↓
 

Frau Mohnblume bloggt

  • Blog
  • Wer schreibt hier?
  • Blogroll
Home - Page 5 << 1 2 3 4 5 6 7 … 140 141 >>

Post navigation

← Ältere Beiträge
Newer posts →

08.03.2025 – Plötzlich frei & Weltfrauentag & plötzlich war der 11.

Frau Mohnblume bloggt 11. März 2025 |

Da schrieb ich einen Beitrag am 8. und plötzlich bis ich mich versah war der 11. März – na so was.

Ein Workshop wurde abgesagt. Damit ist der restliche Monat des März frei. Oder anders ausgedrückt: Ich habe jetzt etwas mehr Freizeit und kann die Vorbereitungen für April und Mai geruhsamer angehen. Der Druck ist raus. Das Skript für April muss erst Ende März fertig werden. Die Lage hat sich etwas entspannt.

Doof ist, dass damit natürlich auch das Honorar futsch ist. Der April ist terminlich ebenfalls entspannt. Allerdings mit viel Vorbereitung für Mai gefüllt. Langweilig wird es mir hier nicht.

Am Freitag einen guten Workshop zum Thema Feedback geleitet. Die Teilnehmer*innen haben viele Impulse bekommen. Am Ende gab es ein gute Rückmeldungen. Was mich sehr freut, weil es die Premiere war. Der Workshop frisch konzipiert. Intern gesehen hat es an der einen oder andere Methode noch Optimierungsbedarf.

Einige Rezensionen warten noch auf dem Schreibtisch und ich freue mich sehr auf diese Mußestunden.

Vaddern geht es wieder besser. Zwischenzeitlich war ich mir nicht sicher, ob er mit seinen bald 80 Jahren das alles so übersteht.

Das erste Gemüse vorgezogen und auch schon umgetopft. Bei den milden Temperaturen darf es tagsüber schon auf die Terrasse. Weitere Vorzucht steht an. Aber erst nächste Woche.

Hier geht es weiter mit Aufräumen. Nach dem Seminar ist vor dem Seminar.

Zudem habe ich jetzt auch Zeit mich mit Teams anzufreunden. Einer der Auftraggeber verwendet Teams für die Onlinekurse. Bisher hatte ich damit immer Schwierigkeiten. Ich hoffe ich komme dem ganzen auf die Spur, was nicht passt und warum manche Sachen manchmal nicht funktionieren.

Bei einem der Auftraggeber um die Vorlagen in Word und PowerPoint gebeten, bekommen, in PDF. Mhm. Die hatte ich schon. Ich weiß jetzt auch nicht.

Heute ist Weltfrauentag.

Bereits gestern konnte ich Menschen beobachten, wie sie Blumen kauften. Nur Blumen helfen nicht, um sich für Gleichberechtigung einzusetzen. Manch einer nimmt den Weltfrauentag gleich dazu her um seine politischen Themen mit Frauenrechten zu verbinden bei denen sich mir persönlich der Zusammenhang nicht erschließt. Vielleicht liegt der irgendwo in den Tiefen verborgen. Was weiß ich schon.

Was ich jedoch bemerke ist, dass Frauen es in unserer dieser seltsamen Zeit immer schwerer gemacht wird, so zu leben wie sie möchten. Entscheiden sie sich für Familie und Zuhause bleiben bei den Kindern, werden sie angefeindet. Entscheiden sie sich für Arbeit und geben die Kinder ab zwei oder drei Jahren in Betreuung werden sie angefeindet. Die einen feinden sie an, weil sie sich für „Zuhause bleiben“ entscheiden. Die anderen feinden sie an, weil sie sich für „Beruf und Kinder“ entscheiden. Dabei ist doch beides ein Lebensentwurf, den die Frau mit ihrem Mann, im Besten Fall, selbst entscheidet. Mit allen Konsequenzen, die die Entscheidung, welche auch immer mit sich bringt.

Egal nur wie sie sich entscheidet, sofern sie entscheiden kann und nicht ökonomische Zwänge dazu führen, dass sie keine Entscheidungsmacht hat, wird sie politisch missbraucht. Entweder von der einen oder der anderen Seite.

Weltfrauentag für mich ein Tag an dem ich denke, wir sollten Mädchen zu selbstbewussten und starken Frauen erziehen, die, egal für welches Lebensmodell sie sich entscheiden, für oder gegen Kinder, für Zuhause bleiben oder Beruf und Kinder, sich stark und selbstbewusst hinstellen und sagen, mein Leben, meine Entscheidung und nicht in die Rechtfertigungsfalle und „wie mache ich es nur allen recht“ – Falle tappen. Die, wenn sie später in ihrem Wunschberuf arbeiten, dasselbe Gehalt bekommen, wie der Mann neben ihnen und die gleiche Ankerkennung für ihre Arbeit erhalten.

Tagebuchbloggen |

28.02.2025 – Gesundheitssystem, was bitte wurde aus dir?

Frau Mohnblume bloggt 1. März 2025 |

Unser Gesundheitssystem ist am Ar***.

Die Geschichte:

Vaddern hat Schmerzen im Bauch, schwitzt, krümmt sich, behält weder Essen noch Flüssigkeit bei sich. Frau ruft Rettung. Rettung fährt ins Krankenhaus. Krankenhaus stabilisiert, stillt Schmerzen, beobachtet. Vaddern erholt sich etwas. Darf nach Hause.

Zuhause hat Vaddern am nächsten Tag wieder Schmerzen, schwitzt, behält weder Essen noch Flüssigkeit bei sich. Frau ruft Rettung. Rettung fährt diesmal in ein anderes Krankenhaus. Die machen alle notwendigen Untersuchungen, stellen aber fest, dass sie keine Kapazitäten haben. Verdacht auf Galle. Schicken Vaddern mit Rettung ins andere Krankenhaus zurück.

Das andere Krankenhaus macht alle Untersuchungen noch mal, weil „da stimmt was mit den Akten nicht“. Es wird ein großer Gallenstein entdeckt. Vaddern wird operiert. Bleibt ein paar Tage. Nach der Entlassung soll er unbedingt zum Hausarzt, wegen der Galle. Die muss raus. Die macht Schwierigkeiten. Er braucht dann eine Überweisung.

Vaddern bleibt noch länger im Krankenhaus, weil er sich den Krankenhausvirus einfängt. Nach ein paar Tagen Quarantäne endlich nach Hause.

Zuhause hat Vaddern ein wenig Erholungszeit. Dann Schmerzen, Schwitzen … Frau ruft Rettung. Rettung fährt ins Krankenhaus. Vaddern wird sofort notoperiert. Jetzt ist die Galle draußen.

Frage: Musste das alles sein? Hätte man nicht gleich, als entdeckt wurde, dass die Galle das Problem ist, die Galle entfernen können? Mussten erst alle in Todesangst versetzt werden, weil Vaddern halt auch nicht mehr ganz jung.

Musste das sein?

Mein Vertrauen in unser Gesundheitssystem schwindet. Ich war mal davon überzeugt, dass Ärzte Menschen helfen und alles dafür tun, um den Patienten zu heilen und nicht, um nach Hause zu schicken, weil da ja wer anders für zuständig ist.

Mir fehlen inzwischen die Worte.

Tagebuchbloggen |

27.02.2025 – Na so was

Frau Mohnblume bloggt 28. Februar 2025 |

Die letzten Tage waren sehr intensiv. Zwei Workshops hintereinander mit unterschiedlichen Teilnehmerinnen. Jede Gruppe für sich sehr aktiv. Wobei die zweite Gruppe ein wenig quirliger war.

Zum ersten Mal wurde ich von meinem Auftraggeber beide Tage begleitet. Für mich in vielerlei Hinsicht Premiere. Zum ersten Mal als Referentin in diesem Tagungshaus, dass ich seit meiner Jugend nur als Teilnehmerin kenne. Premiere auch, weil mein Auftraggeber mich begleitete. Es war sehr angenehm. Da meine Begleitung die Anmoderation übernahm und ich dadurch an beiden Tagen genauso ankommen konnte, wie die Teilnehmerinnen. Die 10 bis 15 Minuten halfen mir mich zu sammeln und weniger nervös zu sein. Sicher aufgeregt. Aber nicht so nervös. Es war auch sehr angenehm jemanden mit im Raum zu haben, mit dem ich mich mal austauschen konnte oder den ich bei manchen Fragen auch einfach ansprechen konnte. Angenehm auch, weil ich zwar den Hut auf hatte und durch meinen Workshop führte, ich jedoch keinerlei organisatorische Aufgaben übernehmen musste.

Der nächste Workshop findet bereits nächste Woche statt und ich habe gerade so gar keinen Plan. Bis Freitag muss ich mir Gedanken machen, weil das Skript, bis Montag beim Auftraggeber sein soll.

Für die Tage hatte ich mir nur vorgenommen meine Sachen aufzuräumen. Sprich die Bücher, die ich zum Anschauen mitnahm, die Materialien, die auf seltsame Weise am Ende des Workshops nicht mehr so geordnet im Ordner landen, wie sie zuvor eingeordnet waren. Die Stapel, die sich im Zimmer und auf dem Schreibtisch türmten. Sehr angenehm war, dass ich meine Sachen im Seminarraum lassen konnte. So hatte ich gleich am ersten Tag für beide Tage alles dabei. Lustigerweise kam ich nicht auf die Idee die Sachen vom ersten Tag dann auch mit nach Hause zu nehmen. Diesmal ließ ich die Arbeit tatsächlich im Seminarraum und Zuhause war einfach nur Feierabend. Das war auch sehr schön.

Spannend war, dass die Begleiterin und ich feststellten, dass wir die gleiche Schule zur selben Zeit besuchten. Wir beide das Tagungshaus seit unserer Jugend kennen. Wir tauschten uns sogar über Lehrer*innen aus, die wir hatten.

Es waren sehr angenehme und humorvolle Tage. Die Teilnehmer*innen gingen an beiden Tagen voller Impulse und Zufrieden nach Hause beziehungsweise in ihre Arbeit.

Allerdings merke ich noch immer die geistige Müdigkeit, die mich nach Workshops heimsucht. Der Kopf mag einfach nicht mehr denken, nicht mehr lesen, keine Worte mehr finden und auch nicht mehr aufmerksam sein. Zwischendrin hat mich diese Müdigkeit auch mal während dem Workshop heimgesucht.

Meine erste Tätigkeit gleich nach dem Aufräumen und Ordner sortieren, Rechnung stellen und zur Post bringen.

Worüber wir uns nicht unterhielten, die Wahl. Wir klammerten das Thema aus. Waren uns jedoch einig, dass wir in einer seltsamen Zeit leben. Vielleicht auch deshalb die Müdigkeit. Es tut weh, dass einige Politiker sich jetzt verabschieden. Ich hätte sie gerne behalten. Vielleicht ist ja irgendwann Zeit für sie.

Auch die Teilnehmer*innen berichten erstaunliches. Ich musste feststellen, dass ich, auch wenn ich ab und an in Kitas bin und dort mit den Menschen rede, ich auf der Insel der Ahnungslosen lebe. Was man mir zutrug, worüber sich die Teilnehmerinnen unterhielten, lässt mich an der Vernunft der Menschen zweifeln. Es grenzt (schon bald) an ein Wunder, dass die Menschen noch immer mit viel Liebe zum Beruf und Engagement in ihrer Kita arbeiten.

Katergefühle

Ja, ich gebe es zu. Nach Tag 1 trank ich Sekt und nach Tag 2 ebenfalls. Eigentlich hatte ich mal beschlossen statt mit Sekt mit Blumen zu feiern, wenn Workshops rund um gut laufen und die Teilnehmerinnen nur positives zurückmelden. Es waren jeweils zwei Piccolo. Blumen kaufte ich trotzdem, die kommen demnächst in den Garten.

Gestern dann plötzlich schlechte Laune, ein Gefühl als hätte ich zu viel getrunken, ohne jedoch am Vorabend auch nur einen Tropfen angerührt zu haben. Ich vermute einen „Sozialkater“ dahinter. Der überfährt mich manchmal. Früher war ich ja meist unterwegs blieb über Nacht. Meist fahre ich auch erst nach einer weiteren Übernachtung nach Hause. Das fehlte hier. Ich war sehr froh, dass MonAmour sich in sein Zelt zurückzog. Am Abend konnte ich immerhin formulieren, dass ich ziemlich schlecht gelaunt bin. Die Laune ging vorüber und es wurde doch noch ein schöner Abend.

Kein Skript, dafür langsam einen Plan. Das Skript hat noch ein wenig Zeit. Ausdrucken soll es ja eh die zuständige Leitung. Ich arbeite an beidem. Es formt sich langsam eine Vision des Teamtags mit den gewünschten Themenschwerpunkten, die sich in der Auftragsklärung herauskristallisierten.

Tagebuchbloggen |

20.02.2025 – Nicht einfach, Pakete, Pakete

Frau Mohnblume bloggt 20. Februar 2025 |

Letzte Woche war ich außer Haus tätig und fiel völlig aus der Zeit. Ständig dachte ich es ist Montag oder Dienstag. Dabei war schon Freitag. Sowas.

Einen Ausflug ins Gartenland gemacht, also virtuell, und viel Gemüse- und Blumensamen bestellt.

Heute Morgen ein Paket weggebracht. Seit langer langer Zeit mal wieder eine Gartenzeitschrift gekauft. Den Tag damit entspannt angefangen. Gartenzeitschriften, also die Bilder der Blumen und Beete haben auf mich ein sehr entspannende Wirkung. Ich merkte allerdings auch, dass sie mich auch ein wenig bei der anschließenden Bestellung beeinflussten. Die auch beeinflusst war von dem Gedanken mal den uralt Samen gegen jüngeren zu tauschen. Manch Samentüte dümpelt hier schon seit 2011 rum.

Schreibtischarbeit

Ein Angebot für einen Kunden geschrieben. Ein anstrengender Prozess. Weil wie berechnet man denn eine Prozessbegleitung, bei der man nicht weiß, wie viele Stunden da reinfließen? Google hilft ja manchmal und so habe ich also einen Stundensatz angegeben und aus anderen Prozessbegleitungen diverse Erfahrungswerte und daraus eine Zeitangabe zwischen XY Stunden und ZW Stunden angegeben. Damit haben wir jetzt alle eine Hausnummer. Wenn es mehr sind ok, wenn es weniger sind unschön mhm auch ok.

Ich bin gespannt, wann ich das OK bekomme und ob ich ein OK bekomme. Auch sehr gespannt, wie es dann mit den Terminen wird. Weil große Zeitverschiebung. Sprich, ich als Nichtnachtmensch werde wohl auch Nachts arbeiten müssen.

Im übrigen drücke ich mich mal wieder vor der Arbeit, was ganz schlecht ist, weil die Arbeit keinen Aufschub duldet und ich am Montag und Dienstag damit vor Publikum treten muss.

Sehr zur Freude ist gestern ein Rezensionsexemplar hereingekommen, welches mir bei der Arbeit, also Ausgestaltung eines Teils des Workshops hilft. Der Nachmittag ist damit fast gerettet.

Gestern dann auch noch vom Auftraggeber der Hinweis gekommen, was unbedingt noch rein soll in den Workshop. Damit ist dann auch fast der Vormittag gefüllt. Jetzt muss das ganze nur noch Teilnehmerfreundlich gestaltet werden, also mit Impulsen und Eigenaktivität. Und davor drücke ich mich gerade.

Dann habe ich dieses Woche noch einen Monitor bestellt. Im März und April stehen einige Online-Workshops an. Ja, ich weiß auch, dass das Live Webinar heißt. Nachdem mein Monitor, denn ich vor ein paar Jahren zu diesem Zweck anschaffte, inzwischen von MonAmour in Besitz genommen wurde, stand also eine Anschaffung an. Der neue Monitor wird größer sein. Ich bin sehr gespannt.

Pakete, Pakete

Er ist da. Er ist da.

Er ist riesig.

Ich bin völlig überwältigt von der Größe. Ich habe ihn ja speziell für Videokonferenzen angeschafft und bin gerade ein wenig ratlos, ob es den dafür wirklich 27 Zoll haben muss. Ich hatte das schon ausgemessen und wusste wir groß der Bildschirm sein wird. Nur von Laptopbildschirm mit 17 Zoll und kleiner ist 27 Zoll halt einfach riesig. Ich werde das jetzt mal testen.

Es ist alles so groß. Es fühlt sich seltsam an.

Vielleicht ja doch noch eine Nummer kleiner?

Wobei 24 Zoll gerade mal 10 Zentimeter ausmachen. Das ist immer noch riesig. Mal sehen, wie sich das jetzt in den nächsten zwei Tagen entwickelt. Auf jeden Fall sitze ich wesentlich entspannter vor dem Bildschirm.

Mein Gemüsesamenpaket ist inzwischen auch hier angekommen und ich freue mich ebenfalls sehr auf das Aussäen und Vorziehen. Der Gemüsesaison 2025 steht nichts mehr im Weg. Theoretisch, jedenfalls.

Ein Sonnenausflug

MonAmour hatte gestern, weil die Sonne schon sehr vom Himmel schien und dieser sich in strahlendem Blau zeigte, die Idee, eine Ausfahrt zu machen. Da ich durch das Buch inspiriert und den Tagesablauf bereits fertig geplant hatte, stimmte ich zu und wir fuhren zuerst so Dinge erledigen, wie Wasser kaufen.

Eine Bergkirche – dabei haben wir gar keine Berge

MonAmour und ich haben gestern eine Bergkirche besichtigt. Wir sahen sie bisher immer nur von Weitem. Gestern als wir wieder in der Gegend waren, beschlossen wir dorthin zu fahren.

Eine kleine Kirche auf einem Hügel, mit einem Friedhof drum rum, mit viel Aussicht. Allerdings war es so kalt, dass ich die Kamera im Auto ließ. Vielleicht irgendwann mal wieder, wenn es wärmer ist. Es war dort wirklich schön und auch sehr ruhig. Wir sahen Gräber und Grabsteine auf denen noch Menschen verewigt waren, die 1865 geboren wurden. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wenn jemand beispielsweise 1885 geboren wurde und 1979 starb. Allein was dieser Mensch an technischen Entwicklungen miterlebte. Fernseher, Telefon, Toiletten im Haus mit Wasserspülung, fließend Warm- und Kaltwasser im Haus, Autos etc. Wir können uns das ja gar nicht mehr vorstellen, wie diese Dinge das Leben veränderten. Ja, auch die Kriegszeiten erlebten diese Menschen. Auch daran denke ich dann oft. Auch dies können wir nicht nachvollziehen, weil wir hier schon seit über 80 Jahren im Frieden leben. Und ich hoffe wir tun dies auch noch länger.

Nach der Ausfahrt, bevor wir nach Hause fuhren, holten wir noch Grillfleisch und andere Lebensmittel. Das Grillfleisch landete sofort nach Ankunft Zuhause auf dem Grill, während ich dazu Ofenkartoffeln zubereitete. Beides sehr gut.

Tagebuchbloggen |

13.02.2025 – Worshopmarathon

Frau Mohnblume bloggt 14. Februar 2025 |

Von Montag bis Mittwoch war ich außer Haus tätig. Davon verbrachte ich zwei Tage mit einem Team und arbeitete mit ihnen am Thema Partizipation. Da ich mich in einer Weingegend befand, nächtigte ich auf einem Winzerhof. Ich war die einzige Gästin. Daher war es sehr angenehm auf das Frühstück verzichten zu können. Als ich feststellte, dass ich in der Woche die einzige Gästin war verzichtete ich auf das angebotene Frühstück. Das wenige, was ich esse, dafür muss niemand extra aufstehen. Ich ärgerte mich allerdings ein wenig, dass ich meinen Reisewasserkocher nicht gesucht und mitgenommen habe. Den hätte ich gut brauchen können, um wenigstens Morgens eine Tasse Kaffee zu haben, wenn auch nur Instant. Ansonsten hatte ich mir Nahrungsmittel von Zuhause mitgebracht als auch dann noch welche im Supermarkt erworben, so dass ich keinen Hunger leiden musste.

Auch der Kunde sorgte gut für Leib und Seele. Den Morgenkaffee bekam ich beim ihm.

Den Mittwoch wollte ich dann eigentlich zum Sightseeing nutzen und mich dafür vorab in einem Café vor Ort stärken. Beides wurde zerschlagen durch den Dauerregen. Ja, ich hätte ins Café gehen können, zog es aber dann doch vor statt in die Stadt den Weg über die Landstraße nach Hause zu nutzen und mich unterwegs in eines der vielen Cafés am Wegesrand zu setzen.

So kam es, dass ich statt am späten Nachmittag dann doch zur Mittagszeit bei MonAmour ankam, der überrascht war mich so bald zu sehen. Freute sich aber sehr. Das war auch sehr schön. Das Auto war voll beladen mit Moderationszeug (Flipchart, Moderationskoffer, Plakatrollen, persönlicher Reisetasche). Ein wenig sah es dann vor der Terrassentür aus, als wäre ich für mehrere Wochen verreist. Dabei waren es doch nur zwei Tage. Ich habe ja immer mindestens eine Hose und ein Oberteil zum Wechseln dabei und mindestens nochmal eine Hose und ein Oberteil, falls ich mich bekleckern sollte. Man kennt das ja, da hat man sich frisch angezogen, trinkt Kaffee und macht eine unbedachte Bewegung und alles geht über die Hose oder den Pulli. Ist nicht passiert und so hatte ich eigentlich in der Hinsicht auch zu viel dabei.

Der Termin war sehr schön, das Team wohlwollend miteinander und am Ende wurde ich gefragt, ob ich denn noch mehr Fortbildungen im Angebot hätte. Vielleicht gibt es irgendwann ein Wiedersehen.

Heute dann ein Telefontermin mit einem Kunden, der mal schwupps auf meiner Website ein wenig herumgesurft ist und wohl durch einen Blogbeitrag auf das Thema Sexualpädagogik und Kinderschutz traf. Jedenfalls fragte er auch zu diesem Thema an, statt wie ursprünglich zu Sprachlichen Bildung. Im Gespräch hatten wir dann eruiert, was ich zu beiden Themen anbieten kann. Nun wird er sich mit seinen Leitungen besprechen. Ich habe hingegen meinen Auftraggeber informiert, dass sich eventuell das Thema ändert und einen neuen Punkt auf der ToDo-Liste. Meine Themen (Angebote) mit Schwerpunkten für den Auftraggeber aufschreiben, für weitere Anfragen.

Die nächste Woche ist gefüllt mit Vorbereitungen auf drei weitere Workshops. Für zwei muss ich nächste Woche die Skripte abgeben, Für den dritten dann die Woche drauf. In der ersten Märzwoche dann das Skript für den nächsten Workshop und dann ist ein wenig Pause. An sich ist alles gut zu schaffen und ich freue mich auf die Aufträge und die Menschen. Merke aber auch, wie ich mich nach ein wenig Pause sehne. Die Tage heute und morgen für die abzugebenden Rezensionen. Dann kehrt auch hier wieder etwas Ruhe ein.

Dazwischen eine Ausschreibung für einen Workshop geschrieben, den ein Auftraggeber auf meiner Website entdeckt hat. Ob er meine Honorarerhöhung auch entdeckt hat, dort steht? Die Ausschreibung ist für 2026 und Sie dürfen gerne die Daumen drücken, denn die Fortbildung würde ich gerne halten. Außerdem hätte ich dann auch schon Termine für 2026. Was meiner Seele gut tun würde.

Es ist ein wirklich schönes Gefühl, wenn Anfragen reinkommen und Workshops gebucht werden und die Teilnehmer*innen dann auch zufrieden nach Hause gehen.

Ein schönes Gefühl, das mich hoffentlich noch ein wenig durch die nächsten Wochen tragen wird.

Die Wahlunterlagen sind auch angekommen und wieder bereit zum Abflug.

Eines haben mir die Auftraggeber und Kunden jetzt gezeigt, meine Website wird besucht, sie informieren sich. Das ist gut und schön zu wissen. Denn es bedeutet auch, dass meine Angebote wahrgenommen werden und es gut ist, wenn ich mich immer wieder um die Seite kümmere.

Beglückter Feierabend.

Tagebuchbloggen |

Post navigation

← Ältere Beiträge
Newer posts →
© 2020 Frau Mohnblume bloggt | Impressum Datenschutzerklärung
↑
Hinweispflicht zu Cookies

Webseitenbetreiber müssen, um Ihre Webseiten DSGVO konform zu publizieren, ihre Besucher auf die Verwendung von Cookies hinweisen und darüber informieren, dass bei weiterem Besuch der Webseite von der Einwilligung des Nutzers in die Verwendung von Cookies ausgegangen wird.

Der eingeblendete Hinweis Banner dient dieser Informationspflicht.

Sie können das Setzen von Cookies in Ihren Browser Einstellungen allgemein oder für bestimmte Webseiten verhindern. Eine Anleitung zum Blockieren von Cookies finden Sie hier.

WordPress Plugin Entwicklung von BST Software
Diese Seite verwendet Cookies. Zur Analyse meiner Website benutze ich Koko-Analytics um zu sehen, welche Artikel Sie interessieren. Es werden keine Daten mit externen Diensten ausgetauscht oder Cookies gesetzt.
Weitere Informationen