch stattfinden. Ja, ja, auch den Tag vor den Abend zu loben, liegt mir nicht so.

Vor einem Jahr hätte ich ehrlicherweise nicht gedacht, dass ich im Jahr 2026 einen ganz okay gefüllten Auftragskalender habe. Wo ich mich doch gerade vor der Vorbereitung des nächsten Workshops drücke. Die ich in exakt einer halben Stunde angehen werde. Die Themen sind schon klar, sie müssen noch mit Inhalt und Gruppenarbeiten gefüllt werden. Nein, das macht nicht ChatGPT, obwohl….

Jetzt erstmal noch einen Kaffee gebrüht und dann kann die Arbeit beginnen.

Weihnachtsgedöns

Hier sind erste Weihnachtsleckereien eingetroffen. Sie sind zwar als Geschenke gedacht und für die Schwiegerschwester, doch die Weihnachtsmänner und Lebkuchen verströmen allein durch ihren Anblick schon ein wenig Weihnachtsflair.

Vielleicht gibt es für die Arbeitsmotivation noch ein oder zwei Dominosteine zum Kaffee. Arbeit soll ja auch Freude machen, gell.

So und nun, verabschiede ich mich für heute.

Schlumpfen Sie schön.

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20.11.2025 – Wintereinbruch

Frau Mohnblume bloggt 20. November 2025 |

Am Wochenende – also am Sonntag – waren MonAmour und ich noch bei Sonnenschein und Frühlingshaften Temperaturen unterwegs und dann das. Wir entschlossen uns, nachdem wir bereits das Autor startklar hatten, doch für die Variante „Spazieren vor der Haustür“. Sprich wir spazierten ins nächste Nachbardorf. Durch den Wiesengrund den Weg vor zur Hauptstraße am Bäcker vorbei. Schließlich braucht jeder Wegzehrung. Ins nächste Nachbardorf, an den Bahngleisen entlang, beim Bahnhof durch das Tunnel auf die andere Seite und über weitere Nebenstraßen zurück zur Haustür. Insgesamt zweieinhalb Stunden. Wir genossen das Wetter und den Sonnenschein. Ich zog irgendwann sogar die Jacke aus, obwohl ich schon zur Übergangsjacke gegriffen hatte.

Vergraben am Schreibtisch

Ein wenig geriet ich in Verzug mit meinen Rezensionen. Zu viele nebenher Geschichten. Letzte Ausfahrten und so. Also vergrub ich mich am Schreibtisch. Inzwischen bin ich wieder aufgetaucht und geriet ein wenig in Aufregung. Ich hatte den Kalender von 2026 aufgeschlagen statt den von 2025. Da strahlte mich ein Termin an und ich fragte mich fünf Minuten lang, wie ich diesen verpeilen konnte und warum ich nicht da war. Beschwert hatte sich auch niemand. Bis der Blick auf den anderen Kalender fiel. Herzlich über mich selbst gelacht und froh gewesen, dass ich doch nichts verpeilt hatte.

Dafür entdeckt, dass zum nächsten Zweitagesworkshop nur noch zwei Wochen hin sind. Ich habe eine gute Planung und muss die Punkte nur noch mit Inhalt füllen. Das erleichtert es sehr.

Regalaufbau

Heute auch endlich einen Termin fix gemacht, den ich schon seit Monaten vor mir herschiebe. Dabei erfahren, dass der Ruhestand jetzt dann auch genutzt werden soll. Sprich die Besuche bei der Schwiegerschwester werden eingestellt. Abschied und Regalaufbau in einem Aufwasch.

Bereits im Sommer hatte ich ein Regal für die Schwiegerschwester besorgt. Das wurde denn auch zu mir geliefert. Seitdem steht es hier – noch immer in einzelteilen verpackt – im Arbeitszimmer und wartet auf den Transfer im Heim sowie auf den Aufbau dort. Ich hatte ein Angebot bekommen, man würde mir beim Aufbau helfen, das Angebot habe ich heute mit Termin angenommen. Gleichzeitig wird der Helfer seine Besuche mit diesem Termin bei der Schwiegerschwester einstellen. Der Helfer ist seit diesem Jahr im Ruhestand und möchte die Zeit mit seiner Partnerin genießen. Mit Reisen und Freizeit und nur noch wenig Ehrenamt. Ich kann’s verstehen.

Ich hoffe jetzt nur, dass wir das Regal nicht an der Wand verschrauben müssen. Ich habe aus der Serie ein, zwei Nummern kleiner und es ist sehr sehr stabil. Ich hoffe das Regal ist ähnlich stabil.

Es wird für die Schwiegerschwester ein ganz schön schwerer Tag werden. Veränderungen sind nicht ihr Ding. Regal und Abschied. Und ich will dann auch noch einräumen. Nächste Woche werde ich sie darauf vorbereiten.

Erster Schnee

Gestern Abend, als MonAmour, sich bettfertig machte, hatte er nochmal die Terrassentür geöffnet mit einem „Es schneit“. Leise rieselten Flöckchen hernieder. Es lag bereits in der Luft. Wurde es doch mit Beginn der neuen Woche immer kälter und frostiger draußen. Allerdings der Schnee, auch wenn er schon wieder weg ist, hat es jetzt nochmal kälter gemacht. Ich könnte die Heizung hochdrehen. Will ich aber noch nicht. Also sitze ich mit meiner Decke umwickelt am Schreibtisch.

Geht es Ihnen auch so, dass Sie sich am Ende des Tages fragen, was Sie eigentlich so geschafft haben? Heute ist wieder so ein Tag, an dem ich frühmorgens am Schreibtisch saß. Die Mails abgerufen und gleich eine neue Aufgabe bekommen. Neben den beiden bereits bekannten Fortbildungen wurde ich jetzt auch für ein Führungsthema angefragt. Ja, ich habe ein wenig überlegt und dann doch zugesagt. Mein Kalender sieht für das erste Halbjahr schon wieder gut gefüllt aus. Jetzt muss ich aufpassen, dass ich mir meine Vorbereitungszeiten gut einteile.

Mit dem neuen Thema sind jetzt insgesamt drei neue Fortbildungsthemen dazugekommen. Die Fortbildungen wollen gut vorbereitet sein und brauchen noch eine schlüssige Konzeption. Alle Fobis finden Online statt. Kommt mir auch sehr entgegen.

Heute dann auch die Feinplanung für den Zweitägigen Workshop an den Kunden weitergegeben. Bin gespannt, ob noch Änderungen kommen. Im Anschluss ein paar Rechnungen geschrieben, vorbereitete Mails weggeschickt. Zum neuen Thema recherchiert. Ein wenig ChatGPT bemüht. Plötzlich war Nachmittag und noch plötzlicher Abend.

Ganz ehrlich. Es fühlt sich schon sehr gut an, wenn der Kalender sich mit Workshopterminen füllt. Klar, dass es bisher nur Termine sind, die, gerade bei offenen Veranstaltungen immer noch abgesagt werden können. Aber so bis Juli einen gefüllten Kalender zu haben, ist schon ein gutes Gefühl.

Weihnachtszeugs

Mit dem anstehenden Besuch bei der Schwiegerschwester dann heute auch Weihnachtsmänner, Pralinen, Adventskalender und Lebkuchen bestellt. Die Firma, die auch glutenfreie Lebkuchen macht und auch sonst auf mehr Nuss im Lebkuchen achtet, ist im Fichtelgebirge ansässig.

Inzwischen freue ich mich schon auf den ersten Glühwein. Den gibt es nächste Woche – zur Christkindlmarkteröffnung. Meine Peergroup möchte sich just an dem Tag Vormittags treffen, was bedeutet, dass ich an dem Tag zwar in Nürnberg bin, jedoch vom Treffen zur Schwiegerschwester aufbreche. Ihr die Lebkuchen und den Adventskalender bringe, sie auf das Regal vorbereite. Im Anschluss werde ich dann Glühwein kaufen und diesen dann zur Eröffnung im Fernseher warm machen. Vielleicht gibt es dazu sogar noch Bratwurstsemmeln als Abendmahl. Da kann das Christkindl dann gerne seinen Prolog halten.

Ob ich die Weihnachtsdeko schaffe bis zum ersten Advent weiß ich noch nicht. Vorgenommen hatte ich es mir. Ich müsst allerdings auch erst noch eine Regalgrundreinigung starten. Überhaupt habe ich schon wieder viel zu viele Ideen im Kopf, die alle mit viel viel Arbeit verbunden sind. Zum Beispiel den Schreibtisch umstellen. Das wird jedoch noch bis nach dem Workshoptermin warten müssen. Ich möchte ihn nicht mehr schräg stehen haben sondern gerade. Doch erst muss jetzt mal das Regal zur Schwiegerschwester und dann sehen wir weiter.

Dieses Jahr hätte ich auch gerne wieder einen Adventskranz. Mal wieder ein wenig Adventszeit mit Tannenzweigen und Kerzen. Doch auch dies steht noch auf der Wunschliste. Bis zum ersten Advent hat es ja noch ein paar Tage. Es wäre der erste Kranz seit dem Tod meiner Oma. In dem Advent hatte ich den Kranz selbst gebunden mit Zweigen aus dem Garten. Dann starb die Oma an Heilig Abend und seitdem gab es bei mir auch keinen ‚echten‘ Adventskranz mehr.

Gänsetraum

Überhaupt Weihnachten. MonAmour hat angedeutet, dass er gerne mal wieder Gans hätte. Nachdem die Lebensmittelpreise so explodiert sind, sind wir beide noch nicht so überzeugt, ob es eine gute Idee ist, doch hätten wir auch beide riesig Lust drauf. Ich vermute ein wenig auch das eingemachte Blaukraut hinter dem Wunsch. Letztens kam er bereits schon mit der Idee zu den Hackbällchen Blaukraut zu machen. Was mich nach all den Jahren etwas irritiert, weil wir schon ewig kein Blaukraut mehr zu irgendwas hatten. Jetzt mit dem selbstgemachten in den Weckgläsern…

So, meine Augen brauchen jetzt vom ganzen Schreibtischsitzen Ruhe.

Schlumpfen Sie schön.

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10.11.2025 – Wie sehr man sich doch gewöhnt

Frau Mohnblume bloggt 20. November 2025 |

Sonntagsausflug

Der Sonntagsausflug führte uns ins Freilandmuseum. Samstag und Sonntag standen ein weiteres Mal „Küchengeschichten“ auf dem Programm. Samstag hätte es Kakao in einem der Häuser gegeben. Neben anderen kulinarischen Köstlichkeiten in einer der Mühlen.

Am Sonntag war dann wieder nur die eine Mühle für Kulinarisches in Betrieb. Dort gab es Suppe, Feuerspatzen, Krautnudeln, Kaffee und Tee. Wir waren zwar spät dran, aber doch so rechtzeitig, dass wir frisch gebackenen Feuerspatzen bekamen. Raus aus dem Fettsud, rein in die Zucker-Zimt-Mischung und ab in die Tüte. Um 15:30 Uhr schloss die Küche wieder. Sehr schade, denn gegen Abend hätten wir vielleicht die Krautnudeln probiert.

Die Dreharbeiten scheinen nun abgeschlossen zu sein. Die Kulissen waren wieder verschwunden. Seltsam wie sehr wir uns an dieses große Tor (Filmkulisse) gewöhnt hatten und wie sehr es dann doch das „Dorfbild“ veränderte, nachdem es nicht mehr stand.

Den Samstag verbrachte ich bis zum Nachmittag am Schreibtisch. Nachdem der Teamworkshop am Freitag erfolgreich verlief, machte ich mich darüber, den Ordner wieder zu sortieren, die Bücher zu verräumen, das Moderationsmaterial aufzufüllen. Auch wieder alle Stifte, die mir als „kaputt“ in die Tasche gelegt wurden. Es wurden auch die Stifte wieder befüllt, die bereits Ermüdungserscheinungen zeigten. Moderationskarten gezählt. Ja, ich zähle meine Moderationskarten – noch. Denn noch stelle ich den Moderationsverbrauch nach realem Verbrauch in Rechnung. Dabei stellte ich fest, dass auch mal wieder an der Zeit war, das ein oder andere nach zu bestellen. Schließlich folgte noch die Reflexion, in die auch Teile der Rückmeldungen einflossen sowie Anmerkungen, die ich mir zu den Zeiten und Reihenfolge der Punkte aufschrieb.

Das Fotoprotokoll schiebe ich noch.

Den Samstagnachmittag verbrachten wir dann damit das Auto des Schwiegers wieder zu seinem Besitzer zu bringen, nachdem dieses nun frisch geprüft und TÜV bis 2027 ausgestattet ist, wieder blitzt und blinkt, einen Kundendienst mit Wechsel fast aller Flüssigkeiten hinter sich brachte.

Da das Auto des Schwiegers bei uns im Hof stand, war unser Auto draußen auf der Straße geparkt. Am Donnerstag kam der Nachbar wegen einem Schaden an seinem Auto. Dabei stellte sich heraus, dass auch wir einen Schaden an unserem Auto hatten. Missgeschicklich hatte der Nachbar zu bald eingeschlagen und an beiden Fahrzeugen bleibende Eindrücke hinterlassen. Es wird unser nachbarschaftliches Verhältnis nicht belasten. MonAmour hat jetzt ein wenig Arbeit mehr.

Workshoptag

Ich wurde gerufen, um das Thema Partizipation mit dem Kunden und seinem Team zu bearbeiten. Praxisnah und aktiv. Das tat ich und früher aufhören tat ich auch. Beeindruckt hatte ich den Kunden im Vorfeld, weil ich vor Ort fuhr, um mir zwei Stunden lang einen persönlichen Eindruck zu machen. Meine Eindrücke flossen in den Workshop ein. Die Rückmeldungen waren gut, denn es war aktiv. Zusätzlich hätte man sich mehr Praxisbeispiele gewünscht, also noch mehr, als bereits vorhanden. Als auch mehr Bewegung. Was ich sehr interessant fand.

Denn als wir morgens anfingen, war die Frage, wie ich den den Raum gestellt haben möchte. Stuhlkreis, sagte ich. Ein seufzen mit den Worten, „alle wollen immer einen Stuhlkreis“. Frage von mir, wie sie es gerne hätten, brachte die Antwort, Tische. Ich erklärte, dass Tische oft wie Schule wirken und das wollen wir nicht. Am Ende des Tages fanden sie den Stuhlkreis gar nicht schlecht, weil man doch kaum im Stuhlkreis saß. Mehr Bewegung bezog sich dann auch auf mehr „sportliche Aktivität“. Tische und (sportliche) Bewegung – nicht gerade meine Favoriten im Workshop. Ich werde mir wohl mal was überlegen müssen.

Überlegen muss ich mir auch meine Zutaten für eine gestaltete Mitte, sowie das Transportmittel dafür. Es wird Zeit, dass ich mein Equipment erweitere.

Der Kunde sorgte auch dafür, dass man mir meine Sachen zum Auto trug. Denn ich hatte mein Flipchart dabei – ich möchte nach den letzten Erfahrungen mit Flipcharts nicht mehr darauf verzichten – meine zwei Flipchartköcher, der eine mit den gestalteten Flipcharts der andere mit leeren Flipcharts für Gruppenarbeiten, meine Moderationstasche und meinen Koffer mit den Unterlagen und Büchern.

Es wurde schon gescherzt, ob ich den mit dem Anhänger gekommen sei. Als wir beim Auto ankamen, wurde ungläubig gefragt, ob ich das alles in das Auto bekommen hätte, ohne die Sitze umzuklappen. Ich bestätigte und lud die Sachen wieder ein. Im übrigen stand im Kofferraum auch noch eine Gertränkekiste, die darauf wartete beim örtlichen Getränkehändler umgetauscht zu werden. Auch wenn ich den Compact oft als zu klein empfinde – wenn ich neben diesen Dingen auch noch Spielmaterial mitnehme, muss ich sehr genau überlegen, wo ich was hinpacke, die Sitze bleiben oft in ihrer ursprünglichen Position – ist er doch ein kleines Raumwunder.

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