27.03.2026 – Gute Besserung
Mein Knöchel erholt sich langsam. Am Dienstag und Mittwoch testete ich das Autofahren. Das ging ganz gut. Trotz des lädierten Kupplungsfuß. Sehr zu meiner Freude durfte ich in einer Kita als meine Funktion der Kita.Digital.Coachin hospitieren. Die Kinder durften mir Fragen stellen und ich stellte fest, die wichtigsten Fragen sind: Wie alt bist du? und Was ist deine Lieblingssüßigkeit? Ich beantwortete alle Fragen wahrheitsgemäß. Die Kinder durften dann mit mir eine Wimmelbuchseite erstellen. Während die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachgaben beriet ich noch die Erzieherin. Danach durfte ich in den Garten und dort auf eine Bank mit einer weiteren Erzieherin sitzen bzw. ihr danach zuschauen, wie sie während ich ihre Fragen beantwortet, das Essen in Mikrowellen schob, damit die Kinder warm essen konnten. Es war schön mal wieder ein wenig Kitaluft zu schnuppern.
Schreibtischarbeit
Am Donnerstag dann durfte ich meine Fortbildung zum Themenschwerpunkt herausforderndem Verhalten und Stress halten. Entweder war ich schon lange nicht mehr in Zoom drin oder der Account des Auftraggebers hat nur gewisse Funktionen. Bisher kannte ich es so, dass ich ein grünes Fenster um die Folien ziehen musste, am Tag der Fortbildung musste ich einen Bildschirm auswählen. Ich hatte mir extra einen zweiten Bildschirm besorgt, der just am Tag vor dem Workshop bei mir ankam. Neben dem neuen Fortbildungsthema, welches an diesem Tag seine Premiere hatte, hatte also auch der Bildschirm hier Premiere. Für Bildschirm zwei griff ich auf ein günstiges Modell zurück, welches mich mit seinem scharfen Bild überraschte und glasklaren Farben. Einziges Manko, doch das nahm ich in Kauf, den Bildschirm kann man nicht nach oben und unten verschieben und leider auch nicht nach vorne und hinten. Ich mag es gerne wenn der Bildschirm gerade steht bzw. sehr leicht, also ein Hauch von leicht, nach hinten gekippt ist. Der zweite Bildschirm ist nach vorne gekippt. Mit Unterlegern lässt sich dies jedoch beheben. Er wird bei Nichtverwendung auch wieder verpackt.
Neben meiner Nervosität und Anspannung – ich hätte live von meinem Stressmodus berichten können – hatte ich dann auch noch technische Probleme. Anfangs hatte ich noch Ton. Irgendwann war der Ton weg. Ich konnte meine Teilnehmer*innen nicht mehr hören. Ich machte dann eine Stunde Pause – es war eh gerade Mittag. Suchte nach dem Problem und stellte fest, dass gleich zwei Dinge sich ereignet hatten. Nicht nur, dass der Ton im Browser ausgeschaltet war, hatte sich auch die Audioauswahl verändert. Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist, da ich während des Vortrags nicht dazu neige, irgendwo herum zu spielen. Ich bin viel zu sehr damit beschäftigt, die Inhalte zu vermitteln, die Konferenzräume zu öffnen, die Links für die Padlets zur Verfügung zu stellen als dass ich auch noch Zeit hätte Schabernack mit der Technik zu treiben.
Am Ende bekam ich zumindest von einem Teil der Teilnehmenden eine gute bis sehr gute Rückmeldung zum Ablauf und Struktur der Fortbildung. Sehr reflektiert und differenziert. Der Rest hüllte sich in Schweigen. Ich bin gespannt, welche Rückmeldungen ich über die Auswertungsbögen bekomme.
Nach dem Workshop fühlte ich mich leer. Die ganze Anspannung fiel auf einmal ab und ich wusste nichts mit mir anzufangen. Ein sehr seltsames Gefühl. Doch MonAmour wusste Rat.
Gartenzaungeplauder
MonAmour hatte sich unserer maroden Beeteinfassung angenommen die durch das Entfernen diverser Bäume und Sträucher gelitten hatte. Wir brauchen jetzt für ca vier bis sechs Meter Länge eine neue Beeteinfassung. So fuhren wir am Donnerstagabend noch zum Baumarkt und luden Granitzaunstehlen in das Auto samt Mörtel für den Landschaftsbau. Da wir nur 200 kg zuladen konnten, beschlossen wir die zweimal zu fahren. Nun haben wir nicht nur unseren Bauschutt los, sondern auch 6 Granitsteine von ca. einem Meterlänge im Hof liegen.
Wenn es das Wetter wieder zulässt, wird MonAmour die Randsteine in ein Mörtelfundament legen.
Schreibtischarbeit, die Zweite
Den Freitag nutzte ich, um den Schreibtisch aufzuräumen. Ich befreite ihn von allen Büchern, die ich für den Workshop quer gelesen hatte sowie von den Notizzetteln, die ich anfertigte. Nebenbei reflektierte ich den Workshop und schrieb auf, worauf ich beim nächsten Mal achten möchte, was ich noch einbauen will und was anders gehört.
So war ich dann mit Saugen, Bücher verstauen und Notizzettel ablegen beschäftigt. Nun ist wieder Platz auf dem Tisch. Die nächsten Bücher für den nächsten Workshop vor Ostern liegen schon bereit und auf der anderen Seite liegen die noch zu lesenden Rezensionsbücher.
Einige Rezensionen hatte ich schon angefangen, die ich nun zu Ende gebracht habe bzw. zu Ende bringe. Vielleicht sogar noch vor Ostern. Dann gönne ich mir ein paar Tage Ruhe, also geistig.
Nebenher stellten wir fest, dass das Internet mal wieder nur sporadisch ging und bin froh, dass es nicht am Tag des Workshops herumzickte. Wenn ich ehrlich bin habe ich mir noch keine Alternative überlegt, wie ich dieses Problem lösen soll, wenn das Internet wirklich an dem Tag ausfällt, an dem ein Onlineworkshop zu halten ist. Denn die Probleme hielten bis in den Abend an.
